Gelesen: „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi“ von Robert C. Marley


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Broschiert: 346 Seiten 
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Verlag: Dryas Verlag (20. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3940855596 
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ISBN-13: 978-3940855596 

London 1893, Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied
und Damenfreund wurde in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet.
Chief Inspector Donald Sutherland Swanson nimmt die Ermittlungen auf.
Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Die
Nachforschungen führen Swanson schließlich in die höchsten Kreise der
Gesellschaft. Welche Rolle spielen Oscar Wilde und sein Geliebter Lord Douglas?
Und was weiß Arthur Conan Doyle?
Die Karten werden neu gemischt als sich herausstellt,
dass der in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square
aufbewahrte „Blaue Hope-Diamant“ eine Imitation ist…
(Quelle: Dryas Verlag)
Inspector Swanson ist auf der Suche nach einem
geheimnisvollen Killer. Er mordet in Whitechapel, den heruntergekommenen
Viertel von London. Und immer sind es Prostituierte, die er sich aussucht. In
der Presse hat er auch bereits den Namen Jack the Ripper, passend zu seinen
Taten. Swanson versucht nun mit seinem Team herauszufinden wer der Unbekannte
ist. Doch es gibt zu viele Verdächtige.
Es dauert aber nicht lange bis sich der Kreis der
Verdächtigen um die Personen lichtet, die zu Unrecht ins Visier der
Ermittlungen geraten sind.
Aber wer steckt wirklich hinter den Taten? Kann Swanson
ihn stoppen, obwohl er der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein scheint?
Der Krimi „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper“ stammt
vom Autor Robert C. Marley. Für mich war dies das erste Buch des Autors, doch
es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.
Swanson, der ermittelnde Inspector, ist ein richtig sympathischer junger
Mann. Er hat einen großen Sinn für Gerechtigkeit, möchte um alles in der Welt
den Killer finden. Dabei achtet er auch sehr viel und geht behutsam vor.
Neben dem Inspector gibt es noch sehr viele weitere Charaktere. Bis auf ein
paar sind alle historisch belegt. Es gibt Polizisten, Verdächtige oder auch
Zeugen. Alle samt bilden ein dichtes Konstrukt, was sich erst nach und nach
lichtet.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig lesbar. Man kommt
flott durch die Seiten und es lässt sich locker und leicht lesen.
Die Handlung ist sehr spannend. Man wird als Leser direkt
von Anfang an in eine Geschichte gezogen, die es wirklich gegeben hat. Man wird
als Leser zum Miträtseln animiert, doch nichts ist wirklich wie es scheint. Der
Autor schafft es Überraschungen und Wendungen einzubauen, die so nicht
vorherzusehen sind. Allerdings, es geht doch auch recht blutig zu, manche
Szenen sind nicht gerade harmlos zu lesen.
Der Fall des Inspectors beruht auf einer wahren Gegebenheit.
Hier hat er sehr gut recherchiert und alles nachvollziehbar aufgebaut.
Das Ende mit der Auflösung hat mich ganz ehrlich etwas
verwirrt. Swansons Theorie passt irgendwie nicht ganz mit der realen Theorie
zusammen. Das macht das Ende dann doch ein wenig unlogisch.
Zusammengefasst ist „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper“ von Robert
C. Marley ein sehr guter Krimi mit toller Aufmachung.
Ein sympathisch gezeichneter Inspector, der flüssig
lesbarer leichte Stil des Autors und eine nachvollziehbare interessante
Handlung mit doch auch blutigen Szenen haben mir hier spannende Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar!

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,

    das Jack-the-Ripper-Thema reizt mich immer sehr und deine Rezension hat mein Interesse geweckt. Den Verlag kannte ich noch gar nicht!

    Liebe Grüße,
    Nicole

Kommentare sind geschlossen.

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