Gelesen: „Irgendwas ist doch immer!“ von Daniela Nagel


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Taschenbuch: 352 Seiten 
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Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Januar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3442383684  
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ISBN-13: 978-3442383689

Kleine Kinder,
große Kinder und noch größere Kindsköpfe – der ganz normale Wahnsinn!
Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat
eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der
Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch
besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein
Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von
sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich
weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine
Wundertüte – voller Überraschungen!
(Quelle: Blanvalet)
Alice und Eve sind zurück. Mittlerweile ist viel passiert. Alice hat nun
eine 2-jährige Tochter und Eves Drillinge sind nun schon 6 Jahre alt. Zudem
arbeitet Alice halbtags als Lektorin. Und dennoch beide sind unzufrieden mit
ihrem Leben, wollen sie doch etwas eigenes, etwas das mit nicht Kindern zu tun
hat. Eve macht sich selbstständig und Alice überlegt hin und her, lieber ein zweites
Kind, Vollzeit arbeiten gehen, soll sie sich auch selbstständig machen oder ein
weiteres Buch schreiben.
Doch beide Frauen merken recht schnell der Spagat zwischen Kind und Arbeit
ist gar nicht so leicht wie es scheint …
Der Roman „Irgendwas ist doch immer!“ stammt von der Autorin Daniela Nagel.
Es ist die Fortsetzung des Romans „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“, ist
aber durchaus auch ohne Kenntnis des Vorgängers verständlich.
Alice und Eve waren mir bereits gut bekannt. Ich mag beide Frauen ja auf
ihre ganz eigene Art und Weise.
Eves Drillinge sind nun schon 6 Jahre alt. In ihrem Leben herrscht aber
noch immer ziemliches Chaos vor. Sie versucht ihren Alltag zu meistern, mehr
oder minder gut. Schon fand ich man merkt Eve eine Entwicklung an.
Alice ist nun Mama einer 2-jährigen Tochter. Ihr Leben hat sich dadurch
natürlich verändert. Sie arbeitet halbtags als Lektorin und muss recht schnell
feststellen das Leben mit Kind ist gar nicht so leicht wie einmal gedacht.
Beide Frauen wirken sehr authentisch und realistisch beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und locker leicht lesbar.
Sie beschreibt typische Situationen richtig herrlich, man muss als Leser oftmals
wirklich lachen.
Geschildert wird das Geschehen abermals abwechselnd aus den Sichtweise von
Alice und Eve. So bekommt man wieder einen Einblick in das Leben von beiden
Frauen.
Die Handlung ist humorvoll und wie aus dem Leben gegriffen. Man bekommt als
Leser teilweise wirklich einen Spiegel vorgehalten, kann sich immer wieder im
Buch wiederfinden. Es geht recht turbulent, der alltägliche Wahnsinn hat das
Leben sowohl von Alice als auch von Eve fest im Griff.
Nachdem ich Teil 1 kurz vor diesem Buch gelesen hatte muss ich anmerken,
dieser zweite Teil hat mir besser gefallen als das Debüt der Autorin. Ich weiß nicht
mal genau woran es liegt, ich kam hier viel besser durch das Buch, hatte
richtig Freude beim Lesen.
Das Ende des Buches ist sehr passend gestaltet. Es könnte durchaus sogar
einen dritten Teil geben, denn das Ende ist so gehalten das es weitergehen
könnte.
Abschließend gesagt ist „Irgendwas ist doch immer!“ von Daniela Nagel ein
sehr gelungener zweiter Teil, der Teil 1 toppen kann.
Die authentischen Charaktere, der locker leichte Stil der Autorin und eine
kurzweilige recht turbulente Handlung, die sehr humorvoll gehalten ist, haben
mich hier vollkommen überzeugt.
Klar zu empfehlen!
Ich danke der Autorin für das Buch im rahmen der Blogtour!
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