Gelesen: „Was ich dir noch sagen wollte“ von Tom McAllister

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Taschenbuch: 288 Seiten 
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Verlag: Atlantik
(15. April 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3455650414  
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ISBN-13: 978-3455650419
  


Ein Roman, so schön wie eine Liebeserklärung.
Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war
sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort – für immer. Hunters Herz
ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne
mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er
seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach
West. Eine Reise, auf der er in die kuriosesten Situationen gerät und den
schrägsten Figuren begegnet. In seinen Gedanken und Erinnerungen an ihr
gemeinsames Leben, an glückliche Momente und verpasste Chancen ist Kait immer
bei ihm. Aber was wird die Zukunft bringen? Wird es Hunter gelingen, Kait gehen
zu lassen?
(Quelle: Atlantik)
Von jetzt auf gleich ist Hunter plötzlich alleine. Seine
geliebte Frau Kait ist nicht mehr da, sie ist gestorben. Dabei wollten die
beiden noch so viel erleben. Hunter vergeht an Schmerz, schafft es nicht in
sein normales Leben zurückzukehren.
Daher schnappt er sich Kaits Urne und macht sich auf
einen Road Trip durch die USA. Das war Kaits großer Traum. Immer dabei sind
seine Gedanken und Erinnerungen an die Vergangenheit.
Kann Hunter Kait so gehen lassen? Oder zerbricht er so endgültig
 an seiner Trauer?
Der Roman „Was ich dir noch sagen wollte“ stammt aus der
Feder des Autors Tom McAllister. Es ist das erste Buch des Autors, das in
Deutsch erschienen ist.
Hunter ist 30 Jahre alt und eigentlich ein ganz
annehmbarer junger Mann. Er liebte seine Frau Kait wirklich sehr. Doch dann ist
er plötzlich alleine, Kait ist tot. Hunter weiß nicht wohin mit seiner Trauer
und entschließt sich letztlich Kaits letzten Wunsch zu erfüllen. Er macht einen
Road Trip durch die USA.  In der
Vergangenheit konnte sich Hunter schnell für etwas begeistern. Doch dies hat
sich dann doch rasch geändert. Ich persönlich habe Hunter gemocht, auch wenn er
nicht immer ganz einfach zu nehmen war.
Die anderen Charaktere bleiben eher im Hintergrund. Außer
vielleicht Kaits Mutter oder ihre Brüder. Diese aber mochte ich gar nicht. Sie wirkten
auf mich extrem unfreundlich.
Der Schreibstil des Autors ist soweit flüssig und ließ
sich angenehm lesen. Ich hatte mich recht schnell daran gewöhnt und konnte der
Handlung gut folgen.
Die Handlung selbst war anders als ich es erwartet hatte.
Es beginnt alles mit einer langen Liebeserklärung. Ich muss leider zugeben
diese war mir schon fast zu viel, zu übertrieben. Ansonsten bin ich recht gut
ins Buch gekommen. Ich konnte Hunters Trauer nachvollziehen, die Gefühle waren
greifbar, haben mich aber schon fast erdrückt.
Leider aber lässt die Handlung dann zum Mittelteil hin
sehr schnell nach. Es wird recht zäh und langatmig. Der Road Trip steht nicht
im Mittelpunkt, es geht immer noch nur um Hunters Trauer, wie er damit umgeht.
Es war mir ehrlich dann doch ein wenig zu viel.
Zum Ende hin wurde das Buch dann wieder besser und konnte
mich nach der Durststrecke zwischendrin nochmals packen.
Das Ende selbst gefiel mir richtig gut. Es passt gut,
macht die Handlung rund und hat dann doch noch einiges herausgeholt.
Alles in Allem ist „Was ich dir noch sagen wollte“ von
Tom McAllister ein Buch das vollkommen anders ist als ich es erwartet habe.
Ein manchmal schwieriger aber doch auch verständlicher
Protagonist und ein flüssig lesbarer Stil des Autors stehen hier einer Handlung
gegenüber, die mich nur zu Anfang und am Ende wirklich packen konnte und die
sich doch ganz anders entwickelt als erwartet. Der Autor hat hier leider nicht
das gesamte Potential genutzt.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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