Gelesen: „Vergiss nicht, dass wir uns lieben“ von Barbara Leciejewski

–         
Format: Kindle Edition 
–         
Dateigröße: 3509 KB 
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
216 Seiten 
–         
Verlag: FeuerWerke
Verlag
(2. Oktober 2015) 
–         
Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle

Ein Mann und eine Frau erwachen zur gleichen Zeit an
verschiedenen Stellen eines Waldes – ohne die geringste Erinnerung an ihre
Vergangenheit oder ihre Identität. Im einzigen Haus der wunderschönen, aber
menschenleeren Gegend am Meer treffen sie aufeinander.
Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden
Liebesgeschichte über zwei Menschen, die – losgelöst von allem – nur noch für
den Moment und füreinander leben. Ein Zustand wie im Paradies.
Doch was geschieht, wenn eines Tages alle Rätsel gelöst
werden, wenn die Vergangenheit zurückkehrt und wenn nur noch eine einzige Frage
bleibt: Wie stark ist die Macht der Liebe wirklich?
(Quelle: FeuerWerke Verlag)
Ein Mann und eine Frau erwachen ohne jegliche
Erinnerungen an ihr Leben an verschiedenen Stellen in einem Wald. Nichts kommt
ihnen bekannt vor, sie wissen auch nicht wer sie sind oder wo sie sind.
Unabhängig voneinander gelangen sie zu einem Haus. Ist es ihres? Kennen sie
sich? Sie treffen dort aufeinander und beginnen sich ein Leben aufzubauen. Ein
Leben mit dem was sie haben, sie leben nur noch für den Moment.
Dann aber eines Tages als sich alles eingespielt hat, als
sie glücklich sind mit ihrem Leben, wird das Rätsel gelöst, holt sie die
Vergangenheit ein. Was wird nun passieren? Wer sind der Mann und die Frau
wirklich? Und kann das, was sie nun haben, auch das überstehen?
Der Roman „Vergiss nicht, dass wir uns lieben“ stammt aus
der Feder der Autorin Barbara Leciejewski. Für mich war dies das erste Buch der
Autorin. Ich wurde hier vom wirklich spannend klingenden Klappentext
angesprochen und so habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Und ganz
ehrlich ich habe es nicht bereut, eher im Gegenteil.
Sie und er, zwei Protagonisten, die unterschiedlich sind.
Sie hat dunkles langes Haar und sieht gut aus. Er ist auch charmant und
gutaussehend.
Sie haben viele Gemeinsamkeiten, wissen sie doch nichts
mehr was vorher war. Sie wissen nichts über ihre Identität, nichts über ihre
Umgebung. Sie müssen mit ihrem Schicksal klarkommen und lernen sich zu
orientieren.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
gut lesen. Ich war gefangen im Geschehen und wollte letztlich unbedingt wissen
wie sich alles wohl weiterentwickelt.
Die Geschichte wird hier aus zwei Perspektiven erzählt.
Einmal die Sichtweise von ihr, auf der anderen Seite die Sichtweise von ihm.
Für beide Perspektiven hat Barbara Leciejewski die personale Erzählweise
verwendet. Man schaut von oben herab auf das Geschehen und hat einen sehr guten
Überblick über alles.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife. Man ist direkt
mittendrin, ohne irgendwelche Erklärungen oder Vorgeplänkel. Erst nach und nach
erfährt man, genau wie die beiden Protagonisten auch, mehr über den Ort wo
alles spielt und über die Charaktere selbst. Wie die Protagonisten mit ihrem
Schicksal umgehen, darauf legt Barbara Leciejewski viel wert. Sie stellen sich selbst
immer wieder Fragen, ohne Antworten zu erhalten.
An einem gewissen Punkt kommt es zur Auflösung, doch wenn
man denkt jetzt ist es zu Ende, so irrt man. Barbara Leciejewski zeigt auch auf
wie die Protagonisten mit eben dieser neuen Erkenntnis umgehen, wie ihr Leben nun
weitergeht. Die Thematik um die es hier geht fand ich sehr interessant und gut
beschrieben. Und ganz ehrlich ich habe auch immer wieder darüber nachgedacht
wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich plötzlich nichts mehr wüsste und auch
nicht mehr weiß wer ich bin.
In der Handlung gibt es eine Liebesgeschichte, gepaart
mit Spannungselementen. Allerdings mir waren diese spannenden Stellen etwas zu
lasch, zu einfach gestrickt. Hier hätte es ruhig ein wenig mehr sein können.
Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gut gefallen. Sie
ist sehr gut ins Geschehen integriert und kommt sehr glaubhaft rüber.
Das Ende hat mir persönlich dann wirklich gut gefallen.
Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und macht sie letztlich rund.
Kurz gesagt ist „Vergiss nicht, dass wir uns lieben“ ein
sehr guter kurzweiliger Roman.
Die sehr gut beschriebenen Charaktere, der flüssig
lesbare sehr angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl
Liebesgeschichte ist aber auch Spannung beinhaltet, haben mir hier unterhaltsame
Lesestunden beschert und mich auch nachdenklich gemacht.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Vorab-eBook!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.