Gelesen: „Tod auf dem Titisee (Der Badische Krimi)“ von Sanne Aswald

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Broschiert: 208 Seiten 
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Verlag: Emons Verlag (16. Juli 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3954516586  
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ISBN-13: 978-3954516582

Eigentlich will sich Clarissa doch nur für ihr nächstes
Buch zum Thema Wellness und Genuss inspirieren lassen. Aber die Ruhe findet ein
jähes Ende, als sie einen Toten an Bord eines Bootes auf dem Titisee entdeckt.
Unglücklicherweise gerät sie selbst ins Visier des Ermittlers. Um sich zu
entlasten, begibt sich Clarissa höchstpersönlich auf Spurensuche. Dabei stößt
sie hinter der trügerisch heilen Welt auf ausgesprochen unschönen Bodensatz.
(Quelle: Emons Verlag)
Die Sachbuch-Autorin Clarissa Kleinschmidt fährt von Hamburg bis zum
Titisee um sich von ihrer letzten Auseinandersetzung mit ihrem Ex zu erholen.
Außerdem möchte sie im Schwarzwald auch direkt für ihr neues Sachbuch
recherchieren. Und wer weiß vielleicht kann ihre Reise auch dazu beitragen das
sie einen dauerhaften Ortswechsel in Betracht zieht. Doch es kommt alles ganz
anders. Clarissa entdeckt plötzlich die Leiche eines Mannes in einem Boot. Und
da außer ihr niemand vor Ort war gerät sie ins Visier der Ermittler, wird sie
zur Hautverdächtigen. Das allerdings will Clarissa nicht auf sich beruhen
lassen und macht sich selbst auf den wahren Täter zu finden …
Der Roman „Tot auf dem Titisee“ stammt aus der Feder der Autorin Sanne
Aswald. Er wird als Krimi umworben, da kann ich auf jeden Fall zustimmen. Doch
es gibt auch humorvolle Szenen im Buch.
Für mich war dies das erste Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt
auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Clarissa ist eine sehr interessant beschriebene Protagonistin. Sie hat so
einige Ecken und Macken, beispielsweise hat sie ihren Mini einen Namen, Pauline,
gegeben. Dann führt sie doch sehr gerne Selbstgespräche und Clarissa hört auch
Stimmen im Kopf. Durch diese Ecken und Macken wird Clarissa lebendig und vor
allem authentisch dargestellt. Mir war sie sympathisch.
Neben Clarissa gibt es noch andere Charaktere im Buch. So zum Beispiel den
ermittelnden Kommissar oder auch Ellen, eine Kräuterfrau. Sie sind ebenso sehr
gut gezeichnet und man kann sie sich gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und leicht zu lesen.
Besonders gefiel mir hier das Sanne Aswald den ortansässigen Charakteren auch
den passenden Dialekt gegeben hat. So fühlt man sich direkt noch mehr in die Region
versetzt.
Die Handlung ist zum einen spannend gehalten aber eben auch humorvoll.
Sanne Aswald weiß wie sie den Leser auf falsche Fährten lockt. Auch ich wurde
ein „Opfer“ und habe mich des Öfteren getäuscht beim Miträtseln.
Auch die Ortbeschreibungen haben mir hier wirklich gut gefallen. Man bekommt
als Leser so eine enorme Lust selbst mal in den Schwarzwald zu reisen.
Das Ende empfand ich hier als sehr passend gewählt. Sanne Aswald löst die
Spannung hier gut auf, der Täter ist letztlich schlüssig und ich habe den Krimi
letztlich zufriedengestellt zur Seite gelegt.
Alles in Allem ist „Tot auf dem Titisee“ von Sanne Aswald ein gelungener
humorvoller Krimi vor toller Kulisse.
Die glaubhaft dargestellten Charaktere der Geschichte, der angenehm lesbare
flüssig Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist aber auch witzige
Passagen beinhaltet, haben mich hier vollends begeistert.
Klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das im Rahmen der Blogtour bereitgestellte Buch!
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