Gelesen: „Songs of Revolution“ von Emma Trevayne

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten 
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Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (13.
August 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3846600180 
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ISBN-13: 978-3846600184 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre 
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Originaltitel: Coda

Anthem ist 18 Jahre
alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer
Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur
künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu
machen.
Tagsüber dient
Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht
Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich
werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der
schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter
Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren …
(Quelle: Bastei
Lübbe)
Anthem leibt die
Musik. Sie ist wie eine Droge für ihn. Doch nicht nur für ihn, auch die anderen
Menschen sind abhängig davon, sie bestimmt einfach alles. Doch die Musik ist
nicht unbedingt echt. Und auch Freiheit sucht man vergebens. Anthem aber will
genau das nicht akzeptieren. Er spielt heimlich in einer Band, für ihr ein paar
Augenblicke die er genießen kann, in denen er der Realität entflieht. In dieser
nämlich muss er sich um seine Geschwister kümmern. Und Gefühle lässt er nicht
zu, obwohl er Heaven toll findet. Doch dieser kleine Funke reicht nicht aus, um
eine Revolution loszubrechen …
 Der dystopische Jugendroman „Songs of
Revolution“ stammt von der Autorin Emma Trevayne.
Für mich war dies das erste Buch der Autorin und da ich sehr gerne dystopische
Romane lese war ich hier sehr gespannt auf die Geschichte zwischen den
Buchdeckeln.
Anthem ist 18 Jahre alt und lebt in
einer Welt wo es keine richtige Musik mehr gibt. Er fügt sich dem System, folgt
ihm aber immer nur am Tag. Abends macht er selbst Musik, er spielt in einer
Band. Doch Anthem muss vorsichtig sein, denn richtige Musik wird mit dem Tod
bestraft. Mir war Anthem sehr sympathisch. Er sorgt für seine Geschwister, will
sie immer beschützen. Und auch Anthems sexuelle Bestimmung ist anders, er ist
bisexuell. Das wird hier aber nicht an die große Glocke gehangen, es ist
einfach ein ganz normaler Bestandteil der Geschichte.
Auch die anderen Figuren, wie Anthems
Geschwister, oder auch Heaven, das Mädchen zu dem sich Anthem sehr hingezogen
fühlt, oder Anthems Freunde sind der Autorin sehr gut gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist
jugendlich gut und lässt sich locker und flüssig lesen. Ich hatte meine Freude
dabei das Buch zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus
Sicht von Anthem. Es ist schon etwas Besonderes wenn eine männliche Hauptfigur
seine Geschichte erzählt. Man kann sich so sehr gut in ihn hineinversetzen und
seinen Handlungen folgen.
Die Handlung hat mir sehr zugesagt.
Die Idee dahinter ist mal etwas Neues, das mir bisher noch nicht untergekommen
ist. Es geht immer voran, Längen gibt es hier soweit keine. Immer wieder gab es
Wendungen und Höhepunkte, die den Leser begeistern können.
Was ich aber schade finde, die Dinge,
wie die Welt zu dem geworden ist, was sie ist fehlen. Man bekommt kaum
Hintergrundwissen geliefert. Hier hätte die Autorin ruhig ein wenig mehr
einbringen können.
Das Ende hat mir gefallen. Es war
spannend und hat die Geschichte letztlich rund gemacht und sehr gut
abgeschlossen.
Zusammenfassend gesagt ist „Songs of
Revolution“ von Emma Trevayne ein sehr guter dystopischer Jugendroman.
Der interessant gestaltete
Protagonist, der locker und leicht zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung
mit toller Hintergrundidee und spannenden Wendungen haben mich hier sehr gut
unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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