Gelesen: „Press Play. Was ich dir noch sagen wollte“ von Steven Camden

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Gebundene Ausgabe: 352 Seiten 
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Verlag: Ravensburger Buchverlag
(26. August 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3473401269 
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ISBN-13: 978-3473401260 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre 
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Originaltitel: Tape

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Ein Junge, ein
Mädchen – und eine geheimnisvolle Kassette. Ameliah und Ryan sind sich noch nie
begegnet. Das glauben sie zumindest. Das Universum weiß es besser. Und es wird
sie wieder zusammenbringen. Mit einer Kassette …
Ryan wächst in
einer Zeit ohne Handys, MP3s oder Internet auf. Seine geheimsten Gedanken hält
er auf einer Kassette fest. Er spricht über seine Ängste, seine Träume und über
das neue Mädchen von nebenan, in das er verliebt ist. Zwanzig Jahre später
findet Ameliah die Kassette, als sie in den persönlichen Gegenständen ihrer
verstorbenen Eltern stöbert. Schon bald ahnt sie, dass sie und den fremden
Jungen viel mehr verbindet als nur eine Tonbandaufnahme …
(Quelle:
Ravensburger Buchverlag)

Ryan und Ameliah,
ein Junge und ein Mädchen, aus zwei vollkommen unterschiedlichen Zeiten.
Ryan wächst in
einer Zeit auf wo es weder Handys noch MP3 Player noch das Internet gibt. Er
kennt nur die gute alte Kassette. Auf diese spricht er seine geheimsten Gedanken
und Gefühle. So auch alles über das Mädchen von nebenan. In sie ist Ryan
nämlich verliebt.
20 Jahre später ist
es Ameliah, die eben diese Kassette beim Durchstöbern der Sachen ihrer
verstorbenen Eltern findet. Zuerst weiß sie nichts damit anzufangen, dann aber
ahnt sie recht schnell sie und den Jungen auf dem Band verbindet mehr als sie
ahnt …
Der Jugendroman „Press
Play. Was ich dir noch sagen wollte“ stammt vom Autor Steven Camden. Es ist das Debüt des Autors und ich war gespannt
was mir das Buch, mit der Kassette auf dem Cover wohl zu bieten hat.
Die Protagonisten der Geschichte
haben mir gut gefallen.
Ryan, 13 Jahre alt, kennt kein
Internet, keine MPs und auch keine Handys. Für uns heute mag es komisch sein,
für ihn selbstverständlich. Seine Gedanken und Gefühle hält er auf einer
Kassette fest. Ich empfand Ryan als authentisch und gut gestaltet.
Ameliah ist ebenfalls 13 Jahre alt
und zu Beginn doch ziemlich traurig. Sie hat ihre Eltern verloren und beim
Durchstöbern der Sachen findet sich die Kassette. Ameliah lebt in unserer
heutigen Zeit. Auch Ameliah ist gut gezeichnet und ich habe sie als glaubhaft
empfunden.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig
und das Buch lässt sich leicht und locker lesen. Man wird nach und nach mit den
jeweiligen Zeitebenen vertraut gemacht, erfährt was zur jeweiligen Zeit gerade alles
aktuell war bzw. ist.
Ameliah und Ryan erzählen ihre
Sichtweisen jeweils selbst. So lernt man sie als Leser noch viel besser kennen
und kann sie besser einschätzen. Steven Camden hat hier jeweils die personale
Perspektive verwendet.
Wie angesprochen gibt es hier zwei
Zeitebenen aber insgesamt 3 Sichtweisen. Was die dritte Sicht bedeutet, darüber
möchte ich nichts sagen.
Die Handlung steigert sich langsam
und je weiter man voranschreitet desto mehr versteht man wie die Zeitebenen
zusammenhängen. Letztlich gab es für mich den „Aha“ Effekt und ich konnte alles
zusammenfügen.
Familie wird hier im dieser Geschichte
wirklich großgeschrieben, ebenso aber auch Freundschaft und letztlich auch die
erste Liebe.
Das Ende hat mich zufrieden gestimmt.
Es ist schlüssig und es fügt sich wirklich alles wunderbar zusammen.

Alles in Allem ist „Press Play. Was
ich dir noch sagen wollte“ von Steven Camden ist ein sehr schöner Jugendroman,
in dem Familie und auch Freundschaft sehr groß geschrieben werden.
Authentische Charaktere, ein leicht
lesbarer flüssiger Stil des Autors  und
eine Handlung auf zwei Zeitebenen, die sich letztlich logisch zusammenfügt,
haben mich hier überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

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