Gelesen: „Spellcaster – Düstere Träume“ von Claudia Gray

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Broschiert: 320 Seiten 
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Verlag: HarperCollins
(9. Oktober 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3959670095 
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ISBN-13: 978-3959670098 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 16 Jahre 
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Originaltitel: Spellcaster
Das Buch kaufen – broschiert / Kindle
/ ePub 

Ein Junge, der von dunklen Visionen gequält wird. Ein
Mädchen mit der magischen Gabe, ihn zu retten. Das Böse, das sie beide
vernichten will. Mateos Visionen bringen ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Es
ist ein dunkler Familienfluch, der seine Mutter in den Tod getrieben hat und
nun auch ihm zum Verhängnis werden könnte. Immer wieder sieht er in seinen
Träumen ein schönes, sterbendes Mädchen? und jetzt ist dieses Mädchen wirklich
da! Mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist Nadia nach Captive’s Sound gezogen.
Mateo ahnt, was kommen wird: Auf magische Weise sind er und Nadia füreinander
bestimmt. Doch ihr Ende ist ungewiss?
(Quelle: HarperCollins)
Gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder Cole zieht
Nadia von Chicago nach Captive’s Sound. Auf dem Weg dahin spürt sie eine Magie.
Diese hat einen Bann um die Stadt gelegt. Und als sie mit dem Auto näherkommen
landen sie letztlich im Graben. Doch Hilfe naht schon, in Form von Mateo. Er
kennt Nadia bereits aus seinen Träumen. Diese verfolgen nicht nur ihn schon
seit Jahren sondern seine gesamte Familie. Welche Verbindung herrscht zwischen
Nadia und Mateo?
Der Jugendfantasyroman „Spellcaster – Düstere Träume“
stammt von Claudia Gray. Es ist der Auftakt einer Trilogie, auf die ich durch
das absolut tolle Cover aufmerksam geworden bin.
Die Figuren im Buch empfand ich als gut beschrieben.
Nadia wirkt wie ein normales Mädchen. Allerdings sie ist
eine Hexe, die jedoch nicht wirklich ausgebildet wurde. Man merkt ihr die Magie
auch nicht an. Zuhause ist Nadia quasi die Mutter. Sie kümmert sich um ihren
Bruder Cole und ihren Vater. Nadia ist soweit ein sympathisches junges Mädchen,
das ich mochte.
Mateo ist ein Junge aus Captive’s Sound. Er ist verflucht
und hofft durch Nadia endlich auf Erlösung. Mateo wirkt unscheinbar und scheint
ein Einzelgänger zu sein, denn die anderen meiden ihn eher.
Auch die weiteren Charaktere der Geschichte, wie
Elizabeth, Mateos Freundin, oder auch Verlaine, ein Mädchen das ebenfalls sehr
gemieden wird. Sie sind alle samt Außenseiter und dennoch verbindet sie doch so
viel.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und Claudia Gray
übte von Beginn an einen gewissen Bann auf mich aus. Alles wirkthier irgendwie
geheimnisvoll und mystisch. Ich bin sehr flott durch die Seiten gekommen, war
ich doch eingetaucht in die Welt von Captive’s Sound.
Die Handlung selbst empfand ich als spannend und sehr
interessant gestaltet. Alles wirkte auf mich zunächst merkwürdig, ich wusste
ehrlich nicht wirklich auf was ich mich hier eingelassen hatte. Doch je weiter
ich kam desto mehr wollte ich wissen. Die Spannungskurve zieht hier
unweigerlich immer mehr an. Immer wieder gibt es Wendungen, die mich komplett
unvorbereitet getroffen haben, die mich überraschten.
Die Stimmung im Buch ist magisch und düster, sie passt
hier wirklich sehr gut zur Geschichte insgesamt.
Das Ende ist, so wie es ist, okay. Es ist jetzt nicht der
ganz gemeine Cliffhanger, macht aber trotzdem sehr neugierig auf Band 2, der im
März 2016 erscheint.
Alles in Allem ist „Spellcaster – Düstere Träume“ von
Claudia Gray ein gelungener Auftakt der Trilogie.
Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare
Stil der mich direkt in den Bann gezogen hat und eine Handlung die immer
spannender wird und Wendungen aufweist, die überraschen, haben mich hier
vollkommen überzeugt und machen Lust auf mehr.
Klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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