Gelesen: „Afterworlds – Die Welten zwischen uns“ von Scott Westerfeld

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Gebundene Ausgabe: 704 Seiten 
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Verlag: FISCHER Sauerländer (20. August 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3737352224 
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ISBN-13: 978-3737352222 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
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Originaltitel: Afterworlds 

Lizzy überlebt den Terroranschlag auf dem überfüllten
Flughafen von Dallas nur durch Zufall. Und begegnet in jenem heiklen Moment
zwischen Leben und Sterben ihrem Seelenführer Yamaraj, der Lizzy in die
Totenwelt ›Afterworlds‹ führt. Dass sie sich dabei unsterblich in den
wunderschönen Mann mit der sanfte Stimme und dem tiefen Blick verliebt, war so
nicht vorgesehen vom Schicksal. Und Lizzy muss sich entscheiden: Für das Leben
oder ein Dasein als Wandlerin zwischen den Welten …
Lizzys Geschichte ist ein Roman. Darcys Roman, den die 17-jährige mehr aus Spaß
an die bekannteste Literaturagentur New Yorks schickt. Zu ihrer Überraschung
bekommt Darcy direkt ein Zwei-Buch-Angebot und einen horrenden Vorschuss.
Dieser Erfolg macht sie waghalsig: Statt ihr College-Studium anzutreten, zieht
Darcy nach New York. Auf gut Glück und ohne rechten Plan. Aber mit dem festen
Vorhaben, eine richtige Autorin zu werden. Und sich zu verlieben …
(Quelle: FISCHER Sauerländer)
Lizzy befindet sich in der überfüllten Wartehalle des
Flughafen von Dallas. Und genau dort gibt es einen Terroranschlag, den Lizzy
nur mit Zufall überlebt. Überall gibt es nur Leichen und Blut und Lizzy ist
verzweifelt. Letztlich stellt sie sich tot und durch ihre Emotionen, die durch
ihre Angst nochmals verstärkt werden, gleitet sie letztlich in die Totenwelt. Genau
da lernt sie den Seelenführer Yamaraj kennen, der Lizzy retten kann. Sie
überlebt den Anschlag als Einzige und weiß nun sie hat eine besondere
Fähigkeit, dass sie in die Totenwelt wechseln kann. Dort aber gibt es viele
Gefahren.
Mit diesem Kapitel beginnt Darcys Roman. Sie hat ihn in
nur einem Monat geschrieben. Von einem Verlag wird „Afterworlds“, so  heißt der Roman, für viel Geld genommen. Es
ist sogar die Rede von einer Fortsetzung. Für ihren Autorenjob legt Darcy ihr
Studium auf Eis, doch es ist nicht immer alles so einfach wie es scheint …
Der Roman „Afterworlds – Die Welten zwischen uns“ stammt von Autor Scott
Westerfeld. Für mich war dieser Wälzer der erste Roman des Autors. Angesprochen
vom sehr ansprechend klingenden Klappentext war ich wirklich gespannt auf die
Geschichte.
Darcy ist 17 Jahre alt und wirklich noch sehr jung. Und
dennoch sie schreibt einen Roman in nur einem Monat. Sie wohnt mit ihren Eltern
und ihrer jüngeren Schwester zusammen. Durch den Erfolg ihres Romans legt Darcy
ihr Studium erst mal auf Eis und geht alleine nach New York. Ich fand es
bemerkenswert wie entschlossen Darcy ist, sie will es schaffen, unbedingt. Klar
es ist ein wenig naiv aber ich fand es klasse. Ich mochte Darcy sehr gerne,
fand sie sympathisch.
Lizzy ist Darcys Protagonistin im Roman „Afterworlds“.
Sie lebt in einer fiktiven Welt. Der Roman ist eine paranormale Romance. Im
Mittelpunkt stehen hier Lizzy und ihr Verhältnis zu Yamaraj. Lizzy hat die Gabe
in die Totenwelt zu wechseln, wo sie mit eben dem Geist viel Zeit verbringt.
Der Schreibstil des Autors ist sehr detailgetreu und
bildhaft. Ich habe zu Beginn ein paar Probleme gehabt, musste mich einlesen,
dann aber bin ich sehr flott durch die Seiten gekommen.
Es gibt hier zwei Handlungsstränge, die Scott Westerfeld
wunderbar miteinander verknüpft. Ich war von Anfang an sehr angetan von der
Idee und somit auch direkt gefesselt. Wie Scott Westerfeld hier zwei Geschichten
miteinander verknüpft hat, das gefiel mir richtig gut.
Allerdings zwischendrin gab es leider ein paar etwas
längere Stellen, die sich ein wenig gezogen haben. Zum Ende hin, im letzten
Drittel aber zieht die Spannung erneut an und bis zum Schluss habe ich das Buch
dann nicht mehr aus der Hand gelegt.
Das Ende hat mich dann richtig gepackt. Ich habe
mitgefiebert und insgesamt fand ich den gewählten Abschluss hier gelungen. Er
passt gut zur Gesamtgeschichte.
Alles in Allem ist „Afterworlds – Die Welten zwischen uns“ von Scott Westerfeld ein
wirklich guter Jugendroman, der zwei Geschichten miteinander verknüpft.
Gut beschriebene Charaktere, ein bildhafter detaillierter
Stil des Autors und eine Handlung, die im Mittelteil ein wenig schwächelt und
in die Länge gezogen wirkt, haben mich hier sehr unterhaltsame Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch!
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