Gelesen: „Kindheit in Trümmern“ von Barbara Warning

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Gebundene Ausgabe: 192 Seiten 
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Verlag: Ravensburger Buchverlag (7. April 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3473553751 
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ISBN-13: 978-3473553754  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

21 Menschen berichten über ihre Kindheit
zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder. Die Erfahrungen jener Jahre haben
sie ein Leben lang geprägt. In ihren berührenden Schicksalen wird Geschichte
lebendig und begreifbar.
Geboren in den
Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod.
Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid
vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es
ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige
Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren
Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden
ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten.
(Quelle:
Ravensburger)
Deutschland nach
dem 2. Weltkrieg. Es ist eine Zeit, die geprägt ist von Hunger und Flucht aber
auch Angst herrscht nach wie vor. Es geht ums nackte Überleben, denn der Krieg
hat alles zerstört. Besonders für die Kinder und Jugendlichen ist diese Zeit
sehr schwer.
Heute 70 Jahre nach
dem Ende des Krieges sind eben diese Kinder erwachsen. 21 von ihnen erzählen
von ihrem Leben damals, von harten Wintern und wie sie aus wenig sehr viel
gemacht haben …
Das Buch „Kindheit
in Trümmern“ stammt von der Autorin Barbara Warning. Es ist ein Buch über die
Zeit nach dem ersten Weltkrieg, über eine Zeit die heute teilweise bereits
vergessen ist. Es ist eher ein Bildband, ein Sachbuch, ein Zeitzeuge.
Sicherlich hat man im Geschichtsunterricht bereits viel
über den 2. Weltkrieg und die direkte Zeit danach gelernt oder aber vielleicht haben
auch die eigenen Großeltern  etwas über
ihre Erlebnisse erzählt.
Doch hier in diesem Buch stehen vor allen die Kinder und
Jugendlichen der damaligen Zeit im Mittelpunkt. Wie haben sie gelebt, es
erlebt. 21 von ihnen, heute sind sie erwachsen, blicken zurück. Sie schildern
wie es ist während des Krieges aufzuwachsen, wie man hinterher aus wenig sehr
viel machen musste. Viele Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind, gab
es damals nicht. Man musste ums Überleben kämpfen. Barbara Warning zeigt wie
stark die Menschen damals gewesen sind.
Die von der Autorin ausgewählten Zeitzeugen haben eine unterschiedliche
Zugehörigkeit. Ich empfand sie als sehr gut ausgewählt, da man so
unterschiedliche Einblicke bekommt. Neben Abbildungen gibt es immer wieder auch
Fakten, die man so vielleicht nicht erfahren hätte.
Dieser Bildband ist authentisch und glaubhaft, es ist ein
Stück Zeitgeschichte, das in den Köpfen der Menschen bleiben sollte. Es ist ein
Buch das meiner Meinung nach in den Unterricht gehört, dass gerade auch von der
heutigen Jugend gelesen werden sollte.
Abschließend gesagt ist „Kindheit in Trümmern“ von Barbara
Warning ein lehrreiches Sachbuch.
Authentisch und real schildern Zeitzeugen die damalige
Zeit. Es ist ein Buch das bewegt und berührt, dass gelesen werden sollte.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte und absolute
Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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