Gelesen: „Witch Hunter“ von Virginia Boecker

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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten 
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Verlag: dtv
Verlagsgesellschaft
(18. März 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3423761350 
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ISBN-13: 978-3423761352 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
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Originaltitel: The Witch Hunter

Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige
Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen
soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider
Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch
ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie
in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier
des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei
sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf
entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich
entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.
(Quelle: dtv
Verlagsgesellschaft)
England im 16.
Jahrhundert. Bereits seit Ewigkeiten gibt es keine Magie mehr. Sie wurde
verboten seit Magie die Pest hervorgerufen hat und das Land nahezu zugrunde
gegangen ist dadurch.
In dieser Zeit lebt
die 16-jährige Elizabeth. Sie ist eine der besten Hexenjägerinnen, immer darauf
bedacht nicht erkannt zu werden. Dann aber gerät sie selbst unter Verdacht, da
sie sich durch einen persönlichen Umstand selbst Hexenkräuter beschafft hat.
Dabei kann sie Magie eigentlich überhaupt nicht ausstehen. Prompt wird
Elizabeth erwischt und eins kommt zu anderen. Trotz Bitten und Betteln ihres
Freundes Caleb wird Elizabeth verurteilt und ins Gefängnis gesteckt, wo sie auf
ihren Tod auf dem Scheiterhaufen warten muss.
Es kommt aber ganz
anders. Der meistgesuchteste Hexer Englands taucht im Gefängnis auf und rettet
Elizabeth. Doch was führt er wirklich im Schilde? Warum rettet er sie?
Der Jugendroman „Witch
Hunter“ stammt aus der Feder der Autorin Virginia Boecker. Es ist das Debüt der
Autorin und zugleich auch der erste Teil einer Dilogie. Aufgrund des wirklich
tollen Covers und des sehr vielversprechend klingenden Klappentextes war ich
sehr gespannt auf dieses Buch.
Elizabeth ist 16
Jahre alt und ich habe sie sehr gerne gemocht. Sie ist ein willensstarkes
junges Mädchen das sich von nichts und niemanden aufhalten lässt. Elizabeths
Ausbildung als Hexenjägerin begann bereits im zarten Alter von 9 Jahren.
Seitdem folgt sie dem Inquisitor Blackwell treu, macht Jagd auf Hexen. Hierfür
hat Elizabeth kämpfen gelernt. Ihr Partner ist Caleb, der zugleich auch ihr bester
Freund geworden ist.
Caleb steht
Elizabeth zur Seite. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Allerdings weiß
Caleb nicht das sich bei Elizabeth mehr regt als nur reine Freundschaft. Ihn
mochte ich auch ziemlich gerne.
Auch die
Nebencharaktere, wie beispielsweise der Inquisitor Blackwell oder auch die
Reformisten, sind Virginia Boecker ganz wunderbar gelungen. Hier passen einfach
alle zusammen, es ergibt sich ein stimmiges Bild. Man kann sich die Charaktere
sehr gut vorstellen, sie wirken glaubhaft beschrieben.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig lesbar. Virginia Boecker schreibt locker und leicht, hat
mich direkt am Anfang abgeholt und förmlich von den Socken gerissen. Ich war so
gefangen in der Geschichte, ich habe das Buch letztlich inhaliert, weil ich
unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Elizabeth. Virginia Boecker hat hierfür die
Ich-Perspektive verwendet. Das passt hier wunderbar, denn so ist man ihr als Leser
noch näher und kann alles, was Elizabeth mitmacht, ebenso hautnah erleben.
Die Handlung spielt
in der Vergangenheit, genauer in der Zeit der Hexenverbrennung. Eigentlich
ungewöhnlich für ein Jugendbuch, doch hier wurde das super umgesetzt. Virginia
Boecker hat mich am Anfang abgeholt und nicht mehr losgelassen. Ich war
gefangen in der spannenden Handlung, habe die actionreichen Szenen verfolgt und
wollte immerzu wissen wie es weitergeht. Doch es gibt nicht nur Spannung, sondern
auch etwas fürs Herz. Diese zarte romantische Geschichte drängt sich aber nicht
auf, läuft eher nebenher.
Immer wieder gibt
es hier Wendungen und Überraschungen, man weiß nie was weiter passiert, in
welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Das Ende ist soweit
zufriedenstellend. Es ist stimmig und gut, für einen ersten Band, ohne gemeinen
Cliffhanger. Trotzdem bin ich sehr neugierig auf den zweiten Teil, der
hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Abschließend gesagt
ist „Witch Hunter“ von Virginia Boecker ein Debüt und zugleich Auftakt einer
Dilogie, der mich umgehauen hat.
Die glaubhaft
beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare leicht zu lesende Stil der
Autorin und eine spannende actionreiche Handlung, die mich von Beginn an
mitgerissen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat, haben mich begeistert
und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich danke dem Verlag für das Vorab-Leseexemplar!

2 Kommentare

  1. Hallo Manja!
    Oh wow, alle sind so begeistert von dem Buch. 🙂
    Ich bin echt total gespannt drauf.

    Viele Grüße
    Sabrina

  2. Hey Manja, das klingt doch sehr vielversprechend! Ich hab bei der großen Aktion leider kein Exemplar abbekommen, seufz. Dann eben ab auf die Wunschliste 😉 Vielen Dank für deine Rezi!
    Allerliebste Grüße, Sandy ❤

Kommentare sind geschlossen.

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