Gelesen: „Der 1. Mann“ von Nika Lubitsch

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Taschenbuch: 246 Seiten 
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Verlag: CreateSpace
Independent Publishing Platform (28. Februar 2015)  
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 1508523584  
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ISBN-13: 978-1508523581
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Lara und Oliver sind ein glückliches Paar – bis zu dem
Tag, an dem der Arzt Lara eine niederschmetternde Diagnose stellt. Statt ihr in
den dunkelsten Stunden beizustehen, wendet sich Oliver von Lara ab. Im
Krankenhaus lernt Lara Simone kennen. Auch sie wurde von ihrem Mann im Stich
gelassen. Die beiden Frauen schmieden einen perfiden Plan. Doch dann kommt
alles ganz anders, und Lara findet sich im Zusammenhang mit drei Morden vor
Gericht wieder …
(Quelle: amazon)
Eigentlich sind Lara und Oliver ein glückliches Paar. Doch dann kommt der
Tag an dem Lara von ihrem Arzt eine schreckliche Diagnose bekommt. Sie hat
Brustkrebs. Oliver ist überfordert mit der Situation und verlässt Lara
daraufhin.
Im Krankenhaus lernt Lara die Leidensgenossin Simone kennen. Auch sie wurde
von ihrem Mann verlassen. Beide Frauen sind sich einige, sie wollen sich an ihren
Männern rächen. Doch es kommt am Ende ganz anders als gedacht …
Der Kriminalroman „Der 1. Mann“ stammt aus der Feder der Autorin Nika
Lubitsch. Für mich war dies das erste Buch der Autorin und so war ich gespannt
was mich hier wohl erwarten würde.
Lara ist eine sehr gut gestaltete Protagonistin. Ich mochte sie, obwohl ich
manchmal doch Probleme mit ihr hatte. Ich konnte mich nicht zu 100 Prozent in
sie hineinfühlen. Dennoch wirkt sie authentisch und glaubhaft. Als sie die
Diagnose Brustkrebs bekommt merkt man Lara ihre Ängste richtig an. Die Gefühle,
die in ihr toben bringt Nika Lubitsch hier sehr gut zum Leser.
Oliver ist ebenso wirklich gut gezeichnet. Er verkörpert den Bösen, der
seine Freundin in der schwersten Zeit ihres Lebens verlässt. Seine Gründe habe
ich nicht wirklich verstanden.
Neben diesen beiden gibt es noch weitere Charaktere, die ebenso gut
gestaltet sind. So zum Beispiel Simone, die in einer ähnlichen Situation wie
Lara ist.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu verstehen. Sie
schreibt kurz und knackig, man kommt sehr flott durch die Seiten.
Es gibt zwei handlungsstränge im Buch. Zum einen die Gerichtsverhandlung
und dann noch die Zeit im Krankenhaus. Diese werden abwechselnd geschildert.
Ich muss aber zugeben ich habe ein paar Kapitel gebraucht bis ich wirklich im
Buch angekommen war. Dann aber bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.
Die Handlung ist spannend und es gibt eine plötzliche und vor allem
unvorhersehbare Wendung. Man meint die Geschichte zu kennen, dem ist aber
überhaupt nicht so. Nika Lubitsch hat hier sehr gut recherchiert und das ganze
wirklich gut umgesetzt.
Das Ende ist sehr überraschend. Ich gebe zu, es hat mich auch ziemlich
fassungslos zurückgelassen. Ich habe mit allem gerechnet aber nicht damit.
Alles in Allem ist „Der 1. Mann“ von Nika Lubitsch ein sehr gelungener
Kriminalroman, der zu überraschen weiß
Authentische Charaktere, ein kurzer knackiger Stil der Autorin und eine
rasante spannende Handlung mit ungeahnter Wendung haben mich hier trotz kleiner
Anfangsschwierigkeiten begeistert.
Wirklich empfehlenswert!
Ich danke der Autorin für ihr Buch!
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