Gelesen: „Die schwarze Witwe“ von Debora Fischer

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Broschiert: 330 Seiten 
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Verlag: Verlag 3.0 Zsolt Majsai (28. Mai 2013) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3943138917  
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ISBN-13: 978-3943138917
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Der Blog der Autorin

In einer Welt, in der nichts so ist wie es scheint, lebt
die sechzehnjährige Witch. Sie fühlt sich seit jeher als Außenseiterin und
versteckt ihre Persönlichkeit deshalb unter einem Schleier der
Introvertiertheit. Es soll sich jedoch schon bald alles ändern …
In der Schule bemerkt Witch einen jungen Mann und sofort verspürt sie
Faszination, denn er ist ihr ähnlich! So lange sucht sie schon nach jemandem
von ihrer Art, wenngleich sie nicht weiß, welche Art es ist. Und nun ist er da,
einfach so und von jetzt auf gleich. Schon nach kurzer Zeit verfällt sie ihm
mit jeder Faser ihrer Seele, denn er bedeutet Vertrautheit. Doch als sie ihn
näher kennenlernt, nimmt das Schicksal seinen Lauf und offenbart ein lang gehütetes
Geheimnis …
(Quelle: Verlag 3.0)
Witch lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester Kaya in
Twinkletown. Sie fühlt sich aber eher als Außenseiterin, lebt eher abseits.
Allerdings ist Witch auch voller Überraschungen.
In der Schule fällt ihr ein junger Mann auf, der ihr sehr
ähnlich zu sein scheint. Er hat auch helle Haut, rote Haare und einen Anhänger
in Spinnenform. Die beiden nähern sich einander an und es offenbart sich ein
lang gehütetes Geheimnis. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf …
Der Fantasyroman „Die schwarze Witwe“ stammt von der
Autorin Debora Fischer. Es ist das Debütwerk der jungen Autorin und ich war
sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Witch ist eine gut gestaltete Protagonistin. Sie wirkte
auf mich recht sympathisch. Witch ist recht hübsch, macht sich aber nicht
sonderlich viel daraus. Sie hängt es auch nicht an die große Glocke. Man kann
Witch sehr schnell für Dinge begeistern. Und sie hat eine kleine Schwäche, sie
gibt zu schnell nach.
Kay wirkt sehr geheimnisvoll. Er ist neu an der Schule
und freundet sich mit Witch an. Die beiden scheinen aus demselben Holz zu sein.
Kay hat merklich Interesse an Witch, was aber an dem Geheimnis liegt, das im
Verlauf der Handlung gelüftet wird.
Leider sind die anderen Charaktere, wie die Freunde von
Witch, recht oberflächlich gestaltet. Sie laufen eher nebenher, was ich an der
einen oder anderen Stelle doch schade fand.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Sie beschreibt die Dinge sehr liebevoll und erweckt sie richtig gehend
zum Leben.
Die Handlung selbst hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Es ist eine richtig tolle Fantasywelt, die Debora Fischer hier geschaffen hat. Es
wird Realität mit Fantasy vermischt.
Die Menschen stammen von Tieren ab, Witch und Kay zum
Beispiel von Spinnen, und sie haben alle besondere Fähigkeiten.
Es geht ziemlich spannend zu, wobei die Spannung gen Ende
leider etwas abflacht.
Das Ende war mir leider etwas zu einfach, zu
unspektakulär. Es gibt zwar einen Showdown, doch er wirkt irgendwie zu einfach
gestaltet.
Insgesamt gesehen ist „Die schwarze Witwe“ von Debora
Fischer ein wirklich guter Erstling der Autorin.
Die beiden toll beschriebenen Protagonisten, ein flüssig
lesbarer Stil und eine sehr gut beschriebene Fantasywelt mit einer
unvorhersehbaren Handlung haben mir hier, abgesehen vom Ende, doch spannende
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr Buch!
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