Gelesen: „Strudel oder Currywurst?“ von Miriam Henrici und Katharina Siebert

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Taschenbuch: 260 Seiten 
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Verlag: Amazon Publishing (7. April 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 1503946339  
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ISBN-13: 978-1503946330
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Ria, die 35-jährige überzeugte Exil-Bayerin, hat sich in
Berlin ihren Traum vom eigenen Modelabel erfüllt. Sie genießt ihr mondänes
Singleleben in vollen Zügen und will von Liebe und fester Bindung eigentlich
nichts wissen. Schon gar nicht von ihrem neuen Nachbarn Ferdinand, dem
bayerischen Gastwirt und alleinerziehenden Vater zweier schrecklicher Jungs.
Trotzdem nett, dass Ferdinand ihr auf einer Party den
zudringlichen Gastgeber vom Leib hält. Und ihr danach auch noch aus so manch
anderer Patsche hilft.
Ist dieser Kerl, der so gar nicht in ihr Beuteschema
passen will, am Ende vielleicht doch bedeutsamer für sie, als sie sich eingestehen
mag?
(Quelle: amazon)
Ria hat es nach Berlin verschlagen. Hier möchte sie sich
den Traum eines eigenen Modelabels erfüllen. Dabei ist sie überzeugter Single,
von Liebe und Beziehung möchte sie nicht wissen. Sie hat allerdings nicht mit
ihrem Nachbar Ferdinand gerechnet. Auf einer Party hält er ihr einen
zudringlichen Gastgeber vom Leib und hilft Ria auch sonst aus mancher Patsche.
Ist Ferdinand vielleicht doch ein potentieller Partner
für Ria? Oder wird aus den beiden nichts?
Der Roman „Strudel oder Currywurst?“ stammt von den
Autorinnen Miriam Henrici und Katharina Siebert. Es ist das Erstlingswerk der
beiden Autorinnen.
Ria, die eigentlich Maria Gruber heißt, ist 35 Jahre alt
und ein typische Karrierefrau. In Berlin will sie ihr eigenes Modelabel
aufziehen. Sie steckt da viel Herzblut rein, man merkt es ist etwas das ihr
wirklich etwas bedeutet. Ria ist zudem überzeugter Single, eine Beziehung kommt
für sie nicht in Frage. Ich persönlich mochte Ria mit ihrer sympathischen Art
sehr gerne.
Ferdinand ist Rias Nachbar. Er ist ein richtiger
Herzensmensch, liebenswert und sehr charmant. Und er steht Ria in mancher prekärer
Situation zur Seite. Ferdinand ist alleinerziehender Vater zweier Söhne, die
ich jedoch ziemlich schrecklich fand.
Es gibt noch zwei besondere Nebenfiguren im Buch. Dies
sind Victor und Mausi. Sie wirken zwar unscheinbar, haben es aber in sich und
sind besonders gut gelungen.
Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr flüssig und locker
leicht lesbar. Es gibt humorvolle Szenen genauso wie spannende und man kann
sich wirklich gut in die Personen hineinversetzen.
Die Handlung selbst ist leicht und ideal für
zwischendurch.  Die Geschichte animiert
den Leser immerzu zum Weiterlesen, man möchte erfahren wie es mit Rias Label
weitergeht und was auch ihr und Ferdinand wird.
Allerdings gibt es leider auch Handlungsstränge, die
offene Enden haben. Die Autorinnen wollten hier vielleicht doch ein wenig zu
viel. Manche Handlungen sind dadurch auch nicht unbedingt nachzuvollziehen.
Das Ende hat mir wirklich gefallen. Es ist schlüssig und
nachvollziehbar aufgebaut und schließt die Geschichte in meinen Augen ab, macht
sie rund.
Letztlich gesehen ist „Strudel oder Currywurst?“ von Miriam Henrici und Katharina Siebert ein kurzweiliges Debüt, das
sich ideal für zwischendurch eignet.
Sympathische Protagonisten, ein
locker leichter Stil der Autorinnen und eine amüsante Handlung, die zudem
einige Spannungsmomente aufweist, haben mir hier sehr schöne unterhaltsame
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich bei den Autorinnen für das bereitgestellte Exemplar!

Ein Kommentar

  1. Danke für die schöne Rezension. Das hört sich echt gut an, werde ich mir auch holen 🙂
    LG Sonja

Kommentare sind geschlossen.

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