Gelesen: „Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem“ von Nina LaCour

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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten 
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Verlag: Carlsen (2. Juli 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 355158334X 
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ISBN-13: 978-3551583345 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren  
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Originaltitel: The Disenchantments

Auf nach Europa! Die Schule ist geschafft, jetzt werden
Colby und Bev reisen, ein Jahr lang. Das bedeutet Abenteuer, Freiheit – und
vielleicht Liebe? Darauf hofft zumindest Colby, der schon ewig in seine beste
Freundin verknallt ist. Doch bevor die zwei losfliegen, geht es noch für eine
Woche mit Bevs Girlband auf Tour durch Kalifornien, im alten VW-Bus von Colbys
Onkel.
Was als cooler Roadtrip beginnt, wird zum Desaster, als Bev die Bombe platzen
lässt: Sie will nicht mit nach Paris, sondern stattdessen studieren. Colby ist
fassungslos. Wann hat Bev ihre Pläne geändert? Warum wusste er nichts davon?
Und was zum Teufel soll er jetzt bloß anfangen – ohne sie?
(Quelle: Carlsen)
Die Highschool ist endlich vorbei. Colby kann nun endlich
ihren großen Traum verwirklichen. Zuerst geht es mit der Band der drei
Freundinnen Alexa, Bev und Meg auf Tour, für eine Woche. Danach aber zieht
Colby alleine mit Bev weiter, für ein Jahr nach Europa. Er ist ja schon sehr
lange in sie verliebt. Dann aber eröffnet Bev Colby das sie ihn nicht begleitet.
Viel lieber möchte sie studieren. Colby ist wütend und enttäuscht, tourt aber
trotzdem weiter mit. Innerlich hegt er ja noch immer die Hoffnung das Bev es
sich doch anders überlegt …
Der Roman „Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem“ stamm von
der Autorin Nina LaCour. Für mich war dieser Roadtrip das erste Werk der
Autorin und ich war neugierig auf die Geschichte.
Colby ist ein richtig sympathischer Kerl. Er möchte etwas
erleben, rauskommen bevor der Ernst des Lebens wirklich losgeht. Seine Wünsche
sind nachvollziehbar und man kann sich als Leser mit ihm identifizieren. Er
wirkte auf mich eher ruhig und nachdenklich, ist zudem sehr freundlich und
liebenswert beschrieben. Durch die Reise entwickelt er endlich auch ein Gefühl dafür
was er will, wie er seine Ziele erreichen kann. Diese Entwicklung gefiel mir
gut.
Bev mochte ich weniger. Sie ist ziemlich egoistisch und
schottet sich ziemlich von allen ab. Sie hat Angst verletzt zu werden. Aber
ihre Meinung möchte Bev dennoch immer und überall durchsetzen.
Alexa und Meg sind Schwestern. Die beiden gefielen mir
richtig gut. Sie sind facettenreich und sehr vielseitig gestaltet.
Auch die anderen Personen, die den Jugendlichen während der
Reise begegnen sind gut gelungen.  Manch
einer von ihnen ist mir auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich ungewöhnlich
außergewöhnlich. Ich muss zugeben ich habe ein wenig gebraucht um klarzukommen.
Dann aber konnte ich gut folgen und bin recht flüssig durch die Seiten
gekommen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Colby.
Hierfür hat Nina LaCour die Ich-Perspektive verwendet. So ist man als Leser sehr
nah an Colby dran, kann seine Gedanken und vor allem die Gefühle sehr gut
nachvollziehen.
Die Handlung ist ein Roadtrip. Es geht hier nach Europa
und die Jugendlichen erleben viel. Es ist aber vor allem eine Suche nach sich
selbst. Sie werden erwachsen während der Zeit, entwickeln sich weiter. Sie
testen Grenzen aus, fallen vielleicht auch mal auf die Nase. Es gibt Probleme,
Rückschläge und auch Streit, doch das gehört hier dazu. Daneben steht aber auch
Spaß, man hält zusammen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es geht
abenteuerlich zu, ist spannend und man ist als Leser hier gerne dabei.
Das Ende des Buches ist gut so wie es ist. Die hier
getroffene Entscheidung passt und man schlägt als Leser das Buch letztlich
zufrieden zu.
Abschließend gesagt ist „Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem“
von Nina LaCour ein abenteuerlicher Roadtrip.
Die gut beschriebenen Charaktere, der zunächst etwas
ungewöhnliche Stil, der mir am Anfang ein paar Probleme bereitet hat, und eine
interessante Handlung zu tollen Orten und mit Themen, die Jugendliche bewegen,
haben mich hier sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Exemplar!
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