Gelesen: „Muschelherz und Sommerwind“ von Julia Breitenöder

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Taschenbuch:
224 Seiten 
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Verlag:
cbj (13. Juli 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
3570225488 
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ISBN-13:
978-3570225486 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 11 Jahren
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Ein Mädchenroman,
so leicht wie der Sommer
Ann hat sich ihren ersten elternlosen Urlaub an der
Nordsee eigentlich anders vorgestellt: Erst wird sie von ihrer besten Freundin
versetzt, dann landet sie in einem Ferienlager auf einem kleinen Bauernhof.
Gummistiefel statt Pferderomantik! Auf dem Karolinenhof freundet sich Ann
schnell mit den anderen Mädchen und der verrückten Henne Gretel an, die sich
als gute Beraterin in allen Lebenslagen erweist. Und dann ist da noch Justin,
der Ann völlig aus dem Konzept bringt. Schließlich sind die romantischen
Gänseblümchensträuße, die sie überall findet, von ihm, oder?
(Quelle: cbj)
Eigentlich sollte Anns erster Urlaub ohne ihre Eltern
ganz anders verlaufen. Doch irgendwie geht alles schief. Erst versetzt sie ihre
beste Freundin und dann landet Ann auch noch in einem Ferienlager auf einem
Bauernhof. Nichts mit Pferderomantik, eher Kuhmist und Gummistiefel stehen auf
dem Plan.
Auf den Karolinenhof findet Ann aber doch recht schnell
Freunde. Und auch die Hennen Gretel hat es ihr angetan. Außerdem ist da noch
ein Junge namens Justin, der Ann ziemlich aus dem Konzept bringt.
Als Ann überall Gänseblümchensträuße findet ist sie fest
davon überzeugt, dass sie von Justin stammen. Oder etwa doch nicht?
Der Jugendroman „Muschelherz und Sommerwind“ stammt aus
der Feder der Autorin Julia Breitenöder. Für mich war dieser kleine aber feine
Roman das erste Buch der Autorin.
Ann war mir auf Anhieb ziemlich sympathisch. Sie hat so
die ganz normalen Sorgen, die Mädchen im Alter von 12 Jahren mit sich rumtragen.
Sie ist liebenswert, freundlich und aufgeschlossen. Eben ein ganz normales
Mädchen.
Ihre Freundin Jette, die sie im Ferienlager kennenlernt
ist sehr gut beschrieben. Sie ist ziemlich lustig und hat eine kreative Ader.
Neben den Mädchen gibt es natürlich auch Jungs und noch
zahlreiche andere Charaktere im Buch. Auch sie sind gut und glaubhaft
dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und
flüssig zu lesen. Die 224 Seiten des Buches waren sehr rasch und nahezu im einen
Rutsch gelesen. Die Beschreibung der Porte hat mir persönlich ja sehr zugesagt.
Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen.
Die Handlung ist genretypisch gehalten. Man kann
eintauchen und fühlt sich sofort pudelwohl. Es gibt Szenen die einem ein
Schmunzeln aufs Gesicht zaubern aber durchaus auch ernste Passagen.
Allerdings es hat mich etwas gestört das manche Dinge
doch ein wenig unglaubwürdig rüberkommen. Ann handelt nicht immer wie eine typische
12-jährige, sondern wirkt oftmals schon viel älter. Kurz darauf aber fällt sie
wieder ins kindliche zurück. Diese Schwankungen wirken nicht so wirklich real,
obwohl sie den Spaß beim Lesen nicht unbedingt geschmälert haben.
Das Ende ist passend gehalten. Manche Sache braucht bis
zum Schluss um wirklich aufgelöst zu werden. Ich fand es gut und habe das Buch
sehr gerne gelesen.
Letztlich gesehen ist „Muschelherz und Sommerwind“ von
Julia Breitenöder ein sehr schöner Jugendroman, der Sommerlaune weckt.
Sympathisch gestaltete Charaktere. Ein locker leichter
Stil der Autorin und eine süße Geschichte rund um Freundschaft, Urlaub und auch
das erste Verliebtsein haben mich hier sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Exemplar und der Autorin für die gemeinsame Leserunde!
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