Gelesen: „L.I.E.B.E. – Aus eins mach zwei“ von Vanessa Mansini

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 487 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
113 Seiten  
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Sprache: Deutsch

Es gibt eine Rettung für all die unglücklich Verliebten,
die Einsamen, die ewig Suchenden: L.I.E.B.E. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich
eine geheime Sondereinheit, die für „schwer vermittelbare“ Frauen und Männer
die Liebe ihres Lebens finden soll.
Die Liebesagenten sind: Der charmante Erik, ein ehemaliger Werbefilmregisseur,
der trickreich, emotional und stets aus dem Bauch heraus an die „Fälle“
herangeht. Ganz anders als Undine, eine hochintelligente Psychologin und Informatikerin,
deren analytisches Vorgehen erstaunlich effektiv ist – dafür, dass sie kaum
soziale Kompetenz besitzt. Witzige Wortgefechte, schräge Ideen und
ungewöhnliche Maßnahmen sind vorprogrammiert bei der Sondereinheit L.I.E.B.E..
In ihrem ersten Fall „Aus eins mach zwei“ werden die beiden gleich auf eine
harte Probe gestellt, als sie es mit einer jungen Frau zu tun bekommen, die
unter einer skurrilen Männerphobie leidet, sich aber nichts sehnlicher wünscht,
als einen Mann zu lieben und von ihm geliebt zu werden …
(Quelle: amazon)
Undine Strack und Erik Bender sind Liebesagenten. Ihr Ziel ist es
unglückliche Singles zueinander zu führen. Sie arbeiten für die Sondereinheit
L.I.E.B.E. und sind für die Härtefälle zuständig. Doch das ist nicht immer
einfach. Und direkt der erste Fall ist kniffelig, Erik und Undine werden auf
eine harte Probe gestellt. Ihr Zielobjekt hat eine Männerphobie, wünscht sich
aber nicht mehr als endlich den Mann zu finden, der sie liebt …
Der Kurzroman „L.I.E.B.E. – Aus eins mach zwei“ stammt von Vanessa Mansini.
Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der Autor Michael Meisheit. Nach „Im
falschen Film“ beginnt hier also eine neue Reihe der Autorin und ich war sehr
gespannt auf die Handlung.
Erik und Undine, die beiden Liebesermittler waren mir beide sympathisch.
Erik ist ziemlich sarkastisch und er kann sich eigentlich immer auf sein Gefühl
verlassen. Er ist recht offen und versucht das auf seine Partnerin zu
übertragen.
Undine ist das komplette Gegenteil zu Erik. Sie war mir auch sympathisch,
obwohl man eigentlich o gut wie gar nichts über sie erfährt. Allerdings ist
dies hier nur der erste Teil einer Reihe, wer weiß was da noch alles ans Licht
kommt im Verlauf. Erik hat einen guten Draht zu Undine und er schafft es
bestimmt ihr noch mehr Dinge zu entlocken.
Sandra ist hier die Person, die im Mittelpunkt dieses ersten Teils steht.
Ihre Geschichte ist bewegend und als Leser hofft und bangt man mit Sandra mit,
das sie endlich jemanden findet und glücklich wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker leicht zu lesen. Man ist
auf Anhieb drin und leider ist die Episode auch schneller vorbei als erhofft.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Man
schaut also quasi von außen aufs Geschehen und ist trotzdem immer direkt dabei.
Die Handlung selbst empfand ich als klasse. Es ist mal etwas Neues, so
etwas hatte ich bisher noch nicht. Das Konzept geht hier in meinen Augen sehr
gut auf. Es gibt ein Auf und Ab, man weiß nicht wirklich ob alles gut ausgeht.
Das Ende ist dann richtig toll und vor allem ist es abgeschlossen. Somit
kann man die Episoden genießen und muss sich nicht mit gemeinen Cliffhangern
quälen.
Zusammenfassend gesagt ist „L.I.E.B.E. – Aus eins mach zwei“ von Vanessa
Mansini ein auf ganzer Linie gelungener Auftakt der Reihe.
Die gut beschriebenen Charaktere, der locker leicht lesbare Stil und eine
Handlung, die anders ist und den Leser in den Bann zieht haben mich hier
wunderbar unterhalten.
Klar zu empfehlen!
Mein Dank geht an den Autor für das eBook!
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