Gelesen: „On the Island. Liebe, die nicht sein darf“ von Tracey Garvis Graves

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Taschenbuch: 384 Seiten 
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Verlag: Goldmann
Verlag
(16. Februar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
         
ISBN-10: 3442481759 
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ISBN-13: 978-3442481750  
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Originaltitel: On The Island 

Ein Ort, an dem
Zeit und Alter keine Rolle spielen …
Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J.
den Sommer über unterrichten – im Ferienhaus der Familie auf den Malediven.
Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da
kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine
Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab –
mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den
rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während
die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat
diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der
Insel?
(Quelle: Goldmann Verlag)
Anna ist Anfang 30 und ziemlich unzufrieden mit ihrer
Beziehung. Also nimmt sie einen Job als Nachhilfelehrerin an. Sie soll den
16-jährigen T.J. unterrichten. Aber nicht irgendwo, sondern auf den Malediven.
Allerdings kommen Anna und T.J. nie dort an, das Flugzeug stürzt ab und die
beiden finden sich am Ende auf einer einsamen Insel wieder. Hier geht es nicht
mehr um Nachhilfe, sondern ums nackte Überleben. Ganz langsam entdecken Anna
und T.J. Gefühle füreinander, fühlen sich voneinander angezogen.
Doch hat diese Liebe auch Bestand nach der Rettung von
der Insel?
Der
Roman „On the Island. Liebe, die nicht sein darf” stammt von der Autorin
Tracey Gravis Graves. Es ist das Debüt der Autorin und ich war gespannt was
genau sich wohl hinter dem Titel verbergen würde.
Die beiden Protagonisten sind richtig gut gelungen.
Anna ist Anfang 30 und steht mit beiden Beinen fest im
Leben. Sie weiß was sie will und kam mir persönlich recht sympathisch rüber. Da
sie mit ihrer Beziehung ziemlich unzufrieden ist nimmt die den Job als
Nachhilfelehrerin an.
T.J. ist 16 Jahre alt und Annas Nachhilfeschüler. Er
verhält sich aber nicht unbedingt wie ein Teenager und in Verlauf der Handlung
wird T.J. erwachsener und reifer.
Die Zeit auf der Insel prägt die beiden, sie wissen
danach was im Leben wirklich zählt.
Der Fokus der Geschichte liegt hier in diesem Roman ganz
klar auf Anna und T.J., daher sind auch andere Charaktere unwichtig.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Die Beschreibungen
der Insel sind gut gelungen und man kann es sich vorstellen.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife, man ist direkt im
Geschehen drin. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist glaubhaft
dargestellt.
Was mir besonders gut gefiel, die Emotionen werden gut
rübergebracht. Die Verzweiflung ist greifbar, es geht immerhin ums nackte
Überleben.
Allerdings empfand ich es doch auch ein wenig eintönig,
immer nur das Inselgeschehen zu verfolgen. Es ist zwar spannend aber irgendwie
fehlte mir doch die Abwechslung.
Das Ende ist gut gelungen. Es passt zum Gesamtgeschehen.
Den abschließenden Ausblick auf die Zukunft der Protagonisten empfand ich als
sehr schön und er macht das Buch am Ende rund.
Letztlich gesagt ist „On the Island. Liebe, die nicht
sein darf“ von Tracey Garvis Graves ein sehr gutes
Romandebüt vor einer ungewöhnlichen Kulisse.
Die gut ausgearbeiteten
Charaktere, der flüssig lesbare bildhafte Stil der Autorin und eine
interessante Handlung, die zwar an manchen Stellen recht eintönig ist, sonst
aber mit einer glaubhaften Liebesgeschichte aufwartet, haben mir unterhaltsame
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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