2. Tag der Blogtour „Tod auf dem Titisee“ von Sanne Aswald – Interview mit der Autorin

Guten Morgen meine lieben Blogtour – Freunde,
und Herzlich Willkommen zum zweiten Tag unserer Blogtour
„Tod auf dem Titisee“
von Sanne Aswald.


Nachdem euch Katja gestern zum Start das Buch ein wenig näher vorgestellt hat,

gibt es bei mir heute ein Interview mit der Autorin.

Ich will auch gar nicht lange drum rum reden und wünsche euch viel Spaß!
Hallo liebe Sanne,

es freut mich,
dass ich dir im Rahmen unserer Blogtour
ein paar Fragen stellen darf.
 (© httpss://www.facebook.com/AutorinSusanneOswald)
Wie geht es dir
denn gerade?
Prima. Danke. Ich komme gerade von einer Lesereise zurück
und freue mich auf die Blogtour.
Magst du dich für
die Leser, die dich noch nicht kennen, vielleicht kurz vorstellen? Wer verbirgt
sich hinter Sanne Aswald?
Mein Realname ist Susanne Oswald, ich springe zwischen
mehreren Pseudonymen hin und her. Sanne Boll schreibt Kinderbücher, Ina Janke
romantische und humorvolle Frauenromane, Susanne Oswald kümmert sich um
Sachbücher rund um Themen zu Natur, Gesundheit, Essen und Garten und Sanne
Aswald ist für heitere Krimis zuständig. Die Arbeitsteilung funktioniert prima.
Im Juli diesen
Jahres erschien der Badische Krimi „Tod auf dem Titisee“. Wie kamst du auf die
Idee gekommen? Gab es einen Auslöser?
Ich wollte einen Krimi in meiner Region schreiben, der
aber auch überregional gelesen werden kann. Deshalb habe ich Titisee als
Schauplatz gewählt, die Gegend ist weit über die regionalen Grenzen bekannt.
Das hätte auch Freiburg sein können, oder die Ortenau mit den wunderbaren
kleinen Ortschaften.
Nein, einen Auslöser gab es nicht, es sind viele kleine
Puzzleteile, die sich Stück für Stück zusammensetzen, während ich plane.
Angefangen hat alles mit der Leiche. Diese Szene hatte ich direkt vor Augen –
woher sie kam? Keine Ahnung. Um diese Situation herum habe ich dann langsam die
Geschichte und die Geschichten hinter der Geschichte entwickelt.
Kannst du
vielleicht kurz zusammenfassen worum es im Buch geht?
Clarissa kommt zur Recherche an den Titisee, sie ist
Sachbuchautorin und schreibt ein Buch über den Schwarzwald, Kulinarik und
Genuss aus der Region. Bei einem Spaziergang im Morgengrauen findet sie eine
Leiche. Dummerweise ist Ellen die Witwe ausgerechnet die Kräuterexpertin, mit
der Clarissa kurz vor dem Leichenfund Kontakt hatte. So rutscht sie ins Visier
des Ermittlers. Da sie dem Kommissar nicht traut und Angst hat, unschuldig im
Gefängnis zu landen, nimmt sie die Ermittlungen selbst in die Hand. Sie
freundet sich mit der ebenfalls verdächtigen Witwe an und die beiden Frauen
werden zu einem unschlagbaren Team.
Nebenbei muss sich Clarissa noch ihren Ex vom Hals
halten, der ihr hinterher gereist ist und – natürlich – für das Buch
recherchieren.
Hast du einen
besonderen Bezugspunkt zu den Schauplätzen deines Krimis?
Ich bin in Freiburg geboren, habe viele Jahre in den
mittleren Schwarzwaldlagen gelebt und bin mit einem Ur-Schwarzwälder verheiratet.
Ich liebe meine Heimat und spiele gern mit den Eigenarten der Leute.
Gibt es eine Figur
mit der du gerne mal einen Kaffee trinken möchtest?
Ich würde
verrückt gern bei Ellen in der Kräuterküche sitzen und mit ihr und Clarissa
plaudern.
Du hast ja auch
schon für Jugendliche geschrieben. Was macht dir mehr Spaß, für Erwachsene
schreiben oder doch eher für die Jüngeren?
Am meisten Spaß macht: Schreiben. Für mich kommt es nicht
darauf an, für wen ich schreibe, sondern dass es eine tolle Geschichte wird,
die mich packt, die mich berührt und die mir wertvolle Momente schafft.
Ich schreibe nach wie vor für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene und gerade die Abwechslung ist das, was ich liebe. Ich möchte
schließlich auch nicht jeden Tag Spaghetti mit Tomatensoße essen :).
Wie viele
persönliche Dinge stecken in deinem Roman?
In jedem Roman steckt immer auch ein Teil von mir. Oft
passiert das ohne dass ich es merke. 
Clarissa schreibt Sachbücher zu Wellness und Kulinarik – ich auch.
Sicher ließen sich noch mehr Dinge finden, aber da müsste ich gezielt suchen,
bewusst reingeschrieben hab ich sie nicht.
Kommen wir zu ein
paar persönlicheren Fragen …
3 positive und 3
negative Eigenschaften, wie würdest du dich beschreiben?
Positiv: Ehrgeizig, begeisterungsfähig, stur.
Negativ: Manchmal ein Tüpfeleschisser (nein, das übersetz
ich nicht, fragt Tante Google!), begeisterungsfähig, stur.
Hat ja immer alles zwei Seiten :).
Wenn du schreibst
wie gehst du vor? Fängst du eher in der Mitte an, oder am Anfang?
Ich sammle Ideen, bringe sie in eine – hoffentlich –  logische Reihenfolge, teile die geplante
Handlung ungefähr in Kapitel ein und schreibe von Anfang weg. Natürlich geht
das nicht immer reibungslos, manchmal mischt sich eine Idee ein, wird eine
Szene lebendig, die noch gar nicht an der Reihe wäre. Das notiere ich dann,
damit es nicht verloren geht.
Da meine Figuren nicht immer das tun, was ich mir für sie
ausdenke, muss ich meine Planung immer mal wieder dem laufenden Projekt
anpassen, aber das finde ich völlig okay, sonst wär es ja fad.
Gibt es ein Genre
in dem du niemals ein Buch veröffentlichen würdest?
Ich mag keinen Horror – weder lesen noch schreiben.
Ist der Beruf der
Autorin dein Hauptberuf? Wolltest du schon immer Autorin werden?
Ich bin seit 2009 hauptberuflich Autorin. Der Wunsch war
schon da, als ich etwa 9 oder 10 war. Dann kam das Leben und der Alltag
dazwischen, ich habe zwei andere Berufe gelernt und ausgeübt. Aber was ein
echter Traum ist, der lässt sich auch von so ein paar Umwegen nicht
abschrecken. Und man sagt ja: Alle gute Dinge sind drei.
Wie schreibst du?
Hast du Rituale?
Ich habe keine Rituale, keine festen Muster. Ich mag es,
wenn ich Ruhe habe, aber auch Trubel stört mich nicht. Lediglich Musik bringt
mich aus dem Konzept.
Natürlich mag ich es gern gemütlich, wer nicht? Oft mache
ich es mir auch schön, koche mir einen Tee, stelle mir was zu Knabbern hin, denn
immerhin verbringe ich einen großen Teil meiner Lebenszeit am Schreibtisch.
Aber immer klappt das nicht. Und oft saugt mich eine Geschichte so auf, dass
ich sowieso die Welt drum herum vergesse.
Liest du eher
zeitgenössische Literatur oder doch liebe Klassiker? Was war dein letztes Buch?
Ich lese
querbeet, oft natürlich aktuelle Bücher, um auf dem Laufenden zu sein. Gerade
habe ich mit größtem Vergnügen „Silber – Das dritte Buch der Träume“ von
Kerstin Gier gelesen und jetzt liegt „Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer
drauf“ von Mara Andeck bereit. Dazwischen werde ich aber noch mal „Das gerupfte
Weihnachtshuhn“ von Ina Janke (wer aufgepasst hat, weiß, dass ich das bin)
lesen, da demnächst eine Leserunde startet und ich dafür noch mal in die
Geschichte eintauchen möchte, damit ich weiß, wovon die Leserinnen sprechen.
Magst du eher die
Printvariante oder auch eBooks?
Manche Bücher möchte ich unbedingt im Regal stehen haben,
ich möchte sie anfassen können, drüber streichen und mich freuen, dass sie da
sind. Ich bin also vermutlich doch immer noch sehr Print affin. Dennoch lese
ich sowohl Print als auch eBook und ich schreibe zwischendurch auch eBooks
only. Für mein Gefühl sind beide Varianten wichtig und richtig und haben ihre
Berechtigung. Ich finde diesen Streit, was nun besser ist, albern.
Wie schaut es in
deinem Bücherregal aus? Eher chaotisch oder hast du eine bestimmte Ordnung?
Ich habe nach Genre sortiert und innerhalb der Genre
stehen die Bücher der selben Autorin des selben Autors beieinander.
Kannst du schon
etwas über neue Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft
von dir erwarten?
Es stehen tolle TOLLE Dinge an. Nächstes Jahr wird ein
Team des SWR mich bei der Recherche für das nächste Gartenbuch begleiten, das
wird voraussichtlich im September ausgestrahlt. 
Und parallel dazu plane ich mit einer wunderbaren Autorin gemeinsam das
übernächste Gartenbuch. Das wird umwerfend, ich freue mich jetzt schon auf den
Moment, wenn wir das bekannt geben.
Auch für den nächsten Krimi und das nächste Kinderbuch
stehen die Chancen gut.
Dann kommt im Frühjahr ein Highlight, ich durfte den Text
für das nächste Young Classix Konzert schreiben, das wird vom SWR Vokalensemble
in Stuttgart in der Liederhalle aufgeführt und es wird auch eine CD dazu geben.
Sprecher ist Malte Arkona. Wenn ich das jetzt richtig weiß, wird es zwei Schulkonzerte
und ein Familienkonzert geben.
Die Musik komponiert Henrik Albrecht.
Zum Abschluss
darfst du selbst noch ein paar Worte an deine Leser richten. Was wolltest du
ihnen schon immer mal sagen?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
eine ganz wichtige Sache habe ich auf dem Herzen:  Wenn ihr weiterhin tolle Geschichten lesen
wollt, dann kauft Bücher. Die Zahl der illegalen Plattformen auf denen Bücher
zum kostenlosen Download angeboten werden, ist erschreckend. Das ist Diebstahl!
Das ist genau das Gleiche, als wenn ihr in eine Buchhandlung gingt und einfach
Bücher mitnehmen würdet. Das ist schäbig und respektlos.
Ansonsten möchte ich nur sagen: Habt Spaß! Genießt die
Geschichten, die den Weg zu euch finden, und nehmt das daraus mit, was für euch
wichtig ist. Meist kann man Geschichten auf vielerlei Art aufnehmen, sich
einfach nur daran erfreuen, Denkanstöße nutzen oder Inspiration für sich selbst
finden. Alles ist erlaubt und alles ist gut.
Geschichten machen die Welt reich!
Vielen lieben Dank liebe Sanne das du dir die Zeit
genommen hast fürs Beantworten :).
Sehr gerne. Es hat mir viel Spaß gemacht.

Ihr möchtet noch mehr über Sanne Aswald erfahren …
… dann klickt doch mal bei Facebook rein oder besucht ihre Homepage.

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Das Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es

1. Preis

in
Print

2.-4. Preis
Je einmal
in Print

Um die Chance auf einen der Preise zu haben beantwortet mir einfach die nachstehende Frage.
So sammelt ihr ein Los!
Ausgelost wird dann ganz am Ende der Tour.
Tagesfrage:
„Tod auf dem Titisee“ ist ein Krimi mit Humor.
Wie seht ihr das, passt Krimi und Humor für euch zusammen? Oder schließt sich das eurer Meinung nach eher aus?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

Morgen geht die Tour weiter bei Angela.

Sie wird euch Clarissa vorstellen. 

Den Tourplan könnt ihr hier nochmals nachlesen!

9 Kommentare

  1. Guten Morgen,
    ein sehr schönes Interview über eine wirklich vielseitige Autorin.
    Ich denke, ein Krimi mit einer guten Portion Humor passt einfach zusammen. Ich kann keinen Krimi lesen, der durchweg horrormäßig vefasst ist. Für mich passen Krimi und Humor perfekt zusammen.
    Liebe Grüße Bettina bettinahertz66@googlemail.com

  2. Guten Morgen,
    Krimi und Humor passen meiner Meinung als alte Krimitante perfekt zueinander ��.
    Krimis sind ja immer super spannend und teils nervenaufreibend. Da ist Humor der passende Ausgleich dazu. Das bekannte Zünglein an der Waage.
    Ich liebe humorvolle (und unblutige) Krimis.

    Beste Grüße vom Wildpony Sonja

  3. Dort oben sollten keine Fragezeichen sondern ein Smily stehen. Ich und mein Handy sind einfach nicht kompatibel…..

  4. Hallo,
    ein tolles und auch witziges Interview, das noch mehr Lust auf den Krimi macht. Klar passen Krimi und Humor wunderbar zusammen; ich mag sehr gerne witzige Krimis.

    lg, cyrana

  5. Hallo,
    Ich finde, dass ein Krimi gerne mal ein bisschen humorvoll sein kann. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass ernste Sachen auch ernst bleiben und nicht irgendwie lächerlich gemacht werden. Ansonsten freue ich mich immer, wenn ich bei einem Krimi auch mal lachen kann.

    Lg Curin

  6. Hallo ,

    Sehr interessantes und tolles Interview .
    Ich finde das Krimi und Humor passen für mich zusammen weil
    es mal was anderes ist und macht auch noch die Geschichte interessanter und spannender .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

  7. Hallo,

    für mich schließt sich das gar nicht aus, ich mag es sogar ganz gerne, wenn ein Buch eine humorvolle Seite beinhaltet und es so aufgelockert wird 😉

    LG

Kommentare sind geschlossen.

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