Gelesen: „Keine halben Sachen – Konrad von Kamms 1. Fall“ von Antonia Günder-Freytag


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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 2792 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
255 Seiten 
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Verlag: bookshouse
(6. Dezember 2014)  
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Sprache: Deutsch
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Wenig Blut – Viele Verdächtige – Keine halben
Sachen
Hauptkommissar
Konrad von Kamms Weihnachtsabend ist verdorben. Nicht nur, dass ihn seine Frau
betrügt, auch die Weihnachtsgans ist angebrannt. So kommt ihm der Doppelmord in
einer hochherrschaftlichen Villa in München Bogenhausen gerade recht.
Als er mit seinem Kollegen Ralf Utzschneider die Ermittlung beginnt, ahnt er
nicht, dass die Wurzeln des Falls bis weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Bald stößt er auf eine Reihe von Verdächtigen und mit jeder Information
verdichtet sich das Rätsel um die Verstorbenen.
(Quelle: bookshouse)

Konrad von Kamm, seines Zeichens Hauptkommissar, hat es zurzeit wirklich
nicht einfach. Zum einen betrügt ihn seine Frau und dann hat sie auch noch
vergessen die Weihnachtspost abzuschicken. Somit muss er die Verwandtschaft
persönlich anrufen. Da klingelt sein Telefon, sein Typ wird verlangt. Im Haus
der Familie Kunz gibt es zwei Tote. Firmenchef Heinrich Kunz und sein
zweitgeborener Sohn wurden erschossen. Jedes Familienmitglied könnte der Täter
sein. Oder hat gar die Mafia ihre Finger im Spiel. Der Fall wird immer
undurchsichtiger und verworrener.
Können Konrad von Kamms und sein Kollege Ralf Utzschneider den Fall lösen
und den Täter überführen?
Der Kriminalroman „Keine halben Sachen – Konrad von Kamms 1. Fall“ stammt
von der Autorin Antonia Günder-Freytag. Es ist das erste Buch einer Reihe rund
um den Hauptkommissar Konrad von Kamm. Für mich war dies das zweite Buch der
Autorin und obwohl ich nicht wirklich eine Krimileserin bin war ich dennoch
sehr gespannt auf die Handlung.
Konrad von Kamm ist ein gut beschriebener Protagonist. Er wirkt sehr
authentisch, auch wenn er es nicht gerade leicht hat. Seine Frau betrügt ihn
und das findet er ausgerechnet an Weihnachten heraus. Ich mochte Konrad sehr
gerne, auch wenn er doch manchmal schon ein komischer Kauz ist.
Sein Kollege Ralf Utzschneider ist das komplette Gegenteil von Konrad. Doch
gerade deswegen sind die beiden ein so gutes Team.
Auch die weiteren Charaktere des Buches sind sehr gut
beschrieben. Auch sie wirken realistisch und authentisch. Besonders in
Erinnerung ist mir hier Konrads Mutter Hildegard von Kamms geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker zu
lesen. Man wird ins Geschehen gezogen und an die Seiten gefesselt. Einmal
angefangen kann man das Buch nicht zur Seite legen.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen
Sichtweise. Es gibt zwei Zeitebenen, einmal die Ermittlungsarbeit im hier und
jetzt und dann gibt es noch Rückblicke in die Zeit 16 Jahre zuvor. Diese
Rückblicke helfen wirklich gut bei den Ermittlungen.
Die Handlung selbst ist spannend und hat mich wirklich
mitgenommen. Ich wollte immerzu wissen wer denn nun der Täter ist. Ich hatte
einige Kandidaten auf meiner Liste und habe so fleißig mitgerätselt.
Die Ermittlungsarbeit der Polizei wird von Antonia
Günder-Freytag sehr gut wiedergegeben, man kann es sich sehr gut vorstellen.
Das Ende mit der Auflösung, dem Täter, hat mir sehr gut
gefallen. Es ist schlüssig, auch wenn es für mich ein wenig unerwartet war.

Alles in Allem ist „Keine halben Sachen – Konrad von Kamms 1. Fall“ von
Antonia Günder-Freytag ein wirklich guter Kriminalroman.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin und
eine spannende Handlung, die den Leser an die Seiten fesselt und miträtseln
lässt, haben mich hier vollkommen überzeugt.
Klar zu empfehlen!

Ich bedanke mich bei der Autorin und dem Verlag für das eBook!

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