Gelesen: „Digby 01“ von Stephanie Tromly

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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
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Verlag: Oetinger (22. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3789148091 
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ISBN-13: 978-3789148095  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag
mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment
klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass
sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten
würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor
acht Jahren entführt wurde, aufzuklären. Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit
ihm bei einem Gynäkologen einbricht, kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und
an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiß sie genau: Ein
Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt.
(Quelle: Oetinger)
Nach der Scheidung ihrer Eltern  sind
Zoe und ihre Mutter in eine kleine Stadt gezogen. Vorher war New York ihr
Zuhause. Leider tut sich Zoe schwer Anschluss zu finden und auch so findet sie
die neue Stadt nicht wirklich toll, denn dort herrscht nahezu tote Hose. Bis zu
dem Tag an den Zoe Digby kennenlernt. Dieser Tag verändert alles, ihr Leben
wird immer rasanter, aufregender. Mit Digby gerät Zoe immer wieder in
gefährliche Situationen.
Und dann setzt Digby sich auch noch in den Kopf den Fall seiner entführten
Schwester zu lösen und Zoe soll ihm dabei helfen …
Der Jugendroman „Digby“ stammt von der Autorin Stephanie Tromly. Es ist der
Auftakt einer Reihe und zugleich das Debüt der Autorin. Ich wurde hier vom
tollen Klappentext und dem Cover sehr angesprochen. Umso neugieriger war ich
nun auf die Handlung.
Zoe und Digby sind hier die beiden Protagonisten. Beide sind wirklich gut
gezeichnet.
Zoe zieht mit ihrer Mutter von der Millionenstadt New York in eine kleine
Stadt. Zu Anfang ist Zoe eher das ruhige und zurückhaltende Mädchen. Wirklich
wohl fühlt sie sich auch nicht, irgendwie ist sie eher gelangweilt und ja auch
ängstlich. Und Zoe ist eigentlich auch immer anderer Meinung als Digby, sie
widerspricht ihm fast immer. Mit der Zeit aber taut Zoe etwas auf, man kann
sich als Leser ein besseres Bild von ihr machen. Die Freundschaft zu Digby tut
ihr hier wirklich gut.
Der Star der Geschichte ist hier ganz klar Digby. Er ist echt genial
beschrieben, hat was von Sherlock Holmes. Digby ist gewitzt, klug und schlau.
Er kann sehr gut beobachten und sieht so Dinge, die andere vielleicht nicht
mitbekommen würden. Wenn Digby sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat das will
er es auch unbedingt umsetzen. So auch die Suche nach seiner entführten
Schwester. Er will sie finden und Zoe zieht er einfach mit. Ich empfand Digby
als sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker. Man kommt
flüssig durch die Seiten und Stephanie Tromly beschreibt die Szenen teilwesie
so detailliert und bildhaft, vor meinem inneren Auge entstand ein richtig
tolles Kopfkino.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Zoe. Man kann so zwar alles
genau mitverfolgen aber man ist immer auf dem Wissenstand von Zoe, weiß nie
mehr als sie. Und genau das empfand ich als spannend.
Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich gefühlt wie in
einem großen Rätsel, immerzu gab es neue Dinge zu entdecken, mitzurätseln und
zu entschlüsseln. Man wird immer mehr ins Geschehen gezogen und will wissen was
weiter passiert. Langeweile sucht man hier vergebens, man wird immer unterhalten.
Das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Ich habe noch so viele
Fragen im Kopf auf die ich jetzt gerne eine Antwort hätte. Aber ich muss mich
wohl gedulden bis zur Fortsetzung, die hoffentlich rasch folgen wird.
Abschließend gesagt ist „Digby 01“ von Stephanie Tromly ein klasse Auftakt
der Jugendbuchreihe und zugleich Debüt der Autorin.
Die vorstellbar beschriebene sympathischen Protagonisten, der jugendlich
leichte und lockere Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser zum
miträtseln animiert und Spannung bereithält, haben mich begeistert und
wunderbar unterhalten.
Klare Leseempfehlung!
Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar!
 

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,

    okay, das klingt wirklich gut und sehr rasant. 🙂 Ich werde das Buch nun doch auf die Wunschliste packen, da war ich vorher etwas unsicher gewesen, ob es was ist. 🙂

    Danke für die Rezi.

    Liebe Grüße,
    Anna

Kommentare sind geschlossen.

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