Gelesen: „Mutterland: In der Hitze Afrikas“ von Alesia Fridman


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Taschenbuch: 322 Seiten 
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Verlag: Alesia Fridman (24. Dezember 2014) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3000482946 
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ISBN-13: 978-3000482946 
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Eine einzigartige Liebeserklärung an
die Weiten Afrikas. Ein mystisches Reisebuch voller Leidenschaft und lustvoller
Geheimnisse.
Eine junge Ärztin begibt sich auf die Suche nach ihren
familiären Wurzeln – und entdeckt sich selbst im Herzen Afrikas.
Tara hat einen erfüllenden Job und ist ein bisschen in
ihren Kollegen Michael verliebt. Spontan entschließt sie sich, mit Michael und
zwei Freunden eine Reise nach Namibia zu unternehmen, woher möglicherweise auch
Taras Familie stammt. Das geheimnisvolle Paradies im Süden Afrikas ist eine
Landschaft krasser Gegensätze. Auch Tara bekommt bald zu spüren, dass hier
neben der atemberaubenden Kulisse auch alte Vorurteile sehr lebendig sind und
dass raue Schönheit schnell in tödliche Gefahr umschlagen kann. Die vier
Reisenden folgen den Spuren eines sagenumwobenen Diamanten, der sie quer durch
das Land und tief in die Vergangenheit zu dramatischen Ereignissen in Taras
Familiengeschichte führt. In der Gruppe kommt es zu Spannungen, als sich alle
vier in einer cocktailgeschwängerten Nacht näherkommen und beschließen, ihr
gemeinsames Abenteuer in der Hitze Afrikas zu wiederholen. Ist die Gruppe den
zunehmenden Spannungen gewachsen oder wird die Freundschaft auseinanderbrechen?
Wird Tara das Geheimnis ihrer Familie finden?
(Quelle: amazon)
Tara steht mitten im Leben und ist zudem ein bisschen
verliebt in ihren Kollegen Michael. Als sich ihr die Chance bietet sagt sie
spontan einer Reise mit Michael und zwei seiner Freunde nach Namibia zu. Für
Tara bedeutet dies zudem eine Reise zu ihren möglichen Wurzeln. In Namibia gibt
es krasse Gegensätze und Tara bekommt sehr bald zu spüren, dass es hier auch
noch Vorurteile gibt. Und auch die Landschaft weiß  zu beeindrucken. Doch es ist nicht nur die
Landschaft. In einer Nacht, nachdem sie alle einige Cocktails getrunken haben
kommen sich die 4 näher. Es bleibt nicht bei einem Mal, die Dinge wiederholen sich.
Kann die Gruppe dieses Geheimnis für sich bewahren? Oder
zerbricht sie daran? Und kann Tara ihre Familiengeheimnisse lösen?
Der Roman „Mutterland: In der Hitze Afrikas“ stammt von
der Autorin Alesia Fridman. Für mich war dies das erste Buch der Autorin
überhaupt. Angesprochen durch den vielversprechend klingenden Klappentext war
ich sehr neugierig und auch wirklich gespannt auf das Buch.
Die 4 Protagonisten der Geschichte haben mir sehr gut
gefallen. Alesia Fridman hat sie vorstellbar ausgearbeitet und je weiter ich im
Buch vorankam, desto mehr formte sich ein Bild von ihnen vor meinem inneren
Auge.
Tara ist zu ¼ Afroamerikanerin mit bronzefarbener Haut
und schwarzen Haaren. Sie ist eine junge Frau, die mitten im Leben steht. Sie
ist Assistenzärzten in der Kinderklinik und liebt ihren Job. Tara ist bereits
seit einiger Zeit Single.
Michael ist eigentlich jemand der irgendwie immer aufgebracht
ist. Im Job ist er ruhig, arbeitet als Arzt im Kreißsaal. Privat aber wirkt er
ganz anders. Michael hat quasi zwei Seiten, mit denen auch Tara recht schnell
Bekanntschaft macht.
Sven ist Radiologe. Er ist sehr männlich, läuft aber
irgendwie immer mit einem finsteren Gesichtsausdruck herum.
Felix ist der 3. Mann der Truppe. Er ist zugleich auch
der schmächtigste der Männer. Er ist sehr zurückhaltend und arbeitet eher
zurückgezogen im Labor. In seinem Job geht er aber voll auf.
Diese 4 bilden eine interessante und auch sehr
abwechslungsreiche Truppe.
Neben den Protagonisten gibt es noch einige weitere
Charaktere, die der Reisegruppe vor allem in Namibia über den Weg laufen. Auch
sie wurden von Alesia Fridman gut beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut
lesbar. Man findet sehr schnell ins Geschehen hinein und anhand von schwarz-weißen
Fotos wird das Geschriebene noch zusätzlich unterstützt.
Die Handlung selbst empfand ich als sehr interessant. Mir
gefiel das Alesia Fridman als Kulisse Namibia gewählt hat. Sie hat alles sehr
gut recherchiert und man merkt schnell die Autorin liebt dieses Land sehr.
Allerdings gerät die eigentlich Suche Tara sehr schnell
in den Hintergrund und ich gebe zu diese eine Wendung in dieser einen Nacht hat
mich doch etwas aus der Bahn geworfen. Mir ging dadurch ein wenig Spannung
verloren.
Das Ende ist sehr schön und ich empfand es auch als sehr
passend zum Gesamtgeschehen. Ich habe das Buch letztlich doch zufrieden zur
Seite gelegt.
Kurz gesagt ist „Mutterland: In der Hitze Afrika“ von
Alesia Fridman ein sehr guter Roman vor einer tollen Kulisse.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig lesbare
Stil der Autorin und eine interessant gut recherchierte Handlung haben mich
hier sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für ihr Buch, das ich im Rahmen einer Blogtour gelesen habe.
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