Gelesen: „The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben“ von Soman Chainani

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Gebundene Ausgabe: 512 Seiten 
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Verlag: Ravensburger Buchverlag (23. September 2015) 
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Sprache: Deutsch  
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ISBN-10: 3473401277 
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ISBN-13: 978-3473401277 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre 
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Originaltitel: The School for Good an Evil 


Die „School
for Good and Evil“ bildet Mädchen und Jungen für große Märchen-Abenteuer
aus. Die gestylte Sophie sieht sich schon als Prinzessin, ihre Freundin Agatha
kann nur auf einen Part als Hexe hoffen. Doch dann kommt alles anders als
gedacht …
Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden
Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden
und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren
davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem
etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das
Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine
harte Probe …
(Quelle: Ravensburger Verlag)
Sophie und Agatha leben im kleinen Dörfchen Gavaldon. Es
liegt mitten im Wald, der ein Durchkommen sehr schwer macht. Somit liegt das
Dorf abgeschnitten von der Außenwelt. Und auf dem Dorf liegt ein Fluch, der
bereits seit Jahrhunderten existiert.
Alle 4 Jahre holt der Schulmeister der Schule für Gut und
Böse zwei Kinder aus dem Dorf. Sie sind immer im Alter von 12 bis 16 Jahren und
es ist immer ein gutes und ein böses Kind. Die guten Kinder werden zu
Prinzessinnen, die bösen Kinder zu Hexen ausgebildet. Es geschieht immer mitten
in der Nacht und die Kinder werden nie wieder gesehen.
Sophie sieht sich bereits in der Schule für die Guten,
sie wäre die perfekte Prinzessin und sie tut alles dafür, dass der Schulmeister
das ebenso sieht. Agatha, ihre Freundin, findet all das unwichtig, sie glaubt
nicht an Märchen. Dann aber taucht der Schulmeister auf und nimmt sowohl Sophie
als auch Agatha mit. Allerdings landet Sophie nicht bei den Guten, sondern bei
den Bösen. Agatha hingegen kommt zu den Guten. Doch es kommt alles ganz anders
als erwartet …
Der Jugendroman „The School for Good and Evil: Es kann nur eine geben“
stammt aus der Feder des Autors Soman Chainani. Angesprochen vom
wirklich gelungenen Cover und dem sehr ansprechend klingenden Klappentext war
ich mehr als neugierig darauf was mich in der Geschichte wohl erwarten würde.
Die beiden Protagonistinnen Sophie und Agatha mochte ich
beide gerne. Jede ist auf ihre eigene Art liebenswert und auch sehr eigen.
Zu Anfang mochte ich Sophie nicht sonderlich gerne, sie
wirkt hier selbstsüchtig und schon fast arrogant und ist sehr eitel. Ihre Gedanken
drehen sich immer nur um sich selbst, sie will im rechten Licht dastehen, egal
wie. Doch wenn man als Leser ganz genau liest merkt man Sophie ist gar nicht so
arrogant wie es scheint. Ganz tief im Herzen hat sie eine wirklich gute Seite.
Agatha mochte ich auf Anhieb. Sie trägt immer nur schwarz
und eigentlich ist sie jemand mit dem man nichts zu tun haben will. Doch auch
Agatha hat ihre guten Seiten, ebenso wie sie auch Schatten besitzt.
Die beiden sind Freundinnen und auch wenn sie noch so gegensätzlich
sind, irgendwie mögen sie sich, denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu
lesen. Er beschreibt die Szenen sehr bildhaft, man kann es sich ganz wunderbar
vorstellen.
Die Handlung ist von Anfang an ziemlich spannend. Zuerst
hatte ich noch nicht so große Ahnung was mich erwarten würde. Doch je weiter
ich in der Geschichte vorankam, desto mehr war ich gefesselt.
Man steigt als Leser direkt von Anfang an ein ins
Geschehen. Nach und nach gibt es Erklärungen, die einen alles besser verstehen
lassen. Zudem kommt keine Langweile auf, denn man möchte wissen wie es mit den
Mädchen weitergeht. Manchmal vielleicht wirkt die Geschichte ein wenig
verworren, es gab aber immer einen roten Faden dem man folgen konnte.
Es ist absolut magisch und märchenhaft. Die von Soman
Chainani geschaffene Welt hat mich fasziniert und begeistert. Es ist neuartig
und wunderbar umgesetzt.
Zum Ende hin stieg die Spannung nochmals an. Es gibt
letztlich einen Showdown, der mich persönlich überrascht hat. Und auch das
folgende Ende war so nicht vorherzusehen. Nun bin ich gespannt wie es im
zweiten Teil wohl weitergehen wird.
Abschließend gesagt ist „The School for Good and Evil, Band 1: Es kann
nur eine geben“ von Soman Chainani ein sehr überraschender Jugendroman.
Die gegensätzlichen Charaktere, welche mir beide an Herz
gewachsen sind, ein flüssig lesbarer sehr bildhafter Stil des Autors und eine
Handlung die magisch und märchenhaft ist und zudem den Leser fesselt, haben mir
hier spannende Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Klar zu empfehlen!
Mein dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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