Gelesen: „Black Blade: Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep

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Broschiert: 368 Seiten 
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Verlag: ivi
(5. Oktober 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3492703283 
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ISBN-13: 978-3492703284 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre  
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Originaltitel: Cold Burn of
Magic 

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche
Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen
Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie – jede auf
sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen
Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie
ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau
gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen
magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue
Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen
Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke
auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.
(Quelle: ivi)
Lila Merriweather ist nicht wie andere Jugendliche. Sie
beherrscht Magie, sieht besser als andere und kann zudem noch mit einem Schwert
umgehen. Während andere nachts schlafen zieht Lila durch die Stadt, immer auf
der Suche nach geeignetem Diebesgut. So finanziert sie sich ihr Leben.
Eines Tages nun bringt sie ihr Diebesgut gerade zu ihrem
Vertrauten Mo als es dort zu einem Überfall kommt. Es ist der Kampf zwischen
Familien, die in der Stadt herrschen. Lila rettet Devon Sinclair das Leben. Er
ist der Sohn des Sinclair-Clans und ehe Lila sich versieht ist sie mitten drin
im Machtkampf der verfeindeten Familien. Es scheint als ob die Draconis
irgendeine Intrige schmieden, die nicht nur Lila das Leben kosten kann …
Der Fantasyroman „Black Blade: Das eisige Feuer der
Magie“ stammt von der Autorin Jennifer Estep. Es ist der Auftakt einer
neuen Fantasy – Reihe der Autorin und nachdem ich nun schon „Frostkuss“, „Frostfluch“
und den ersten Band ihrer „Elemental Assassin“ – Reihe gelesen habe war ich
hier wirklich gespannt auf den Inhalt.
Lila, 17 Jahre alt, ist jemand, den man gern haben muss.
Sie ist sehr schlagfertig und hat eine ziemlich große Klappe. Lila ist alleine
für sich verantwortlich, sie wohnt im Keller der alten Stadtbibliothek. Um sich
über Wasser zu halten zieht Lila des Nachts durch die Häuser der Reichen,
immerzu darauf bedacht Diebesgut zu finden, das sich gut verkaufen lässt.
Devon ist ebenso ein sehr interessant gestalteter
Charakter. Er trägt viel Wut und viele Schuldgefühle in sich, Lila kann sie
spüren. Er wird ständig von Bodyguards umgeben, ist aber nicht so schwach wie
es den Anschein macht. Devon weiß sich zu behaupten, sich durchzusetzen. Noch
dazu sieht er wirklich gut aus, Lila findet ihn wirklich sehr anziehend.
Es gibt noch weitere Charaktere im Buch. Sie alle, wie
beispielsweise Felix oder auch Mo, hat Jennifer Estep gut und vorstellbar
beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Sie schreibt recht bildhaft, so dass man sich die Orte gut vorstellen kann.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lila, wofür
Jennifer Estep hier die Ich-Perspektive verwendet hat. So ist man Lila noch
näher, bekommt einen exklusiven Einblick in ihre Gedankenwelt.
Die Handlung hat es mir zu Beginn nicht wirklich leicht
gemacht. Ich habe einige Zeit gebraucht um wirklich im Buch anzukommen. Zu
Beginn wirkte es auf mich irgendwie sehr speziell und ich wurde auch mit Lila
nicht so richtig warm. Das gab sich dann nach einigen Seiten, ab da war ich
dann angekommen und wollte wissen wie es weitergeht.
Die von Jennifer Estep geschaffene Welt ist sehr schön
und hat mich fasziniert. Es geht hier um Magie, um besondere Talente, die mir
so noch nicht untergekommen sind. Das macht es auch spannend und actionreich.
Das Ende ist zum Teil abgeschlossen. Man bleibt als Leser
recht zufrieden zurück, ist aber auch ziemlich neugierig darauf wie es wohl
weitergeht. Dies wird noch von der Leseprobe des zweiten Teils, die sich am
Ende des Buches befindet, verstärkt.
Kurz gesagt ist „Black Blade: Das eisige Feuer der
Magie“ von Jennifer Estep ein sehr guter Reihenauftakt, der mich mit einem
guten Gefühl zurückgelassen hat.
Die gut gestalteten Charaktere, ein leicht lesbarer Stil
und eine Handlung, die es mir zu Beginn zwar nicht unbedingt einfach gemacht
hat, mich dann aber fesseln konnte, haben mir angenehme unterhaltsame
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Vorab-Leseexemplar!

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Hinweis:
Zur Frankfurter Buchmesse ist Jennifer Estep in Deutschland anzutreffen.
Die genauen Termine befinden sich im nachstehenden Banner:

 

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