Gelesen: „Engelsklingen: Flamme und Stahl“ von Maria Engels

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 410 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
229 Seiten 
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Sprache: Deutsch

Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt
brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich
zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen
ist.
Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der
Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und
fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis
plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen
Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich
bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists
wieder.
(Quelle: amazon)
Im Krieg zwischen
Dämonen und Engeln herrscht zurzeit Waffenstillstand. Diese Zeit möchte Leliel
nutzen um die Stadt Venedig wieder aufzubauen. Seine Aufgabe ist zudem auf die
Menschen aufzupassen, doch wirklich viel hält er nicht von ihnen.
Eines Tages aber
bekommt Leliel mit wie Dämonen Menschen entführen. Er versucht es zu
verhindern, doch so ganz klappt es nicht. Nicht alle Menschen können gerettet
werden. Ti, eine der Menschen, verschwindet. Und obwohl Leliel Menschen
verachtet, bei Ti ist alles anders.
Können Leliel und
seine Verbündeten die entführten Menschen retten? Und was ist mit den Dämonen?
Der Fantasyroman „Engelsklingen: Flamme und Stahl“ stammt aus
der Feder der Autorin Maria Engels. Es ist der Auftakt einer Reihe und für mich
war dies das erste Buch überhaupt der Autorin.
Leliel ist der Protagonist und er war mir sympathisch. Seine Handlungen
wirken alle nachvollziehbar und man kann sich als Leser gut in ihn hineinversetzen.
Er ist ein Engel, der auf Menschen aufpassen soll. Dabei hasst er eben diese,
ungefähr genauso wie er die Dämonen hasst. Er ist ziemlich eigensinnig und kann
auch richtig stur sein. Doch er muss letztlich über seinen Schatten springen
und diese Entwicklung gefiel mir richtig gut.
Natiel ist das komplette Gegenteil von Leliel. Er sieht gut aus und weiß
wie er mit Menschen umzugehen hat.
Ti ist ein Mensch. Sie durchschaut ziemlich schnell das Leliel ein Engel
ist. Immer an ihrer Seite ist Mattia. Er wirkte ein wenig aufdringlich und
dennoch mir gefielen sowohl Ti als auch Mattia gut.
Auch die Nebenfiguren, die Maria Engels ins Geschehen eingebaut hat, sind
gut gelungen. Manch einer blieb vielleicht etwas blass, wurde nur angeschnitten
aber ich vermute in Zukunft wird man von manch einem noch einiges erfahren.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar. Man kommt ziemlich flüssig
durch die Seiten und ist auch direkt drin im Geschehen. Das gefiel mir gut.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Die Idee mit der Suche ist
interessant und soweit auch gut umgesetzt. Die Kämpfe wirken echt und ich empfand
sie als gelungen beschrieben und durchdacht. An Mancher Stelle wirkt es zwar
vorhersehbar aber das stört nur geringfügig.
Das Ende wirkt die Geschichte ein wenig überstürzt. Es passiert sehr viel,
man ist als Leser ein wenig überfordert.
Das eigentliche Ende ist sehr offen. Viele Dinge bleiben unbeantwortet und
so muss man als Leser auf den zweiten Teil warten, der hoffentlich ein wenig
mehr Licht ins Dunkel bringt.
Alles in Allem ist „Engelsklingen: Flamme und Stahl“ von Maria Engels ein
sehr guter Auftakt der Fantasyreihe rund um Dämonen und Engel.
Gut gestaltete Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil der Autorin und eine
Handlung, die spannend und durchdacht ist, allerdings auch ein wenig
vorhersehbar wirkt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und
machen Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für ihr eBook und die Leserunde!
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