Gelesen: „A Song about Love“ von Sabine Bartsch

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Taschenbuch: 204 Seiten 
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Verlag: Books on Demand (1. Juli 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 373861835X  
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ISBN-13: 978-3738618358
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Urlaub, blauer Sommerhimmel – und dann auch noch frisch
verliebt in eine schöne Musikerin.
Für Jonas könnte das Leben nicht besser laufen.
Bis er einen verhängnisvollen Fehler begeht und alles aufs Spiel setzt.
Seine Liebe, seine Zukunft, seine Existenz.
Und irgendwann zählt nur noch eines: Er muss seine große Liebe retten!
(Quelle: amazon)
Jonas, von seinen Freunden einfach nur Jo genannt, ist 19
und hat gerade Sommerferien. Seine Eltern und Geschwister sind nicht da, er ist
alleine. Während der Ferien darf er mit seiner Band „the pretty green“ zum
ersten Mal auf einem Rockfestival spielen. Jo ist begeistert davon. Auf dem
Festival trifft er auch Mona, sie ist Mitglied einer Mädchenband und
Jurastudentin. Jo verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Allerdings geht
irgendwie alles schief. Er verbringt aufgrund einer Wette die Nacht mit dem
Groupie Sasa und diese stalkt ihn dann auch noch …
Der Jugendroman „A Song about Love“ stammt von der Autorin
Sabine Bartsch. Für mich ist sie keine Unbekannte und dementsprechend neugierig
war ich auf dieses neue Buch von ihr.
Jonas, genannt Jo, ist 19 Jahre alt und hier der
Protagonist. Er spielt in der Band „the pretty green“ und diese Band darf erstmals
auf einem Rockfestival spielen. Obwohl Jonas schon erwachsen ist verhält er
sich, besonders als er Mona begegnet ein wenig wie ein Teenager. Er verliebt
sich auf Anhieb in sie und ja manchmal ist er dann eben noch ein kleiner Junge,
zumindest vom Verhalten her. Auch sind seine Handlungen nicht immer so wie man
sie vielleicht von jemand in diesem Alter erwartet. Dennoch war er mir
sympathisch.
Mona, auch Cold genannt, wirkt nach außen wie ein richtig
cooles Mädchen. Immer wieder reagiert sie zudem zickig und macht es einem als Leser
nicht unbedingt leicht sie zu mögen. Auch ich geb zu so richtig hat sie mich
nicht gepackt.
Es gibt noch andere Charaktere im Buch, doch letztlich
ist es hier die Geschichte von Jo und Mona, die Sabine Bartsch erzählt. Und so bleiben
die anderen etwas im Hintergrund.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
locker und leicht lesen. Das Buch hat auch nicht so viele Seiten, so dass ich
es quasi in einem Rutsch gelesen habe.
Es gibt hier in diesem Buch zwei Zeitebenen, was ich
persönlich wirklich gut fand. Direkt zu Beginn erfährt man als Leser Jonas‘
Geschichte und zwischendrin gibt es immer wieder kurze Passagen über Jonas‘
Zeit im Gefängnis. Diese zwei Ebenen ergänzen sich gut und die Spannung wird
erhöht.
Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Es geht
hier unter anderem ums Erwachsenwerden und um die erste Liebe. Beides Themen,
die Jugendliche ja besonders ansprechen. Sabine Bartsch hat dies hier gut
umgesetzt, es wirkt alles authentisch und glaubhaft.
Im Verlauf der Handlung gibt es Missverständnisse, die aus
dem Weg geräumt werden müssen, es geht immer Auf und Ab.
Die aufkeimende Liebegeschichte hat mir gut gefallen. Sie
passt sich sehr gut ins Geschehen ein, drängt sich nicht auf.
Das Ende des Romans ist Sabine Bartsch gelungen. Es passt
gut zur Gesamtgeschichte. Allerdings ich persönlich fand es etwas zu kurz
abgehandelt. Vielleicht hätten hier ein paar Seiten mehr dem Ende gut getan.
Zusammenfassend gesagt ist „A Song about Love“ von Sabine
Bartsch ein wirklich sehr guter Jugendroman.
Die gut gestalteten Charaktere, der locker leicht lesbare
Stil der Autorin und eine Handlung, die auch mal etwas ernstere Themen
anspricht und die eine süße Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir hier sehr
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Buch!
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