Gelesen: „Nichts als überleben“ von S.A. Bodeen

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Taschenbuch: 221 Seiten 
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Verlag: Beltz & Gelberg (17.
August 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3407745818 
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ISBN-13: 978-3407745811 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

13 – 16 Jahre 
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Originaltitel: The Raft 

Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max,
der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er.
Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein.
Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In
ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst.
Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als
überleben …
(Quelle: Beltz & Gelberg)
Robie ist bei ihrer Tante auf Hawaii zu Besuch als diese
kurzfristig beruflich verreisen muss. Daher beschließt sie zu ihren Eltern, die
als Biologen auf dem Midway-Atoll arbeiten, zurückzufliegen. Sie fliegt
kurzerhand im Versorgungsflugzeug mit ohne dass ihre Eltern oder ihre Tante
davon wissen. Da passiert es, das Flugzeug stürzt mitten über dem Pazifik ab.
Der Co-Pilot schafft es noch Robie ins Rettungsfloß zu ziehen, dann stirbt er
und Robie ist ganz auf sich alleine gestellt. Da niemand weiß, dass sie im
Flugzeug gewesen ist, sucht auch niemand nach ihr. Es beginnt ein harter Kampf
ums Überleben …
Der Jugendroman „Nichts als Überleben“ stammt von der
Autorin S.A. Bodeen. Für mich war dieser Roman der erste der Autorin und ich
wurde hier vom Klappentext sehr angesprochen.
Robie ist 15 Jahre alt und gerade bei ihrer Tante zu
Besuch. Ihre Eltern sind Biologen und arbeiten auf dem Midway-Atoll. Robie
rebelliert ziemlich gegen ihre Eltern, hat ein Nasenpiercing und eine Henna-Tattoo.
Als ihre Tante Jilian kurzfristig verreisen muss ist Robie auf sich gestellt.
Zuerst freut sie sich, klar, der Traum eines jeden Jugendlichen in Robies
Alter, dann aber wird ihr doch mulmig zumute. Robie handelt gerne mal
kurzentschlossen, denkt nicht so besonders über ihre Handlungen nach. So kommt
sie schon auch in recht schwierige Situationen.
Julian, auch AJ genannt, ist Robies Tante, die Schwester
ihres Vaters, und sie steht Robie bei der Rebellion gegen ihre Eltern bei.
Allerdings muss ich sagen auch sie reagiert ein wenig naiv als sie zusagt das
Robie alleine bleiben kann.
Robies Eltern sind Biologen und ziemlich oft unterwegs.
Sie verlassen sich auf AJ und geben ihre Tochter in deren Obhut. Was dabei
herauskommt können sie nicht ahnen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und
lässt sich wirklich gut lesen. Es ist alles gut zu verstehen und man kann sich
die Umgebung auch wirklich gut vorstellen.
Die Handlung ist spannend gehalten. Es ist hier eine
Extremsituation, der Robie ausgesetzt ist. Dafür ist es authentisch und
glaubhaft. Aber ganz ehrlich ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist der Plot
schon. Die Reaktionen von Robie wirkten auf mich glaubhaft und alles ist
durchweg nachvollziehbar.
Das Ende ist gut und passt zur Gesamtgeschichte. Es
schließt den Roman sehr gut ab und man kann das Buch letztlich mit einem guten
Gefühl zur Seite legen. Wenngleich ich mir vielleicht ein paar mehr Seiten
gewünscht hätte, das ist aber Geschmackssache.
Zusammenfassend gesagt ist „Nichts als Überleben“ von S.A.
Bodeen ein sehr guter Jugendroman über eine sehr extreme Situation.
Die gut beschriebenen Charaktere, der jugendlich leicht
lesbare Stil und eine Handlung, die spannend gehalten ist aber meiner Meinung nach
ein paar Seiten mehr hätte vertragen können, haben mir hier sehr unterhaltsame
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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