Gelesen: „Wer zum Teufel ist Butterblume?“ von Marita Sydow Hamann

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1189 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
192 Seiten 
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch

Eigentlich wollten Meli und ihre Freundin Wenke nur
einmal Wale und Delfine aus nächster Nähe sehen. Doch bereits auf dem Flug zu
den Azoren sieht Meli etwas ganz anderes. Ein Mann sitzt plötzlich neben ihr –
schwarze Haare, freche grüne Augen. Und dann ist er weg, wie von Geisterhand
verschwunden. Und das ist erst der Anfang einer Reihe sehr mysteriöser
Ereignisse, die Meli auf Pico erwarten – Stimmen aus der Lavagrotte, Geister in
der Nacht. Und dann ist da noch Gary, ein Mann, der ihr gleich zweifach unter
die Haut geht …
(Quelle: amazon)
Meli hat sich schon so auf den Urlaub mit ihrer besten
Freundin Wenke gefreut. Die beiden machen sich auf den Weg zu den Azoren, 3
Wochen ausspannen und Wale beobachten. Schon auf dem Hinflug wird Meli von
einem sehr gutaussehenden Mann angesprochen. Allerdings ist er genauso schnell
wieder verschwunden wie er aufgetaucht ist. An seiner Stelle sitzt nun wieder
Wenke. Meli tut die Begegnung als Traum ab, doch auf der Insel läuft ihr der
Mann wieder über den Weg.
Wenig später begegnet sie Gray. Er versucht alles um Meli
von sich fernzuhalten und doch geht er Meli nicht mehr aus dem Sinn …
Der Romantasy Roman „Wer zum Teufel ist Butterblume?“
stammt aus der Feder der Autorin Marita Sydow Hamann. Ich habe vor diesem Buch
bereits andere Werke der Autorin gelesen und war so gespannt darauf was mich
hier wohl erwarten würde.
Meli ist hier die Protagonistin. Ich empfand sie als
sympathisch. Immer wieder hat Meli geisterhafte Erscheinungen und glaubt schon
fast daran gestört zu sein. Allerdings sie will wissen was es damit auf sich
hat. Insgesamt ist Meli ziemlich tollpatschig. Sie tritt gerne in Fettnäpfchen
und auch sonst stolpert sie eher durch ihr Leben. Meli hat Ecken und Kanten,
die sie sehr realistisch wirken ließen.
Ihre Freundin Wenke ist ebenfalls sehr bodenständig. Sie
wirkt so herrlich normal, man muss auch sei einfach mögen. Sie ist für Meli da
wenns nötig ist, wobei sie die Geschichte mit dem Mann eher als Träumerei
sieht.
Neben den beiden Protagonistinnen gibt es noch weitere
Charaktere, wie beispielsweise Alexis. Sie sitzt mit im Flugzeug und Alexis ist
eine Frau, die Meli glaubt. Oder auch Gary und José, beides Inselbewohner, die
eine mehr oder minder wichtige Rolle für Meli und Wenke spielen.
Der Schreibstil der Autorin war mir bereits gut bekannt.
Marita Sydow Hamann schreibt flüssig und locker leicht. Ich bin auch hier sehr
flott durch die Geschichte gekommen und habe mich wohlgefühlt.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Es ist eher eine
Kurzgeschichte, die zur Sammlung „Magisches Geflüster“ gehört. Man kann die Geschichten
aber unabhängig voneinander lesen, da sie nichts miteinander zu tun haben.
Hier ist recht schnell vorhersehbar wie sich die
Geschichte letztlich entwickelt. Es macht aber trotzdem Freude das Buch zu
lesen und zu sehen wie es zu alldem kommt.
Das Ende passt hier gut. Ich geb zu ich wurde hier dann
doch noch überrascht, ich hatte nicht ganz so damit gerechnet. Es macht die Geschichte
auf jeden Fall rund und ich war am Ende zufrieden.
Zusammenfassend gesagt ist „Wer zum Teufel ist
Butterblume?“ von Marita Sydow Hamann eine gelungene Geschichte mit einem Touch
Magie.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer
Stil der Autorin und eine Handlung, die sich toll lesen lässt, zwar recht
vorhersehbar scheint und dennoch zum Ende hin überraschen kann, haben mir hier
Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für ihr eBook!
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