Gelesen: „Kiss & Crime 1 – Zeugenkussprogramm“ von Eva Völler

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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
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Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (13. August 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3846600156 
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ISBN-13: 978-3846600153 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Emily kann es nicht fassen. Eigentlich wollte sie am
letzten Wochenende vor ihren Abiklausuren bloß noch etwas feiern, doch dann
gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Nach einem bewaffneten Überfall landen
ihre Mutter und deren Freund Jonas im Krankenhaus, und das nur, weil Jonas sich
mit den falschen Leuten eingelassen hat. Auf einmal sind sie alle in so großer
Gefahr, dass ein Personenschützer für sie abgestellt wird. Pascal, jung und gut
aussehend, sorgt bei Emily für noch mehr Pulsrasen, obwohl ihr sein Machogehabe
ziemlich auf die Nerven geht. Als sich die Lage zuspitzt, muss die Familie
sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht’s aufs Land – für
Emily der totale Absturz. Sie will unbedingt zurück, aber im Zeugenschutz
gelten harte Regeln. Und Pascal sorgt dafür, dass sie eingehalten werden –
bis Emily schließlich begreift, dass der kleinste Fehler nicht nur ihr Leben in
Gefahr bringt, sondern auch ihr Herz …
(Quelle: Bastei Lübbe)
 
Emily ist mehr als geschockt. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen das
letzte Wochenende vor ihre Abschlussklausuren zu genießen, doch es kommt alles
ganz anders. Ihre Mutter und ihr etwas merkwürdiger Freund Jonas landen nach
einem bewaffneten Raubüberfall im Krankenhaus. Jonas hat wohl etwas mit
zwielichtigen Gestalten am Laufen und nun sind sie plötzlich alle in Gefahr.
Einzige Lösung ist ein Personenschützer, der für die Familie abgestellt wird.
Letztlich muss die Familie sogar ins Zeugenschutzprogramm, was bedeutet Emily
muss umziehen, von der Stadt aufs Land. Es gelten harte Regeln, die Emily so
rein gar nicht passen.
Kann Emily das durchhalten?
Der Jugendroman „Zeugenkussprogramm“ stammt von der Autorin Eva Völler. Es
ist der erste Teil der „Kiss & Crime“ – Reihe der Autorin und ich war
aufgrund des ansprechend klingenden Klappentextes sehr neugierig auf dieses
Buch.
Emily ist eine ziemlich sympathsiche Protagonistin. Sie ist ein
freundliches und hilfsbereites junges Mädchen. Einzig mit dem Freund ihrer
Mutter hat sie so ihre Probleme. Und mit den Macken ihrer Mutter, die sie sehr
tapfer erträgt. Als sich ihr Leben plötzlich komplett ändert weiß Emily noch
nicht so richtig wie sie das finden soll. Ich persönlich empfand Emily als eine
Figur, in die man sich hineinversetzen und mit der man sich identifizieren
kann.
Pascal ist der Personenschützer. Er sieht sehr gut aus und hält sich immer
ziemlich genau an die Vorschriften. Das nervt manchmal doch schon sehr, ein
wenig mehr Spontanität könnte ihm nicht schaden. Seine Sorgen, die er sich um
Emily macht, aber hab ich ihm vollkommen abgenommen. Sie wirken echt und
absolut glaubhaft.
Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Emilys etwas verrückte Mutter,
oder auch Emilys Oma, sind Eva Völler sehr gut gelungen. Manche Figur zaubert
dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht, andere wiederum lassen nur mit dem Kopf
schütteln.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker. Ich kam sehr
flüssig durch das Buch und konnte alles sehr gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emily, wofür Eva Völler die
Ich-Perspektive verwendet hat. So kann man sehr gut in ihren Kopf hineinschauen
und ihre Handlungen begreifen.
Die Handlung wirkte auf mich interessant. Die Idee mit dem
Zeugenschutzprogramm gefiel mir gut. Zu Beginn ist es auch wirklich spannend.
Nur leider kann Eva Völler diese Spannung nicht komplett aufrecht erhalten. Es
hätte ruhig noch ein wenig mehr geben können.
Die Liebesgeschichte ist zart und passt sich sehr gut ins Geschehen ein.
Man kann sie nachvollziehen und sie wirkte glaubhaft auf mich.
Das Ende hat mir gefallen. Der Bösewicht ist zwar recht schnell auszumachen
aber nun ja gestört hat es mich nicht wirklich. Der Schluss selbst hat mich
dann wirklich zufrieden gestimmt.

Alles in Allem ist „Kiss & Crime 1 – Zeugenkussprogramm“ von Eva Völler
ein gar nicht mal so schlechter Start der Reihe.
Glaubhaft beschriebene Charaktere, ein jugendlich leichter Stil, der mich
die Seiten flüssig lesen ließ und eine Handlung, die interessant ist, sowie
Spannung als auch eine kleine Liebesgeschichte aufweist, haben mich hier sehr
gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar!
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