Gelesen: „Ein Sommer ohne uns“ von Sabine Both

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1205 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
240 Seiten 
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Verlag: Loewe
Verlag
(15. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub
Das Buch kaufen – broschiert

Eine große Liebe. Und eine Auszeit von der Treue.
Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich
ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena
weiterhin ein Paar. Denn sie lieben sich und wollen für immer zusammen bleiben.
Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen?
Verena und Tom kennen sich von klein auf, sind ein Paar, seit sie dreizehn
sind. Sie gehören einfach zusammen und das soll für immer so bleiben.
Aber ein Gedanke lässt Verena – mitten im Abistress und voller Vorfreude auf
das anstehende Studium – nicht mehr los: Sie hat noch nie einen anderen Jungen
geküsst, geschweige denn Sex mit einem anderen gehabt. Doch sie liebt Tom und
sich von ihm zu trennen oder ihn zu betrügen, kommt nicht infrage.
Als sie schließlich mit Tom darüber spricht, treffen die beiden eine
Vereinbarung: eine offene Beziehung, drei Monate Austobzeit nach dem Abi.
Danach ist alles wieder wie vorher und die zwei wieder ein Paar.
Zunächst genießen die beiden es, sich auszuprobieren. Doch sie haben nicht mit
den Gefühlen gerechnet, die das Arrangement mit sich bringt: Zweifel tun sich
auf. Ängste. Werden sie rechtzeitig einen Ausweg finden?
(Quelle: Loewe)
Verena und Tom sind das Traumpaar schlechthin. Sie kennen
sich bereits seit Kindertagen, seit ihrem dreizehnten Lebensjahr sind die
beiden ein Paar. Für alle ist klar, die beiden werden zusammenziehen, heiraten
und später auch mal Kinder bekommen.
Während die beiden nun mitten im Abistress stecken quält
vor allem Verena die Frage wie es wohl wäre jemanden anderes zu küssen. Bisher
kennt sie ja nur Tom, konnte sich nicht „austoben“. Sie vertraut sich ihrem
Freund an und die beiden fassen einen Entschluss. Sie wollen eine Auszeit
nehmen, für 3 Monate, eine offene Beziehung führen. Zuerst genießen die beiden
die Zeit, doch dann schleichen sich immer mehr Zweifel und auch Ängste ein.
Werden die beiden wieder das Paar werden das sie vorher
waren? Können sie wieder glücklich werden?
Der Jugendroman „Ein Sommer ohne uns“ stammt von der
Autorin Sabine Both. Für mich war dies der erste Roman der Autorin überhaupt,
auch ihre Bücher, die sie unter einem anderen Namen veröffentlicht hat kenne
ich nicht.
Tom und Verena sind zwei wirklich sehr gut gestaltete
Charaktere. Sie kennen sich seit Kindheitstagen, seit ihrem dreizehnten
Lebensjahr sind sie ein Paar. Als Leser merkt man sofort, die beiden sind
einander sehr vertraut. Der Plan ist eigentlich einfach, sie wollen
zusammenziehen, heiraten und Kinder bekommen. Einerseits sind Tom und Verena
sehr nah aber irgendwie wirkten sie auch sehr fern voneinander. Zwischen ihnen
herrscht irgendwie Gewohnheit. Ich konnte mir beide Protagonisten sehr gut
vorstellen. Sie wirkten glaubhaft und authentisch auf mich.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und
locker. Zu Beginn aber, das muss ich leider zugeben, hatte ich ein paar
Probleme wirklich in der Geschichte anzukommen. Es wirkte irgendwie komisch auf
mich, das hat sich aber nach ein paar Seiten lesen gegeben.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Tom und Verena. Für beide Sichtweisen hat Sabine Both die personale
Erzählweise verwendet. Und dennoch ist man als Leser immer dabei, weiß stets
was in beiden vorgeht.
Die Handlung fand ich gut gemacht. Die Idee dahinter ist
interessant und ich war neugierig auf die Umsetzung. Je weiter ich vorankam
desto bedrückender wurde es dann aber. Und es stimmte mich nachdenklich. Es ist
eine Liebesgeschichte, eigentlich, doch irgendwie kam es mir auch so vor als ob
sich Tom und Verena selbst im Weg stehen. Sie machen ihre Erfahrungen und als
Leser begleitet man sie auf diesem Weg. Ihre Gedanken und Gefühle sind dabei
immer nachzuvollziehen.
Sabine Both hat hier beispielsweise Themen wie die erste
Liebe, Freundschaft aber auch Ängste und Zweifel eingebaut. Alles ist
miteinander verwoben und ergibt letztlich ein Ganzes.
Das Ende hat mich zugegeben doch überrascht. Es ist aber
durchaus passend gewählt, vor allem wenn man es dann nach dem Epilog
betrachtet, du macht die Geschichte rund. Mich hat es aber auch nachdenklich
zurückgelassen.
Zusammenfassend gesagt ist „Ein Sommer ohne uns“ von
Sabine Both ein sehr gutes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt.
Die authentisch und glaubhaft gestalteten Charaktere, der
jugendlich leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die einerseits eine
Liebesgeschichte ist aber auch durchaus ernste Themen beinhaltet, haben mir
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Vorab – eBook!
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