Gelesen: „Lex Play“ von Roswitha Pörings

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 447 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
249 Seiten 
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Verlag: Äffchen
Verlag
(1. September 2015)  
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle

„Unser Gamer sollte
das Gras riechen können, von der Sonne geblendet werden und das Brot schmecken.
Und ich kann dir verraten: Es ist uns gelungen!“

Der 18 jährige Alex Reimann ist Sohn, großer Bruder und Schüler. Ständig
fordern seine Eltern, dass er sich mehr in die Familie einbringen soll. Seine
Schwester ist nur dann aus seinem Zimmer zu verbannen, wenn er absperrt und in
der Schule sitzt er einfach die Zeit ab.
Doch online kennt man ihn als Lex Play. Den Youtube-Gamer mit über einer
Million Abonnenten. Seine Freunde hier kennen ihn richtig, auch wenn sie ihn
nie gesehen haben.
Als er die Einladung erhält, eine neue Spieltechnologie zu testen, nimmt er
neugierig an. Jedoch hat er da noch keine Ahnung, wie real das Spiel wirklich
wird.
(Quelle: Äffchen Verlag)
Alex ist 18 Jahre alt und auf Youtube bekannt als Lex
Play. Dort ist er schon eine kleine Berühmtheit. Eigentlich soll er sich mehr in
die Familie einbringen, doch Alex ist lieber online.
Eines Tages nun erhält er von einer Entwicklungsfirma für
Computerspiele ein Angebot. Er soll das neueste Realityspiel von ihnen testen.
Alex ist neugierig und nimmt die Einladung an. Allerdings ahnt er da noch nicht
wie sehr dieses Spiel wirklich ins reale Leben eingreift …
Der Jugendroman „Lex Play“ stammt aus der Feder der
Autorin Roswitha Pörings. Es war nicht mein erster Roman der Autorin, habe ich
doch auch schon ihren Erstling gelesen.
Vom Klappentext und Cover her hat mich dieses Buch sehr
angesprochen. Umso mehr war ich gespannt auf die Geschichte.
Alex war mir richtig sympathisch. Er soll sich, zumindest
wenn es nach seinen Eltern geht, mehr in die Familie einbringen. Dich Alex hat
dazu rein gar keine Lust. Er ist viel lieber online, hat sich dort bereits als
Lex Play auf Youtube einen Namen gemacht. Von seinen Eltern und seiner kleinen
Schwester ist Alex eher nur genervt. Auf mich wirkte Alex authentisch und
absolut glaubhaft dargestellt.
Alex‘ Eltern fand ich ebenso gut gestaltet. Sie wirken
sehr aufgeschlossen, immerhin sind sie mit Alex‘ Youtube Kanal einverstanden.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und jugendlich
gehalten. Der Roman lässt sich sehr gut lesen, alles ist verständlich und
nachvollziehbar aufgebaut.
Die Handlung fand ich, je weiter ich kam, immer
interessanter. Gerade auch der Beginn gefiel mir gut, denn hier erhält man
einen Einblick wie es auf Youtube zugeht und was es mit den Let’s Playern auf
sich hat. Ich muss zugeben ein wenig war es mir bekannt, denn ich habe einen
Sohn der sich solche Videos von bestimmten Youtubern gerne anschaut.
Je weiter man vorankommt, desto spannender wird die Geschichte
und desto mehr Tempo kommt auf. 
Zwischendrin gibt es zwar ein paar kleinere Wiederholungen, gestört haben mich diese nicht wirklich, nur für die Handlung waren sie nicht nötig.
Roswitha Pörings hat hier eine neuartige Idee ins
Buchgeschehen eingebracht, diese wiederum sehr gut recherchiert und umgesetzt.
Das Ende hat mir gut gefallen. Es ist alles stimmig und
klar verständlich. Der Roman ist abgeschlossen und man kann das Buch letztlich
zufrieden zur Seite legen.
Kurz gesagt ist „Lex Play“ von Roswitha Pörings ein sehr
guter Jugendroman, der aufzeigt wie sehr das virtuelle Leben das Leben der
Jugendlichen beeinflussen kann.
Die sehr gut gestalteten Charaktere, der jugendliche
flüssig lesbare Stil der Autorin und eine interessante und vor allem gut
recherchierte Handlung haben mich hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für ihr eBook!
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