Gelesen: „Endgame. Die Hoffnung“ von James Frey

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 592 Seiten 
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Verlag: Oetinger (19. Oktober 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3789135240 
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ISBN-13: 978-3789135248  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 – 17 Jahre

Schlägt Klugheit
Kraft? Das Spiel geht in die nächste Runde!

Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht
weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit
Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort spitzen sich die Dinge zu – bis zu
dem Punkt, an dem Jago den Auftrag erhält, Sarah zu töten. Wie wird er sich
entscheiden? Und wollen die beiden wirklich noch weiter Teil eines Spiels sein,
das ihre Liebe zerstört?
Auch die anderen Spieler müssen sich entscheiden: Spielen sie noch nach den
Regeln von Endgame oder nach ihren eigenen? Denn längst glauben nicht mehr alle
von ihnen, dass Endgame der richtige Weg ist …
(Quelle: Oetinger)
Endgame geht weiter, es gibt neue Aufgaben zu lösen.
Nachdem Sarah den Erdschlüssel bei Stonehenge gefunden hat wurde die nächste
Stufe eingeläutet. Sie und Jago hüten diesen Schlüssel und nun versuchen sie
dem Himmelsschlüssel näherzukommen. Dann aber werden sie überfallen und müssen
sich neue Wege suchen um im Spiel zu bestehen.
Dann sickern geheime Informationen über eine Asteroiden
durch, der sich der Erde nähert. Einer der Spieler nutzt diese Informationen
für sich aus.
Wer wird dieses Mal überleben? Und wer wird verlieren?
Der Science-Fiction Roman „Endgame. Die Hoffnung” stammt
aus der Feder des Autors James Frey. Es ist der zweite Teil der „Endgame“ –
Trilogie und es ist unbedingt notwendig das man, bevor man diesen zweiten Teil
liest, Band 1 „Endgame. Die Auserwählten“ gelesen hat. Nur so wird alles
wirklich verständlich, die Zusammenhänge klar.
Mittlerweile sind von den 12 Spielern nur noch 9 übrig.
Man merkt jedem von ihnen an welche  Entwicklungen
sie alle durchgemacht haben. Sie alle sind noch immer sehr authentisch und
glaubhaft beschrieben. Jeder von ihnen zeigt verschiedene Facetten auf, die ihn
oder sie letztlich interessant machen. Es ist wirklich für jeden einer dabei,
mit dem man sich identifizieren kann.
Der Schreibstil des Autors ist großartig. James Frey
schreibt flüssig und absolut fesselnd. Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass
man quasi durch das Buch fliegt und nicht aufhören kann mit lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus den unterschiedlichen
Perspektiven der Spieler. So ist man als Leser immer direkt dabei und kann
alles nachvollziehen.
Die Handlung ist absolut spannend und hat mich regelrecht
am Buch kleben lassen. Langeweile sucht man hier wirklich vergebens, es
passiert eigentlich immer etwas. Viele Dinge sind unvorhersehbar und kamen für
mich vollkommen überraschend.
Neben Spannung, Action und teils brutalen Kampfszenen gibt es aber auch genug
Emotionen, die wunderbar zum Leser transportiert werden.
Der Schluss dieses zweiten Teils ist soweit
zufriedenstellend. Es gibt noch genug offene Fragen, die unheimlich neugierig
machen auf den dritten und somit finalen Teil.
Kurz gesagt ist „Endgame. Die Hoffnung“ von James Frey
ein erstklassiger zweiter Teil der „Endgame“ – Trilogie.
Die authentisch gestalteten Charaktere, deren Entwicklung
spürbar ist, ein flüssig lesbarer absolut fesselnder Stil und eine Handlung,
die actionreich, spannend und unvorhersehbar ist, haben mich auf ganzer Linie
begeistert und überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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