Gelesen: „Die Sturmrose“ von Corina Bomann


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Taschenbuch: 560 Seiten 
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Verlag: Ullstein Taschenbuch (6. März 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3548286682
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ISBN-13: 978-3548286686

Nach einer gescheiterten Beziehung verliebt Annabel
Hansen sich in einen alten Kutter mit dem Namen »Sturmrose«. Sie will das
Schiff restaurieren und ein Café daraus machen. Bei den Renovierungsarbeiten
findet sie einen Brief: Vor über dreißig Jahren hat das Boot einer jungen Frau
zur Flucht aus der DDR verholfen. Vollkommen aus der Bahn geworfen, geht
Annabel dem bewegenden Schicksal nach und begegnet dabei Christian, dessen
Geschichte tragisch mit dem Kutter verbunden ist. Gemeinsam suchen sie nach der
Frau von damals und finden Erschreckendes über Annabels eigene Kindheit heraus.
(Quelle: Ullstein Taschenbuch)
Als Annabel von ihrem Mann verlassen wird bricht eine Welt für sie
zusammen. Sie schnappt sich ihre Tochter Leonie und reist nach Binz um ein
neues Leben zu beginnen. Dort kauft sie sich ein Haus am Strand, ist fasziniert
von der Schönheit, von der Geborgenheit.
Eines Tages fällt ihr eine Anzeige über den Verkauf eines kleinen
Fischkutters ins Auge. Die „Sturmrose“, so der Name des Kutters, ist nicht im
besten Zustand, doch Annabel ist sofort verliebt und muss den Kutter haben.
Beim Kauf lernt sie Christian kennen, einen Geschäftsmann der ihr eine
Zusammenarbeit anbietet. Doch es steckt viel mehr hinter Christians Angebot,
wie Annabel bald merken muss,
Die „Sturmrose“ birgt zudem ungeahnte Geschichten, die Annabel weitaus mehr
betreffen als diese ahnt …
Der Roman „Die Sturmrose“ stammt von der Autorin Corina Bomann. Für mich
war dieser Roman nicht der erste der Autorin und ich war aufgrund eines sehr
interessant klingenden Klappentextes sehr gespannt auf die Geschichte.
Annabel hat mir sehr gutgefallen. Sie verlässt mit ihrer Tochter Leonie
Hamburg um auf Rügen neu anzufangen. Ihre Vergangenheit war nicht gerade
leicht. Die Mutter ist verschwunden als Annabel noch ein kleines Kind war. Es
hießt sie habe in der DDR Republikflucht begangen. Annabel war danach erst im
Heim, dann bei Adoptiveltern untergebracht. Ihrer Tochter möchte sie etwas Besseres
bieten. Ich empfand Annabel als eine sehr sympathische Protagonistin
Christian war mir ebenfalls sympathisch. Er hat auch eine tragische
Geschichte, muss mit einem schweren Schicksalsschlag klarkommen. Besonders
schön fand ich, dass seine Geschichte einen eigenen Teil hat.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Corina Bomann schreibt
unkompliziert und man kommt wirklich flott durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Annabel. Hierfür hat Corina
Bomann die Ich-Perspektive verwendet. Ab und zu aber gibt es auch ein paar
Szenen aus Sicht von Christian, so dass man auch seine Seite gut kennenlernt.
Die Handlung hat mich sehr berührt. Sie reißt den Leser mit, ist sehr
bildhaft geschrieben. Man ist direkt im Geschehen drin, es geht geheimnisvoll
zu. Die Geschichten der Protagonisten werden erst nach und nach aufgedeckt, es
gibt immer etwas Neues zu entdecken, zu erfahren. Hinzu kommen unerwartete
Wendungen, die das Geschehen spannend machen und an die Seiten fesseln.
Das Ende hat mir wirklich sehr gefallen. Es passt sehr gut, alles ist
aufgelöst und man kann das Buch am Ende wirklich zufrieden zuklappen.
Zusammenfassend gesagt ist „Die Sturmrose“ von Corina Bomann eine
wundervolle Geschichte.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine
berührende spannende Handlung haben mich hier abtauchen lassen und mich begeistert.
Sehr zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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