Gelesen: „Die Bärentöterin (Promise 1)“ von Maya Shepherd

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 846 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
297 Seiten  
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Sprache: Deutsch
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Weit mehr als die Hälfte der Menschheit starb an einer
unbekannten Seuche. Jegliche Strom-, Wasser- und Nahrungsversorgung ist
zerstört. Es gibt weder eine Regierung noch Gesetze oder Regeln. Die Städte
liegen in Trümmern und Gangs beherrschen die Straßen.
Das ist die Welt, in der Nea lebt. Nach dem Tod ihres besten Freundes und
großer Liebe Miro begibt sie sich auf die Reise nach Promise, wo ein normales
Leben möglich sein soll. Vor ihr liegt ein weiter Weg voller Gefahren und
Zweifel. Zudem lastet auf ihrem Herzen eine schwere Schuld. 
(Quelle: Homepage der Autorin)
Eine Seuche hat mehr als die Hälfte der Menschen vernichtet. Viele der
Überlebenden schlagen sich alleine durch, doch es gibt auch bereits eine
religiöse Sekte, die Carris, welche die Menschen nacheinander alle versklavt.
Nea ist eine der Einzelgängerinnen. Sie versucht sich trotz der Hindernisse
nach Promise durchzuschlagen. Promise ist eine zivilisierte Stadt, mit Strom
und einer Regierung. Doch der Weg ist beschwerlich und Nea trifft immer wieder
mal auf Menschen, von denen sie nicht weiß ob sie ihnen trauen kann oder nicht …
Der dystopische Roman „Die Bärentöterin“ stammt von der Autorin Maya
Shepherd. Es ist der Auftaktband der „Promise“ – Reihe und für mich war es
nicht das erste Buch der Autorin. Ich war sehr gespannt darauf wohin mich die
Reise hier wohl führen würde.
Nea ist 18 Jahre alt und hat ihre Eltern durch die Seuche verloren. Sie ist
eine Einzelgängerin und versucht sich ganz ohne Hilfe nach Promise
durchzuschlagen. Nea machte es mir nicht immer leicht sie zu mögen. Einerseits
war sie mir richtig sympathisch, sie kann aber auch anders. Nea kann auch stur
und zickig sein. Hierfür hätte ich sie des Öfteren gerne verflucht.
Neben Nea gibt es noch weitere Charaktere, wie zum Beispiel Arras, die ebenfalls
wunderbar gestaltet sind. Sie haben alle Tiefe und sind vorstellbar.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Man wird in den Bann des
Geschehens gezogen und will immerzu wissen wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nea. So erlebt man als Leser
alles hautnah mit und begleitet sie auf ihrem Weg nach Promise.
Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblicke auf glückliche Zeiten zwischen
Nea und Miro. Diese Szenen sind gefühlvoll und zeigen zum Til eine ganz andere
Nea, als die, die sich nach Promise durchschlägt.
Die Handlung selbst ist grandios. Die Idee ist jetzt nicht unbedingt neu
aber Maya Shepherd hat sie hier wirklich gut durchdacht und umgesetzt. Es geht
von Beginn an spannend zu und die Spannungskurve wird während des gesamten Buch
konstant auf sehr hohem Level gehalten. Man wird als Leser fesselt. Immer
wieder passieren unerwartete Dinge, welche die Spannung zusätzlich steigerten. Dinge
wie Wut, Trauer, Angst aber auch Vertrauen fassen, das alles durchlebt Nea. Ich
habe während der gesamten Geschichte mitgefiebert und war emotional im Buch
gefangen.
Das Ende traf mich komplett unerwartet. Ich war mehr als überrascht
darüber. Es passt aber wirklich grandios zur Gesamtgeschichte und ich schlicht
und ergreifend toll gestaltet. Es macht aber auch zugleich unheimlich neugierig
auf Band 2 „Die Flammentänzerin“.
Kurz gesagt ist „Die Bärentöterin“ von Maya Shepherd ein Auftakt nach Maß
der dystopischen „Promise“ – Reihe.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein locker leichter Stil der Autorin und
eine spannende Handlung, die immer wieder Wendungen beinhaltet und den Leser ans
die Seiten fesselt haben mich hier mitgenommen und vollends überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!

Ein Kommentar

  1. Guten Morgen!
    Ich war schon begeistert von der Radioactive-Reihe der Autorin. Diese Reihe scheint ebenso spannend zu sein. Das Buch muss ich unbedingt lesen.
    Lieben Gruß
    loralee

Kommentare sind geschlossen.

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