Gelesen: „Der Galimat und ich“ von Paul Maar


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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten 
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Verlag: Oetinger (20. Februar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3789142964 
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ISBN-13: 978-3789142963 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre

Plötzlich groß und
stark und mutig! Ein Traum mit Hindernissen
.
Der zehnjährige Jim hat nur einen Wunsch: Er möchte auf der Stelle erwachsen
sein. Da taucht eines Abends plötzlich der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, in
Jims Zimmer auf. Gali bringt alle Haushaltsgeräte durcheinander und
materialisiert für Jim eine Pille, durch die er für kurze Zeit erwachsen wird.
Jetzt kann Jim es den fiesen Mitschülern und seinem blöden Lehrer zeigen! Doch
erstens macht das weniger Spaß, als er dachte, und zweitens freundet er sich
genau jetzt mit Rebekka aus seiner Klasse an. Eigentlich will Jim nie wieder
eine Erwachsenwerden-Pille nehmen. Aber dann braucht Rebekka seine Hilfe.
(Quelle: Oetinger)
Jim ist 10 Jahre alt und sein größter Wunsch ist es
sofort erwachsen zu sein. Dann hätte er mehr Freunde und das fände er wirklich
toll. Anderen geht Jim nämlich ziemlich auf die Nerven, weil er ein
fotografisches Gedächtnis hat und so ganze Lexika auswendig lernen kann.
Immerhin will er ja mal in der Superwissershow teilnehmen.
Einens abends plötzlich taucht bei ihm der Galimat auf. Er
bringt so ziemlich alles durcheinander und verfügt über Fähigkeiten, die kein
Mensch hat. Er will Jim ein wirklich guter Freund sein und ihm einen Wunsch
erfüllen.
Doch geht das wirklich gut?
Das Kinderbuch „Der Galimat und ich“ stammt vom Autor
Paul Maar. Er ist auch der Autor des „Sams“, das wir hier leider (noch) nicht
kennenlernen durften.
Die Charaktere der Geschichte sind sehr schön gestaltet.
Jim ist 10 Jahre alt und hat ein fotografisches
Gedächtnis. Er lebt bei seiner Tante und seinen Onkel, seine Eltern sind als
Geheimagenten auf geheimer Mission. Jim wünscht sich sehr endlich groß zu sein,
da er nicht sonderlich viele Freunde hat.
Der Galimat, auch Gali genannt. Ist ein Wesen das Dinge
kann, von denen Menschen nur träumen können. Er ist einerseits doch recht
verspielt aber andererseits auch ziemlich weise. Und er versucht Jim ein guter
Freund zu sein.
Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Jims einzige
Freunde Rebekka und Daniel, sind dem Autor wirklich gut gelungen. Sie sind
ebenso sehr gut vorstellbar.
Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht flüssig und
lässt sich sehr einfach lesen. Es ist alles verständlich und sehr gut
vorzustellen. Neben dem Text gibt es witzige Illustrationen, die das
Geschriebene unterstreichen und es veranschaulichen.
Die Handlung ist fantasievoll und frech. Es geht witzig
zu und man hat als Leser, egal ob nun groß oder klein, viel Freude beim Lesen.
Es werden auch durchaus aktuelle Themen angesprochen, wie
das Mobbing in der Schule. Aber auch Themen wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft
sind Bestandteil und regen den Leser auch zum nachdenken und diskutieren an.
Zusammenfassend gesagt ist „Der Galimat und ich“ von Paul
Maar ein wirklich tolles Kinderbuch, das auch erwachsene begeistern kann.
Die gut beschriebenen Charaktere, der kindgerechte sehr
gut zu verstehende Stil des Autors und eine Handlung, die zum einen witzig ist
aber auch zum nachdenken anregt haben hier auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar und an Katja für die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks.

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