Gelesen: „Die Wanifen-Geisterfeuer“ von René Anour

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Taschenbuch: 388 Seiten 
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Verlag: tredition
(7. Oktober 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3732332888  
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ISBN-13: 978-3732332885
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/ ePub

Bei den Mondleuten versucht Ainwa ein neues Leben als
Heilerin zu beginnen. Allerdings ist das schwieriger als gedacht, schließlich
hat sie zwar die Verbindung zu ihrem Seelengeist, dem großen Wassergeist Ata
aufgebaut, kann dessen Kraft aber noch nicht bändigen.
Nur Rainelf spendet ihr Trost, doch ist er von seiner Vergangenheit gezeichnet
und wagt sich nicht in die Nähe des Dorfs.
Als sich plötzlich fremde Wanifen in den Wäldern des Seenlands zu versammeln
beginnen, sieht Ainwa einer neuen Bedrohung entgegen…
(Quelle: tredition)
Ainwa versucht mittlerweile bei den Mondleuten ein neues
Leben anzufangen. Das aber ist nicht so einfach, da Ainwa eine Verbindung zu
ihrem Seelengeist, zu Ata, den großen Wassergeist, aufgebaut hat. Und eben
dessen Kraft kann sie noch nicht kontrollieren. Trost und Hilfe bekommt sie nur
von Rainelf, doch er wagt sich nicht in die Nähe des Dorfes. Er ist gezeichnet
von den vergangenen Geschehnissen.
Da tauchen plötzlich fremde Wanifen im Wald auf und Ainwa
muss sich neuen Dingen stellen …
Der Fantasyroman „Die Wanifen – Geisterfeuer“ stammt vom
Autor René Anour. Es ist der zweite Teil der „Wanifen“ und obwohl hier einige
Dinge aus dem ersten Band nochmals kurz erklärt werden sollte man diesen vorher
schon gelesen haben. Erstens kann man so allen Zusammenhängen besser folgen und
außerdem verpasst man ein richtig tolles Buch.
Ainwa war mir bereits sehr gut bekannt aus Band 1. Und
auch wenn dieser schon ein wenig her war, ich habe mich wieder direkt mit Ainwa
verbunden gefühlt. Sie war mir in Band 1 bereits ans Herz gewachsen und genau
das hat sich hier fortgesetzt. Sie versucht sich eine neues Leben aufzubauen.
Ainwa ist wirklich sehr sympathisch, man muss sie einfach mögen. Sie ist sehr
stark und weiß genau was sie will. Unterkriegen lassen steht nicht auf ihrem
Plan, so viel ist sicher.
Rainelf ist ebenfalls bekannt aus Band 1. Er ist der
Einzige der versucht ihr zu helfen, doch er ist gezeichnet von vergangenen
Dingen.
Und dann ist das noch Ata, der große und mächtige
Wassergeist. Er ist Ainwas Seelengeist und somit mit ihr verbunden.
Neben den genannten gibt es noch weitere neue Wanifen,
die man als Leser hier kennenlernt. Manch einer von ihnen ist sympathisch,
andere wiederum nicht.
Sie sind auf jeden Fall alle sehr gut gezeichnet und man
kann sie sich gut vorstellen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich
wirklich gut lesen. René Anour hat es wieder geschafft mit von Anfang gefangen
zu nehmen. Er beschreibt alles sehr detailliert und bildhaft, Kopfkino ist hier
garantiert.
Geschildert wird das Geschehen zum einen aus Ainwas
Sichtweise aber auch die des geheimnisvollen Seyring ist vertreten. Das macht
die Geschichte komplex aber man behält stets den Überblick.
Die Handlung selbst ist spannend und wirklich
interessant. Vieles wirkt geheimnisvoll und mysteriös und man will als Leser wissen
was es mit gewissen Dingen auf sich hat. Die Geschichte ist sehr temporeich und
es gibt allerhand Action, eben alles was ein richtig guter Fantasyroman
braucht.
Und es gibt auch etwas fürs Herz, ein wenig Liebe ist
auch vorhanden. Sie passt sich gut ins Geschehen ein.
Das Ende klärt vieles auf, beantwortet die Fragen, die
sich im Verlauf im Kopf des Leser bilden. Hinzu kommt ein wirklich sehr gut
passender Epilog, der zudem ein wenig Spielraum lässt für einen eventuellen
dritten Teil. Ich würde nicht nein sagen, die Wanifen, allen voran Ainwa sind
schon etwas ganz Besonderes.
Zusammenfassend gesagt ist „Die Wanifen – Geisterfeuer“ von
René Anour eine rundum gelungener zweiter Teil der „Wanifen“.
Lieb gewonnene Charaktere, die sich sehr gut
weiterentwickelt haben, ein leicht zu lesender lockerer Stil des Autors und
eine Handlung, die spannend und zum Teil auch mysteriös daher kommt aber auch
ein klein wenig fürs Herz zu bieten hat, haben mich wirklich mehr als
begeistert.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich beim Autor und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Hallo und guten Tag,

    ich habe selber schon den 1.Teil gelesen und war angenehm überrascht, welche neuen Figuren/Personen und Handlungsabläufe der Autor Rene Anour uns Lesern hier näher bringen kann.

    Echt eine tolle Geschichte…etwas schade nur das es bis zum 2. Teil etwas gedauert hat. Aber gut jetzt ist er ja erschienen.

    LG…Karin…

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