Gelesen: „Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben“ von Joelle Charbonneau

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene
Ausgabe:
416 Seiten 
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Verlag: Penhaligon Verlag (12. Januar
2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
3764531185 
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ISBN-13:
978-3764531188  
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Originaltitel: Independent Study (Book II) 
Sie allein kennt
die Wahrheit über die Auslese
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der
Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein
Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale
Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder
die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie
dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit
bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte
Gefahr …
(Quelle: Penhaligon Verlag)
Cia Vale ist nach der Auslese an der Universität in Tosu
Stadt aufgenommen worden. Damit sie die eigentliche Auslese komplett vergisst wurde
ihr ein Medikament verabreicht. Zuvor allerdings konnte sie alles auf Tonband
festhalten und ist nun geschockt darüber was sie da hört.
Außerdem muss sie bald bemerken, dass die Auslese nicht
mit der Aufnahme an der Universität beendet ist. Eher das Gegenteil ist der
Fall. Cia hat nun nur einen Wunsch, sie möchte die Auslese endlich vollständig
beenden. Allerdings weiß sie nicht mehr wem sie wirklich noch trauen kann.
Außerdem wird sie immer und überall auf Schritt und Tritt beobachtet …
Der dystopische Roman „„Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben“
stammt von der Autorin Joelle Charbonneau. Es ist der zweite Teil der Trilogie
und es ist in meinen Augen notwendig Teil 1 „Die Auslese: Nur die Besten
überleben“ vorab
gelesen zu haben.
Cia hat mir hier, genau wie in Band 1, wirklich gut gefallen. Sie hat sich
merklich weiterentwickelt. Allerdings steht sie dieses Mal zunehmend unter
Druck und Stress. Außerdem hat sie immerzu irgendwie Angst, weiß sie doch nicht
wem sie wirklich trauen kann. Ihr Gerechtigkeitssinn gefiel mir auch hier
wieder sehr gut. Allerdings merkt Cia im Verlauf der Handlung, dass sie auch
mal vom rechten Weg abkommen muss um ans Ziel zu gelangen.
Tomas ist Cias Freund und wann immer er kann ist er an ihrer Seite. Er
erinnert sich, im Gegensatz zu Cia, noch an seine Auslese. Allerdings steht
Tomas auch nicht unter der Beobachtung wie Cia. Er riskiert viel sowohl für Cia
als auch für sich und seine Zukunft.
Bei den Nebenfiguren gibt es hier einige Neue, die eingeführt werden. Man
erfährt jedoch nicht so viel über sie und ist somit in der gleichen Situation
wie Cia. Man weiß nicht wem kann man trauen und wem nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar und flüssig. Man kann als Leser
der Handlung ohne Probleme folgen, es ist alles sehr gut verständlich und
nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen auch in diesem zweiten Teil aus Sicht von
Cia. Hierfür hat Joelle Charbonneau erneut die Ich-Perspektive verwendet.
Die Handlung beginnt etwa 6 Monate nach Band 1. Es beginnt direkt spannend,
was mir sehr gefiel. Dann aber verliert sich diese Spannung, ist nur noch
unterschwellig vorhanden, und der Mittelteil des Buches ist eher langwierig
gehalten. Überhaupt fällt hier ganz klar auf, die Handlung ist generell ruhiger
als Band 1, es geht nicht ganz so brutal zu. Trotzdem aber bleibt eine gewisse
Aufregung nicht verborgen.
Je weiter man sich dem Ende nähert, desto mehr zieht die Spannung an und
man traut kaum das Buch aus der Hand zu legen.
Das Ende selber ist absolut spannend gehalten und holt nochmals alles aus
dem Buch heraus. Die Ereignisse überschlagen sich und ganz am Ende bleibt man
als Leser dann mit einem Cliffhanger zurück. Dieser schürt die Neugier auf Band
3 doch enorm.
Alles in Allem ist „Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben“  von Joelle
Charbonneau ein wirklich sehr guter zweiter Teil der Trilogie.
Die weiterentwickelten
Charaktere, der flüssig lesbare gut verständliche Stil der Autorin und eine
Handlung, die zwar ruhiger ist als noch in Band 1 aber trotzdem eine gewisse
unterschwellige Spannung besitzt, haben mir hier spannende Lesestunden beschert!
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Das Buch muss ich auch UNBEDINGT noch lesen, nur bislang kam ich noch nicht dazu, es mir zu kaufen, man. x.x Ich muss das echt nachholen, danke für den Reminder und schöne Rezension!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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