Gelesen: „Wo du auch bist“ von Fleur Smithwick

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Broschiert: 464 Seiten 
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Verlag: Diana Verlag
(14. Dezember 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3453358538 
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ISBN-13: 978-3453358539 
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Originaltitel: How to Make a Friend 

Er hält dich fest –
und lässt dich nie wieder los
In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und
Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine
schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices
Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er
bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr,
und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder
näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt …
(Quelle: Diana Verlag)
Alice und Sam sind unzertrennlich. Doch nur Alice kann
Sam sehen, er ist ihr imaginärer Freund und hat ihr während der Scheidung ihrer
Eltern sehr geholfen.
20 Jahre später hat Alice einen schweren Autounfall, bei
dem sie ins Koma fällt. Als sie wieder aufwacht ist plötzlich Sam wieder da. Er
gibt ihr Halt, bringt sie zum Lachen und hilft Alice wieder ins Leben
zurückzukehren. Doch nicht nur das, Sam will mehr. Und er will nicht, dass
Alice ihrem Jugendfreund Jonathan näherkommt. Alice begreift nicht in welcher
Gefahr sie schwebt bis es fast zu spät ist …
Der Roman „Wo du auch bist“ stammt von der Autorin Fleur
Smithwick. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier sehr vom Klappentext
angesprochen. Neugierig begann ich also zu lesen.
Die Protagonistin Alice hat mir gut gefallen. Ihre
Kindheit war nicht die beste. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen. Die
Mutter war sehr mit sich selbst beschäftigt und hatte so kaum Zeit für ihre
Tochter. Alice musste mich sich selbst klarkommen. Und so hat sie sich einen
imaginären Freund erschaffen.
Sam kennt nur Alice. Nur sie kann ihn sehen. Er wird
jedoch so glaubhaft und vor allem authentisch dargestellt, man glaubt er
existiere wirklich.
Jonathan ist die Jugendliebe von Alice. Sein Bruder Rory
und sie waren sehr gut befreundet. Jonathan war für Alice tabu, da er vor
seiner eigenen Hochzeit stand. Später dann war Jonathan irgendwie komisch, wie
ich fand. Ich mochte ich irgendwie nicht so sonderlich, er machte auf mich den
Eindruck, dass er mit Alice spielen würde.
Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Jonathans
Familie, zu der Alice früher ein richtig gutes Verhältnis hatte, sind gut
gestaltet. Man kann sie sich gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich
eingenommen. Von Anfang an hat dieser Roman einen gewissen Bann auf mich
ausgeübt, ich konnte mich ihm nicht entziehen, auch wenn ich es versucht habe.
Die Handlung ist spannend und sehr faszinierend. Die Idee
mit dem imaginären Freund fand ich toll. Man hört ja des Öfteren davon, dass es
diese Freunde wirklich gibt. Ich selbst habe noch keine Erfahrungen damit
gemacht.
Die Geschichte ist hier unterteilt in das Geschehen in
der Vergangenheit und das der Gegenwart. Die Vergangenheit trägt hier sehr gut
dazu bei um die Alice der Gegenwart besser zu verstehen.
Es geschehen hier viele Dinge, viele Themen werden
angesprochen. So findet man beispielsweise freudige Zeiten, wie eine Hochzeit,
ebenso im Buch wie Trauer und Verlust. Und natürlich spielt auch die Liebe eine
wichtige Rolle.
Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es ist
etwas mysteriös und ja auch irgendwie gruselig gehalten. Aber es passt super
und macht das Buch letztlich rund.
Zusammenfassend gesagt ist „Wo du auch bist“ von Fleur
Smithwick ein richtig tolles Debütwerk der Autorin mit wirklich gut gemachter
Hintergrundidee.
Die glaubhaft dargestellten Charaktere, der flüssig
lesbare einnehmende Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist aber
auch mysteriöse Stellen bereithält und in der es neben der Liebe auch andere
gut eingeflochtene Themen gibt, haben mich wunderbar unterhalten und
begeistert.
Klar zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar!

2 Kommentare

  1. Hallo Manja,

    ich lese das Buch gerade und muss sagen, so im Mittelteil hat es seine Längen. Irgendwie dreht es sich im Kreis. Ich hoffe, es nimmt bald wieder etwas an Fahrt auf… Auf das mysteriöse Ende, wie du es schreibst, bin ich schon sehr gespannt. Ich mag es ja mystisch. 😉

    LG Steffi

  2. Hallo Manja

    Eine tolle Rezension. Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen. Aber ganz ehrlich, ich bin froh keinen Sam zu haben :-)))))

    Liebe Grüße, Gisela

Kommentare sind geschlossen.

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