Gelesen: „Freedom’s Child“ von Jax Miller

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Broschiert: 368 Seiten 
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Verlag: rororo
(31. Juli 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3499269759 
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ISBN-13: 978-3499269752 
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Originaltitel: Freedom’s Child

Niemand weiß, dass
sie noch lebt. Nicht mal ihre Kinder. Doch die sind nun in höchster Gefahr.


Sie raucht, sie flucht, sie trinkt. Und lässt sich von niemandem was sagen.
Jeder in der Stadt schätzt – oder fürchtet – Freedom Oliver. Keiner kennt ihren
wahren Namen, ihr altes Leben: ausgelöscht. Das Leben, in dem sie ihren Mann
erschoss, den Schwager ans Messer lieferte und ihre Kinder verlor. Das Leben,
das sie für das Zeugenschutzprogramm hinter sich ließ. Nur spät in der Nacht
verfolgt Freedom per Facebook, wie Mason und Rebekah erwachsen werden.
Und dann kommt der Tag. Der Tag, an dem ihre Feinde Rache schwören. An dem
Rebekah verschwindet. Und Freedom weiß: Sie kann sich nicht länger verstecken,
sie muss handeln …
Eine Heldin wie keine. Eine Geschichte
von Liebe, Rache, Schuld und Tod.
(Quelle Rowohlt)
Freedom Oliver, eigentlich heißt sie Nessa Delaney, lässt
sich von niemanden etwas sagen. In der Stadt wird sie entweder geschätzt oder
gefürchtet.
Freedom Oliver befindet sich im Zeugenschutzprogramm, da
sie ihren Mann erschossen hat, dies dann aber ihrem Schwager angehangen ha, der
nun seine Zeit in Knast verbringt. Als Freedom Oliver untergetaucht ist wurden
ihr allerdings ihre beiden Kinder weggenommen.
Mittlerweile sind 18 Jahre vergangen. Freedoms Leben
besteht nur aus Arbeit in der Bar, Alkohol und belanglosen Affären. Das Leben
ihrer Kinder verfolgt sie auf Facebook.
Nun aber ist Matthew wieder frei und sinnt auf Rache.
Freedom ahnt sie und auch ihre Kinder sind in großer Gefahr. Sie erwacht aus
ihrer Starre, macht sich auf den Weg zu ihren Kindern und versucht zu retten,
was zu retten ist. Allerdings ist ihre Tochter verschwunden. Schafft es Freedom
sie vor ihrem Schwager zu retten?
Der Thriller „Freedom’s Child“ stammt aus der Feder der
Autorin Jax Miller. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier vom sehr
ansprechend klingenden Klappentext angesprochen.
Freedom Oliver ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Ihr
richtiger Name lautet Nessa Delaney. Und sie hat eine schwere Last zu tragen,
denn sie hat ihren Mann erschossen. Allerdings musste sie dafür nicht büßen.
Freedom ist Mutter zweier Kinder, die allerdings nicht mehr bei ihr Leben, da
sich Freedom in einem Zeugenschutzprogramm befindet. Sie trinkt gerne Alkohol
und hat immer wieder belanglose Affären. Doch innerlich ist Freedom sehr zerrissen.
Ich muss wirklich zugeben ich hatte so ein paar Probleme mit ihr und ihrer Art.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Freedoms Kinder oder
auch ihr Schwager, sie alle sind gut gezeichnet. Ich konnte sie mir vorstellen
aber ganz ehrlich wirklich warm wurde ich mit ihnen nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Sie
schreibt recht flüssig und sehr direkt. Er passt zur Protagonistin und wirkt
nicht gestellt.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der
Sicht von Freedom. Was mich hier allerdings ein wenig gestört hat, jedes
Kapitel wird mit „Mein Name ist Freedom …“ angefangen. Neben dieser Sichtweise
gibt es noch einige Rückblenden, die dem Leser die Vergangenheit näherbringen.
Außerdem gibt es noch Briefe von Freedom an ihre Kinder und ab und an kommen
auch ein paar Nebenfiguren zu Wort.
Die Handlung ist ziemlich komplex. Durch die zahlreichen
Perspektiven gab es aber immer wieder Momente, wo ich so meine Probleme hatte.
Im Geschehen entwickelt sich alles ziemlich anders als ich es erwartet hatte.
Es gibt schon auch recht düstere Momente im Buch, doch irgendwie hat mir die
Umsetzung weniger zugesagt. Dabei ist die Grundidee wirklich gut und
interessant. Mir fehlte aber irgendwie die Spannung, der Klappentext hat hier
andere Dinge versprochen.
Das Ende fand ich recht annehmbar. Es passt, doch
wirklich vom Hocker gehauen hat es mich dann leider nicht.
Insgesamt gesehen ist „Freedom’s Child“ von Jax Miller
ein Debüt das sich anders entwickelt als gedacht.
Eine etwas ungewöhnliche Protagonistin, der direkte Stil
der Autorin und eine Handlung, in der leider das gesamte Potential nicht
komplett ausgeschöpft wurde, lassen mich recht enttäuscht zurück.
Schade, hier wäre mehr drin gewesen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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