Gelesen: „Fuckin Sushi“ von Marc Degens

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Gebundene Ausgabe: 320 Seiten 
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Verlag: DuMont
Buchverlag (18. Februar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3832197478  
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ISBN-13: 978-3832197476
Das Buch beim Verlag

»Ich hätte gern in dieser Band gespielt« DAVID WAGNER
Eine Schülerband aus Bonn: Fuckin Sushi. Sie singen
deutsch und rocken, laut und lang. In der Fußgängerzone von Bad Münstereifel,
auf einem Sommerfest von Bundeswehrangehörigen oder im »Bla«. Durch ein
You-Tube-Video werden die vier berühmt. Nach einer Tournee werden jedoch die
Spannungen in der Band immer größer, die Oma des Erzählers stirbt, Bob Dylan
kommt nach Bonn und das Ende der Schulzeit rückt näher und näher …
›Fuckin Sushi‹ ist ein wildes, anrührendes Buch über die Geborgenheit, die man
nur als junger Mensch unter Freunden erfahren kann, und über eine Zeit im
Leben, in der fast alles möglich scheint.
(Quelle: DuMont Buchverlag)
Niels ist neu in Bonn. Doch so wirklich gehört er weder
in die Stadt noch ist er wirklich in seiner neuen Schule angekommen. Das ändert
sich jedoch als er René kennenlernt. Die beiden haben eine Leidenschaft, die
Musik. Von nun an machen sie diese zusammen. Beide lieben die langen bzw. sehr
langen Songs und finden sich auch schon recht schnell vor ihrem ersten Publikum
wieder.
Kurz darauf stoßen noch Lloyd und Nino zur Gruppe und die
Band „Fuckin Sushi“ ist gegründet. Nach dem ersten richtigen Auftritt und einem
YouTube Video startet die Band auch mit einer Tour voll durch. Doch können sie
den Erfolg halten? Und sind sie dem Druck gewachsen?
Der Roman „Fuckin Sushi“ stammt vom Autor Marc Degens. Für
mich war dies der erste Roman des Autors und aufgrund des doch etwas
ungewöhnlichen Titels war ich sehr gespannt auf den Inhalt.
Niels ist ein 17-jähriger Junge, der neu in Bonn ist.
Doch wirklich angekommen ist er dort noch nicht. Er fühlt sich irgendwie
nirgends wirklich zugehörig. Niles hat eine große Leidenschaft, die Musik. Er
ist ein wirklich sehr schön ausgearbeiteter, authentischer Charakter, den ich
sehr mochte. Mit seinen Freunden erlebt Niels verrückte Tage und Nächte voll
Musik.
Auch die anderen Bandmitglieder Yannik, René, genannt R@,
Lloyd und Nino, das einzige Mädchen unter den Jungs, sind Marc Degens wirklich
sehr gut gelungen. Sie wirken ebenso authentisch und realistisch wie Niels
selbst.
Der Schreibstil des Autors ist glaubhaft und flüssig. Er
schaffte es mühelos mich mit seinen Worten in den Bann der Geschichte zu
ziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Niels. Hierfür
hat Marc Degens die Ich-Perspektive gewählt. So wird Niels dem Leser sehr
nahegebracht und man erlebt alles durch seine Augen hautnah mit.
Die Handlung an sich hat ein ganz besonderes Flair. Man
kann das Adrenalin regelrecht spüren, erlebt wie sich die Band Fuckin Sushi von
der Gründung bis zum Ende der Band so schlägt. Der Proberaum der Band ist zudem
sehr gut beschrieben.
Es ist eine unbeschwerte Zeit, eine Zeit wo es noch
Träume gibt, die hier thematisiert wird. Es geht um Themen wie Freundschaft und
Erwachsen werden und man denkt als Leser fast schon automatisch auch an die
eigene Jugendzeit zurück.
Besonders schön ist auch
die Playlist am Ende des Romans,
sowie das Interview mit der Band.
 
Abschließend gesagt ist „Fuckin Sushi“ von Marc Degens
ein richtig schöner Roman, der mich auch an meine Jugend erinnert hat.
Die authentischen Charaktere, der flüssig lesbare Stil,
der den Leser unweigerlich in den Bann der Geschichte zieht und eine Handlung
rund ums Thema Erwachsen werden haben mich hier begeistert und bestens
unterhalten.
Nicht nur für Musikliebhaber sehr zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar!
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