Gelesen: „Das Kriegermädchen“ von Martina Fussel

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1884 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
302 Seiten 
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Verlag: Impress
(7. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub

Surrende Pfeile, blitzendes Schwert, wallendes Haar über
einer schweren Rüstung – keine Kriegerin des Waldvolks ist so stolz und anmutig
wie Zahra. Neben ihrer Schnelligkeit auch mit ewiger Jugend beschenkt, kann es
so gut wie keiner mit ihr aufnehmen. Erst als sie vom Schicksal ihrer Schwester
hört, begreift sie, dass ihre Gabe eigentlich ein Fluch ist und dass sie
gemeinsam fliehen müssen. Doch es gibt nur einen Ort, an dem sie in Sicherheit
wären: Amaris, die Heimat des Kriegers Kelvin, dem sie einst einen Kuss
versprochen hat…
(Quelle: Impress)
Zahra hat
herausgefunden das sie noch eine weitere Schwester hat. Diese wird gequält, ihre
eigene Mutter möchte sie unbedingt altern lassen. Das möchte Zahra aber nicht
zulassen und beschließt das Mädchen zu retten. Doch wohin mit ihr. Sie
entwickelt den Plan das Mädchen zu Shaani und Faro zu bringen, nach Amaris.
Doch das scheint nicht zu klappen, denn die beiden wiederum machen sich auf um
Shaanis Herkunft zu suchen.
Also machen sich
nun ein paar Krieger auf ein Kind zu retten …
Der Fantasyroman „Das
Kriegermädchen“ stammt von der Autorin Martina Fussel. Es ist die Fortsetzung
des Romans „Das Feuermädchen“ und es ist in meinen Augen zwingend notwendig
diesen vorher gelesen zu haben. Man bekommt sonst hier Verständnisprobleme.
Zahra ist eine
richtig tolle Kriegerin. Mir gefiel sie wirklich gut. Sie kommt vom Waldvolk
und ist sehr anmutig. Außerdem kann sie sehr gut mit Pfeil und Bogen sowie mit
dem Schwert umgehen. Außerdem wurde Zahra mit ewiger Jugend beschenkt.
Besonders gut gefiel mir das Zahra zudem Dinge hinterfragt, sie nimmt nichts
einfach so hin. Die Liebe kann sie allerdings nur schwer zulassen.
Kelvin ist ein
Krieger auf Amaris. Er hat in Zahra seine Gefährtin gefunden. Um sie kämpft er,
sie will er um jeden Preis für sich gewinnen.
Auch die anderen
Charaktere, zum Teil sind sie bereits gut bekannt aus Teil 1, sind gut
gestaltet und jeder hat seinen Platz im Geschehen.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig lesbar. Sie schreibt ziemlich bildhaft, man kann sich die
Umgebung der jeweiligen Szenen wirklich gut vorstellen.
Geschildert wird
das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Hierfür hat Martina Fussel
jeweils die Ich-Perspektive verwendet. Die Handlung wird hierdurch doch auch
ziemlich komplex, mir jedenfalls hat es so gefallen.
Die Geschichte an
sich schließt direkt an Band 1 an. Es gibt nur kurze Andeutungen was in diesem
geschah, wirkliche Rückblicke sucht man vergebens. Dies hat mir den Einstieg doch
erschwert, ich musste mich ein wenig durchbeißen. Nach einer kurzen Einlesezeit
aber kam ich zügig und wirklich gut voran. Das Tempo ist sehr hoch und es geht
spannend zur Sache.
Dieses Mal dreht
sich alles vermehrt um das Volk des Waldes. Es ist nicht so ganz vorhersehbar
wie noch im ersten Teil, je weiter man vorankommt desto mehr Überraschungen
gibt es. Diese gefielen mir richtig gut.
Das Ende ist sehr
gemein. Es ist ein ziemlicher Cliffhanger, mit jeder Menge offene Fragen. Diese
machen neugierig auf den 3. Teil, der hoffentlich nicht zu lange auf sich
warten lässt.
Abschließend gesagt
ist „Das Kriegermädchen“ von Martina Fussel eine gelungene Fortsetzung, die
Band 1 zu toppen weiß.
Die tollen
Charaktere, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die nach
kurzer Einlesezeit, wirklich spannend und temporeich ist, haben mich hier
überzeugt.
Sehr zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das eBook!
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