Gelesen: „Zwischen Licht und Finsternis“ von Lucy Inglis

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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten 
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Verlag: Chicken House (2. Oktober 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3551520801 
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ISBN-13: 978-3551520807 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame
Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem
zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut
aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene
Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen
Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere
Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat,
Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis.
(Quelle: Chicken House)
Lucy ist 16 Jahre alt und wohnt mit ihrem Vater in
London. Der Vater ist Strafverteidiger und Lucy versucht ihn zu unterstützen.
Ihre Berufung ist es ihre Computerfähigkeiten für seine Zwecke einzusetzen.
Eines Abends macht sich Luy nun auf um einem Hinweis zu
folgen, doch in einer verlassenen Gasse trifft sie plötzlich auf einen
zweiköpfigen Hund. Dieser trachtet ihr nach dem Leben. Schwerverletzt wird Lucy
von einem geheimnisvollen und sehr gut aussehenden jungen Mann gerettet. Der
Name ihres Retters ist Regan. Die beiden verbindet etwas merkwürdiges, das
weder Lilly noch Regan erklären kann. Es heißt die beiden stehen in Verbindung
mit dem Verschwinden von unzähligen Mädchen. Ist das wirklich so? Oder steckt
etwas ganz anderes dahinter?
Der Fantasyroman „Zwischen Licht und Finsternis“ stammt
von der Autorin Lucy Inglis. Es ist das erste Buch der Autorin, das es auf
Deutsch zu lesen gibt. Aufgrund des tollen Covers und des sehr ansprechend
klingenden Klappentextes war ich hier sehr neugierig auf die Geschichte.
Lilly habe ich während des Lesens immer mehr ins Herz
geschlossen. Sie ist ein richtiger Computerfreak, sich irgendwo einzuhacken für
sie kein Problem. Lilly versucht so auch ihren Vater zu unterstützen. Je weiter
man im Geschehen vorankommt desto mehr erfährt man über Lilly. So hat sie
beispielsweise eine sehr seltene Blutgruppe. Und je mehr ich über sie erfuhr
desto mehr wuchs mir Lilly ans Herz.
Regan ist Lillys Retter. Er wirkte zunächst sehr
ungewöhnlich und geheimnisvoll auf mich. Sein Verhalten insgesamt wirkte eher
altertümlich und mysteriös. Regan ist ziemlich stark und er und Lilly, sie
ergänzen sich sehr gut.
Auch die anderen, in der Geschichte, vorkommenden
Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Hinzu kommen noch so einiges Wesen
um Lilly und Regan, die ebenfalls sehr gut beschrieben sind.
 Der Schreibstil
der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Zu Beginn wirkte er ein wenig
ungewöhnlich auf mich, das hat sich aber nach ein paar Seiten gegeben.
Die Handlung selbst beginnt quasi sofort. Man wird als
Leser ohne Umschweife ins Geschehen geworfen. Hier muss ich zugeben, so ganz
einfach war dies nicht für mich. Ich brauchte ein bisschen Zeit um mich zurecht
zu finden.
Ab etwa der Mitte des Buches konnte mich das Buch dann
komplett fesseln. Es geht magisch, spannend und actionreich zu, ich wollte das
Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die vorsichtige Liebesgeschichte zwischen Lilly und Regan
passt gut ins Geschehen, drängt sich aber nie auf.
Das Ende des Geschehens ist wirklich total spannend
gehalten. Zudem bietet es genügend Spielraum für eine eventuelle Fortsetzung.
Zusammenfassend gesagt ist „Zwischen Licht und Finsternis“
von Lucy Inglis ein wirklich guter Fantasyroman in einer toll gestalteten Welt.
Die sympathisch gestalteten Protagonisten, der gut
lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die mir zwar den Einstieg etwas
schwer macht, mich dann aber ab etwa der Mitte wirklich begeistern konnte,
haben mich hier sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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