Gelesen: „Sachsentöter – Konrad von Kamms 2. Fall“ von Antonia Günder-Freytag

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 835 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
247 Seiten 
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Verlag: bookshouse
(19. Mai 2015)  
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Sprache: Deutsch
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Mord oder Totschlag? Unfall oder Berechnung?
Als Hauptkommissar
Konrad von Kamm zu einem Tatort südlich von München gerufen wird, bietet sich
ihm ein skurriler Anblick: Norman Zauner, der Betreiber des Reitstalls Ertl-Hof,
wurde von einem Küchenregal erschlagen.
Schnell stellt sich heraus, dass eine Reihe von Frauen Grund gehabt hätte, die
fahrlässig angebrachte Regalkonstruktion zu manipulieren.
Trotz Konrads Verdacht ist es ihm nicht möglich, die Staatsanwaltschaft zu überzeugen,
dass es sich nicht nur um einen saublöden Unfall, sondern um einen Mord
handelt.
Konrad ermittelt auf eigene Faust weiter. Kann er den kuriosen Fall mithilfe
seines Onkels lösen?
(Quelle:
bookshouse)
Hauptkommissar Konrad von Kamm hat einen neuen Fall.
Dieses Mal werden er und sein Kollege Utzschneider zu einem Toten südlich von
München gerufen. Es handelt sich um Norman Zauner, Inhaber eines Reiterhofs,
der vom Küchenregal erschlagen wurde. Konrad und Utzschneider nehmen die
Ermittlungen auf und schnell stellt sich heraus, es gibt ein paar Frauen die
Grund hatten das Küchenregal zu manipulieren. Doch leider schließt die
Staatanwaltschaft die Akte und stuft den Tod Zauners als Unfall ein.
Konrad aber möchte das nicht hinnehmen und ermittelt auf
eigene Faust weiter. Wird er den Täter dingfest machen können?
Der Kriminalroman „Sachsentöter“ stammt von der Autorin
Antonia Günder-Freytag. Es ist nunmehr schon der 2. Fall von Hauptkommissar
Konrad von Kamm und es ist in meinen Augen nicht unbedingt notwendig Teil 1 „Keine
halben Sachen“ vorher gelesen zu haben. Die Fälle sind unabhängig voneinander,
nur mit den Charakteren gibt es ein Wiedersehen.
Konrad von Kamm gefiel mir wieder sehr gut. Mittlerweile
hat er sich damit abgefunden das er seine Frau an einen anderen verloren hat.
Er widmet sich voll seiner Arbeit und entdeckt im Verlauf der Handlung ein
altes Hobby wieder, das Reiten. Hier blüht Konrad förmlich auf, man merkt ihm
an das es ihm einfach Spaß macht.
Ralf Utzschneider ist Konrads Kollege und auch ihn mag
ich immer mehr. Seine Ermittlungsmethoden sind etwas anders als die von Konrad
und dennoch, die beiden sind einfach ein verdammt gutes Team.
Neben den beiden gibt es noch zahlreiche weitere
Charaktere. So zum Beispiel die weiteren Beamten, wie Patricia, oder auch die
Angestellten vom Reitstall oder auch die ganzen Frauen, die mit Norman Zauner
etwas zu tun hatten. Sie alle haben einen wichtigen Platz im Geschehen und sind
wirklich vorstellbar und sehr gut gezeichnet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Antonia Günder-Freytag zieht den Leser erneut ins Geschehen hinein und
lässt ihn erst am Ende wieder gehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen
Perspektive. Hauptsächlich kommt Konrads Sicht zum Tragen und man ist so als Leser
direkt bei der Ermittlungsarbeit dabei.
Die Handlung ist interessant und spannend gehalten.
Antonia Günder-Freytag kommt hier wieder komplett ohne großes Blutvergießen aus.
Man möchte trotzdem immerzu wissen wie es weitergeht und vor allem wer denn nun
der Täter ist. Ich habe mitgerätselt und wurde des Öfteren auf eine falsche
Fährte gelockt.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Die Auflösung, der
Täter, ist schlüssig und gebe zu ich hatte wen ganz anderes auf der Liste. Der
Krimi ist abgeschlossen und dennoch bin ich bereits jetzt gespannt welchen Fall
Konrad von Kamm als Nächstes lösen muss.
Zusammenfassend gesagt ist „Sachsentöter“ von Antonia Günder-Freytag
ein gelungener 2. Kriminalroman rund um Hauptkommissar Konrad von Kamm.
Vorstellbare und glaubhaft gestaltete Charaktere, ein
flüssig lesbarer leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist
aber ohne großes Blutvergießen auskommt und bei der man als Leser miträtselt
haben mich erneut auf ganzer Linie überzeugt.
Sehr zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag und der Autorin für das eBook!
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