Gelesen: „Distant Shore: Sterne der See“ von Tanja Bern

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 2805 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
75 Seiten 
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Verlag: KopfKino-Verlag
Thomas Dellenbusch
(31. August 2015)  
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Sprache: Deutsch
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Ben verliert seine Schwester Kristin an den Krebs. Vor
ihrem Tod hatte sie für ihn einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht,
weil sie ahnte, dass Ben dort zu sich selbst finden könne. Obwohl er keinen
Bezug zu Irland hat, lässt er sich darauf ein und fährt nach Kerry. Dort
begegnet er der Irin Hanna, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Aber sie
verbirgt ein Geheimnis und hält Ben einerseits etwas auf Abstand, sucht aber
andererseits auch seine Nähe. Ben verliebt sich in dieses wildromantische Land
und verliert an Hanna sein Herz. Dann wird sie plötzlich vermisst, und Ben
setzt alles daran sie zu finden …
(Quelle: KopfKino-Verlag)
Ben zieht es förmlich den Boden unter den Füßen weg als
seine geliebte Zwillingsschwester an Krebs stirbt. Doch seine Schwester hat Ben
etwas hinterlassen. Vor ihrem Tod hat sie ihm eine Reise nach Irland gebucht.
Ben lässt sich auf diese Reise ein, obwohl er eigentlich keinen Bezug zu Irland
hat.
Auf der Insel begegnet er Hanna, einer Irin, zu der er
sich direkt hingezogen fühlt. Doch Hanna verbirgt etwas vor Ben, hält ihn auf
Abstand. Sie sucht aber auch gleichzeitig seine Nähe. Ben verliebt sich in
Hanna, dann aber verschwindet sie. Ben setzt alles daran sie zu finden, egal
wie …
Die Novelle „Distant Shore: Sterne der See“ stammt aus
der Feder der Autorin Tanja Bern. Ich kannte die Autorin bereits vor dieser
kurzen Geschichte von anderen, längeren, Romanen und war bisher immer
begeistert von ihrem Stil. So war ich nun sehr neugierig auf diese Geschichte
hier.
Ben ist ein Protagonist, mit dem man als Leser ungeheuer
mitfühlen kann. Er hat seine Zwillingsschwester sehr geliebt und als sie dann an
Krebs stirbt fällt Ben in ein großes Loch. Er ist aber auch mutig, denn er
lässt sich, trotz kleinerer Bedenken, auf die Reise nach Irland ein. Diese
Reise hilft Ben sehr, er lernt mit seiner Trauer umzugehen, sie zuzulassen. Ich
mochte Ben gerne und habe mit ihm mitgefühlt.
Hanna ist Irin und sie und Ben lernen sich in Irland
kennen. Ich empfand Hanna als zunächst ziemlich geheimnisvoll. Einerseits hält
sie Ben auf Abstand, andererseits aber sucht sie seine Nähe. Was dahinter
steckt, das erfährt man als Leser erst nach und nach.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich
war letztlich doch viel schneller am Ende angelangt als ich es selbst wollte.
Tanja Bern beschreibt zudem die Landschaft Irlands sehr schön, da bekommt man
direkt Lust aufzubrechen und Irland selbst zu erkunden.
Die Novelle nimmt den Leser ein. Trauer und bedrückende
Stimmung sind allgegenwärtig. Dann aber taucht Hanna auf und man merkt wie sich
die Stimmung aufhellt. Diese Gefühle transportiert Tanja Bern wirklich perfekt
zum Leser, man ist als Leser bewegt und aufgewühlt.
Alles in Allem ist „Distant Shore: Sterne der See“ von
Tanja Bern eine wundervolle Novelle, die den Leser ins ferne Irland entführt.
Authentische Charaktere, der flüssig lesbare angenehme
Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser einnimmt, bewegt und berührt,
haben mich kurzzeitig entführt und überzeugt.
Klar zu empfehlen!
Ich danke der Autorin für ihr eBook!

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