Gelesen: „Mysterium. Der Palast der Erinnerung“ von Julian Sedgwick

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

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Gebundene Ausgabe: 336 Seiten 
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Verlag: Aladin (24. April 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3848920395 
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ISBN-13: 978-3848920396  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
 

Danny Woo ist dem Tod in Hongkong gerade noch mal von der
Schippe gesprungen, aber die Herausforderungen nehmen kein Ende. Anstatt sich
von den Strapazen seines Asien-Abenteuers zu erholen, macht er sich auf den Weg
nach Barcelona, wo der ehemalige Zirkus MYSTERIUM sich nach dem tragischen Tod
seiner Eltern zum ersten Mal wieder neu formiert. Doch die Wiedersehensfreude
mit der Kompanie ist getrübt, denn Dannys Verdacht, dass es im MYSTERIUM einen
Maulwurf gibt, lastet schwer. Doch kein Auftragskiller, keine halsbrecherische
Verfolgungsjagd durch die engen Gassen der katalonischen Hauptstadt und auch
keine Leiche, die die brutale Handschrift der Neunundvierzig trägt, können Danny
davon abhalten, die Puzzleteile seiner Vergangenheit zusammenzusammeln.
(Quelle: Aladin Verlag)
Danny ist dem Tod gerade noch so von der Schippe
gesprungen. Sing Sing allerdings stiehlt sich einfach so weg und auch Zamora
verkündet er müsste nach Barcelona. Danny aber weiß nun es gibt eine
Organisation mit Namen Neunundvierzig. Und eben diese Organisation versucht ihn
auszuschalten.
Kurzentschlossen reist Danny Zamora nach und muss so
feststellen, dass der Zirkus Mysterium in Spanien plant einen Neuanfang zu
machen. Und es sind, bis auf Dannys Eltern alle dabei.
Bald schon geschehen aber merkwürdige Dinge im Zirkus und
Danny fühlt sich an den Brand damals erinnert. Abstürzende Scheinwerfer
verfehlen Danny, doch Zamora hat nicht so viel Glück …
Der Jugendroman „Mysterium. Der Palast der Erinnerung“
stammt vom Autor Julian Sedgwick. Es ist der zweite Teil der „Mysterium“ –
Trilogie und ich empfehle unbedingt Band 1 „Mysterium. Der schwarze Drache“
vorher zu lesen. Nur so ist sichergestellt das man als Leser auch alle
Zusammenhänge versteht.
Die Charaktere sind soweit bereits gut bekannt aus dem
ersten Band.
Danny hat sich sehr entwickelt. Er erfährt in diesem Teil
mehr und mehr über die Vergangenheit. Es gibt Dinge über seinen Vater und auch
über seine Mutter, die er so nie gedacht hätte. Beide erscheinen in einem
anderen Licht als bisher. Besonders über Dannys Mutter gibt es ein Geheimnis,
das gelüftet wird. Von diesem Geheimnis aber war ich ehrlich nicht so ganz
überzeugt.
Auch Dannys Tante Laura, oder auch Zamora oder auch Sing
Sing sind wieder mit von der Partie. Auch hier ist eine Entwicklung zu
beobachten, die ich persönlich gar nicht mal so schlecht fand. Sie wirken nach
wie vor sehr gut gestaltet und sind einzigartig.
Der Schreibstil des Autors ist noch immer wirklich gut zu
lesen. Julian Sedgwick schreibt einfach und dem Genre angepasst.  Das angegebene Lesealter empfinde ich als gut
gewählt und passend.
Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven
erzählt. So ist es komplex und man ist als Leser da wo etwas passiert und
verpasst wirklich nichts.
Von der Handlung hatte ich mir ein wenig mehr
versprochen. Es gibt Dinge, die bereits in Teil 1 angesprochen wurden.
Allerdings wurden so gut wie keine Antworten auf offene Fragen präsentiert. Man
dreht sich doch sehr im Kreis. Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben als
auf Band 3 zu warten, wo dann hoffentlich die Fragen endlich beantwortet
werden.
Es gibt wieder viel Spannung und man will wissen was
weiter passiert.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse erneut, die
Spannung steigert sich unermesslich.
Das Ende selbst hat mich doch enttäuscht. Man wird als
Leser hingehalten, dabei ist die Neugier doch groß und man will wissen wie
alles zusammenhängt, möchte endlich Antworten haben.
Teil 3 „Mysterium. Auf Messers Schneide“ erscheint im
Oktober 2015 und ich bin gespannt darauf wie es wohl ausgeht.
Alles in Allem ist „Mysterium. Der Palast der Erinnerung“
von Julian Sedgwick eine sehr gute Fortsetzung der „Mysterium“ – Trilogie.
Interessante, sich entwickelnde Charaktere, ein flüssig
lesbarer einfacher Stil des Autors und eine Handlung, die zwar spannend ist
aber so gut wie keine Antworten liefert, haben mir trotz allem unterhaltsame
Lesestunden beschert und machen neugierig auf Band 3.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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