Gelesen: „Summa cum Liebe“ von Mara Winter

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Broschiert: 240 Seiten 
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Verlag: Sieben Verlag
(1. Juni 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3864434823 
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ISBN-13: 978-3864434822 

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Verliebt in einen Dozenten, wie peinlich ist das denn?
Vor allem, weil Annika sich dem spröden, gutaussehenden Dr. Kühler eigentlich
nur aus Berechnung nähern wollte. Doch kurz vor der Prüfung ist sie völlig
verwirrt, denn der moralische Herr Dr. Kühler wehrt ihre Annäherungsversuche
ab, dafür steht ihr promiskuitiver Exfreund Malte wieder auf der Matte. Auch
ihre Mitbewohner, die männermordende Lara und der zahlenbesessene Basti, sind
ihr keine große Hilfe.
(Quelle: Sieben Verlag)
Annika ist Anfang 20 und Studentin der Germanistik. Sie
wohnt in einer ziemlich verrückten WG. Da kommt ihre Mitbewohnerin mit der Idee
daher Annika solle sich doch an ihren Dozenten Alexander Kühler heranmachen und
ihn verführen. Annika aber weiß nicht so wirklich was sie davon halten soll.
Sie versucht es mehrfach, doch ihre Versuche scheitern kläglich. Da taucht dann
plötzlich auch noch ihr Ex-Freund Malte auf und bringt alles durcheinander. Und
als ob das noch nicht reicht entwickelt Annika auch noch Gefühle für ihren Dozenten
Der Roman „Summa cum Liebe“ stammt aus der Feder der
Autorin Mara Winter. Es ist das Debüt der Autorin. Mir gefiel hier das Cover
sehr gut und auch der Klappentext macht neugierig und so war ich gespannt auf
die Geschichte.
Annika ist Studentin der Germanistik und Anfang 20. Sie
ist ziemlich normal geblieben, ihr Abiturschnitt war auch nicht das Wahre.
Manchmal ist die doch eher unsicher und Annika ist ein Gefühlsmensch. Immer
wieder gehen ihr die Gefühle durch. Trotzdem mochte ich sie sehr gerne, ihre
Ecken und Kanten machen sie sympathisch.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Annikas
Mitbewohnerin, sind Mara Winter gut gelungen. Allerdings waren es mir doch zu
viele, es wurde ein wenig unübersichtlich.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht
lesbar. Mara Winter schreibt witzig spritzig und ich hatte Spaß beim Lesen des
Buches.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Annika. So
ist man als Leser immer an ihr dran und erlebt alles mit ihr gemeinsam.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie nimmt einen
anderen Verlauf als ich es erwartet hatte. Es gibt eine Liebesgeschichte, die
in meinen Augen allerdings ein wenig zu kurz kommt. Das fand ich ganz ehrlich
ein wenig schade, denn sie ist an sich richtig schön. Aber auch sonst konnte
mich Mara Winter nur zum Teil überzeugen. Der Anfang der Geschichte ist
wirklich toll, allerdings es lässt schnell nach. Es gibt eine doch lange
Durststrecke in der Mitte des Buches. Zum Ende aber zieht die Handlung nochmals
an.
Das Ende ist ziemlich poetisch. Mir persönlich hat es gut
gefallen. Es passt in meinen Augen gut zur Gesamtgeschichte und lässt zudem
auch ein wenig Raum für ein eventuelles zweites Buch über Annika.
Kurz gesagt ist „Summa cum Liebe“ von Mara Winter ein
gutes amüsantes Debüt der Autorin.
Eine sympathische Protagonistin, ein witzig spritziger
gut lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die humorvoll ist und komplett
anders ist als erwartet haben mich bis auf die Durststrecke zwischendrin sehr
gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

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