Gelesen: „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John Brown


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Taschenbuch: 352 Seiten 
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Verlag: Egmont LYX
(7. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 380259746X 
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ISBN-13: 978-3802597466 
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Originaltitel: Swimming to Tokyo

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EINE LIEBE WIE KIRSCHBLÜTEN

Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer
Mutter. Als ihr Vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat,
kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio
auf Finn O‘Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf
ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun
stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er
davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je
mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren
bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte …
(Quelle: Egmont LYX)

Zosias Vater muss beruflich nach Japan gehen. Die
19-jährige muss den Sommer über mitgehen, bevor sie danach auf die Uni gehen
wird. Allerdings ist in dem fremden Land alles ungewöhnlich für Zosia und sie
gewöhnt sich auch nur langsam ein. Dann aber trifft sie Finn wieder. Ihn kennt
sie aus der Schule. Dort war der Bad Boy jedoch ein Einzelgänger. Da es ihr an
Alternativen fehlt unternimmt Zosia immer wieder etwas mit Finn. So kommen sich
die beiden immer näher, doch Finns Vergangenheit drängt an die Oberfläche und
steht dem Glück mit Zosia im Weg …
Der New Adult Roman „Ein Sommer in Tokio“ stammt aus der
Feder der Autorin Brenda St. John Brown. Es ist das Debüt der Autorin und ich
war sehr gespannt darauf wohin hier die Reise gehen würde.
Zosia, auch Zo oder Zoe genannt, war mir auf Anhieb
sympathisch. Sie ist 19 Jahre alt und geht unheimlich gerne shoppen. Dabei ist
Zoe aber keine Tussi, eher im Gegenteil. Sie freut sich auf ihr Studium. Ihre
Mutter vermisst Zoe sehr. Besonders toll fand ich das Zoe sehr willensstark ist.
Sie mag Finn sehr gerne, spricht aber nicht nur von ihm.
Finn ist ebenfalls eine Person, die ich auf Anhieb sehr
gemocht hatte. Er sieht gut aus, hat aber viele Tattoos. Und er liebt
Literatur, eigentlich ungewöhnlich für einen Bad Boy. Zu Beginn ist Finn eher
verschlossen, taut aber mehr und mehr auf. Er flirtet sehr gerne mit Zoe,
obwohl er in der Highschool eher unnahbar war. Die schlimme Vergangenheit von
Finn steht ihm immer wieder im Weg.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Zosias Vater, haben
mir ebenso sehr gut gefallen. Sie passen ins Geschehen, wirken vorstellbar und
gut beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und ließ
sich wunderbar flüssig und angenehm lesen. Ich habe gar nicht bemerkt wie
schnell die Seiten an mir vorbeigezogen sind und war schneller als gedacht am
Ende angelangt.
Die Handlung ist eigentlich typisch New Adult und doch so
anders. Sie beinhaltet ein bisschen Drama, ist nicht kitschig auch wenn es
Klischees gibt. Die Dialoge haben mir besonders gefallen. Sie wirken
erfrischend. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Finn hat mir
absolut gut gefallen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft, erst ganz langsam
entwickelt sich hier aus Freundschaft Liebe, kommen Gefühle auf. Dies liest
sich richtig schön. Außerdem hat Brenda St. John Brown ein paar erotische
Szenen eingebaut, die perfekt ins Geschehen passen.
Zudem spielt die Handlung vor einer tollen Kulisse, Japan
Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.
Das Ende wirkt ein wenig gehetzt, in meinen Augen wird
alles ein wenig zu schnell abgehandelt. Es passt dennoch gut zum Gesamtgeschehen
und stellt den Leser zufrieden.

Kurz gesagt ist „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John
Brown ein großartiges Debüt vor toller Kulisse.
Authentische Charaktere, ein flüssiger locker leichter
Stil der Autorin und eine Handlung mit einer richtig schönen Liebesgeschichte,
ein wenig Drama und ein paar Klischees haben mich hier auf ganzer Linie
überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das zugesandte Exemplar!

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