Gelesen: „Om, es ist nur eine Phase“ von Vanessa Richter

Achtung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 2587 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
315 Seiten 
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Verlag: Bookshouse
(18. März 2015)  
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Sprache: Deutsch
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Anderen Lebewesen am Hinterteil riechen? Das machen doch
nur Hunde! Und Eltern! Mia lernt nach der Geburt ihres Sohnes, dass ihr Plan,
das Leben mit Kind auf gar keinen Fall kompliziert werden zu lassen, nur eine
schöne Illusion war. Und das liegt nicht nur an dauerhaft schlaflosen Nächten,
ausgeprägter Stilldemenz und der Tatsache, dass die kinderlosen Freunde die
Nase rümpfen, wenn die Beschaffenheit von Windelinhalten zum abendfüllenden
Gesprächsthema wird. Vielmehr kämpft Mia damit, ihrer Mutter den
offensichtlichen Heiratsschwindler als neuen Lebensgefährten auszureden und
ganz nebenbei möglichst spielend zehn bis zwanzig Kilo Schwangerschaftsspeck zu
verlieren. Da sag noch mal jemand, Mütter hätten nichts zu tun!
(Quelle: Bookshouse)
Mittlerweile ist Mia stolze Mama eines kleinen Sohns geworden. Und sie hat
so ihre Probleme sich in der Rolle der frischgebackenen Mama zurecht zu finden.
Zwischen vollen Windeln, Spucktüchern und Vorzeigemama im PEKiP-Kurs hat Mia
auch noch mit den überflüssigen Pfunden aus der Schwangerschaft zu kämpfen. Und
dann ist da ja noch ihre Mutter, um die sich Mia kümmern muss. Denn diese hat
sich übers Internet verliebt, doch ist ihr neuer Partner wirklich der Richtige?
Der Roman „Om, es ist nur eine Phase“ stammt von der Autorin Vanessa
Richter. Es ist nach „Klapperstörche und andere schräge Vögel“ bereits der
zweite Teil der Autorin und nachdem mir Teil 1 bereits super gefallen hatte war
ich auf diesen zweiten Teil schon sehr gespannt.
Die Charaktere sind soweit bereits gut bekannt aus Teil 1.
Mia ist mittlerweile Mama geworden. Sie hat einen wunderbaren Sohn zur Welt
gebracht. Neben der Erziehung ihres Sohnes hat Mia aber auch noch andere
Probleme am Hals. So zum Beispiel ihr Schwangerschaftsspeck. Oder auch die
anderen Mamas, die sie doch regelmäßig zur Weißglut bringen. Und natürlich ihre
schräge Mutter, auf die Mia nun auch ein Auge haben muss, denn diese hat sich
über das Internet verliebt. Keine Zeit also für Ruhe. Mia ist eine sehr
sympathische junge Frau, die aus dem Leben gegriffen scheint. Man kann sich
wirklich sehr gut mit ihr identifizieren.
Doch auch die anderen vorkommenden Charaktere sind Vanessa Richter wieder
sehr gut gelungen. Auch sie wirken absolut glaubhaft und authentisch, eben
lebensecht.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach herrlich. Sie schreibt locker und
leicht, teilweise ja sogar richtig schonungslos und ist dabei wirklich sehr
erfrischend anders. Man kann gar nicht anders als das Buch in einem Rutsch zu
lesen.
Die Handlung schließt an Teil 1 an. Daher empfiehlt es sich diesen vorher
gelesen zu haben bevor man hier einsteigt. Auch dieses Mal ist die Geschichte wieder
humorvoll und zum Teil richtig komisch, Lacher sind hier vorprogrammiert.
Vanessa Richters Roman wirkt wie aus dem Leben gegriffen und nicht selten
findet man, gerade wenn man selbst Mama ist, Dinge wieder, die man selbst
vielleicht auch erlebt hat.
Doch es geht nicht nur um Babys erstes, sehr ereignisreiches, Jahr und
darum Mia noch besser kennenzulernen, auch Themen wie Freundschaft, die Familie
oder auch die richtige Partnerwahl sind wunderbar ins Geschehen integriert.
Das Ende passt in meinen Augen ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte. Es ist
einfach toll und hat mich zufriedengestellt zurückgelassen.
Abschließend gesagt ist „Om, es ist nur eine Phase“ von Vanessa Richter
eine kurzweilige sehr humorvolle Fortsetzung, die mich noch mehr begeistert hat
als Teil 1.
Authentische absolut glaubhafte Charaktere, ein locker leichter Stil der
Autorin und eine witzig spritzige Handlung, wie aus dem Leben gegriffen, haben
mich hier kurzweilig auf ganzer Linie unterhalten und überzeugt.
Klar zu empfehlen!
Ich danke der Autorin und dem Verlag für das eBook!
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