Gelesen: „Masterminds: Im Auge der Macht“ von Gordon Korman

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Gebundene Ausgabe: 263 Seiten 
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Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg (8.
Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 340774594X 
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ISBN-13: 978-3407745941 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre 
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Originaltitel: Masterminds

Serenity in New Mexico: 185 Einwohner, keine
Kriminalität, Arbeit für jeden, die perfekte Idylle!
Eli kann sich nicht vorstellen, jemals irgendwo anders zu
leben. Bis zu dem Tag, als er die Stadtgrenze überquert und aus heiterem Himmel
unter Schmerzen zusammenbricht. Wer hindert Eli daran, die Stadt zu verlassen
und wieso? Serenity entpuppt sich als perfides Gefängnis und Eli und seinen
Freunden wird klar: Sie schweben in Lebensgefahr …
(Quelle: Beltz & Gelberg)
Eli lebt seit er denken kann im winzigen Ort Serenity.
Der Ort ist mit 185 Einwohnern winzig und es gibt hier keine Arbeitslosen und
keine Kriminalität. Eli will auch nirgends anders leben, bis zu dem Tag als er
über die Stadtgrenze geht und daraufhin mit Schmerzen zusammenbricht. Warum
wird verhindert das Eli die Stadt verlässt? Der Ort wird immer mehr zum
Gefängnis und die Bewohner schweben mehr und mehr in Lebensgefahr …
Der Jugendroman „Masterminds: Im Auge der Macht“ stammt
von Gordon Korman. Es ist der Auftakt einer Serie und der Klappentext des
Buches hat mich wirklich sehr angesprochen. Neugierig habe ich hier also
angefangen zu lesen.
Die verschiedenen Charaktere werden hier zu Beginn sehr
schön vorgestellt. Eli wirkte auf mich hier wie der Hauptprotagonist. Er ist
ein freundlicher und hilfsbereiter Junge, der eigentlich mit jedem gut
auskommt. Eli ist der Sohn des Bürgermeisters von Serenity.
Dann gibt es noch Tori, Amber, Malik und Hector. Während
Amber perfektionistisch veranlagt ist, ist Tori eher eine Streberin. Malik
sorgt immer wieder für Unruhe und Hector ist quasi Maliks „Schatten“.
Alle 5 Jugendliche sind jeder für sich einzigartig
gestaltet. Man lernt sie gut kennen und folglich sympathisiert man schnell mit
dem ein oder anderen. Der ein oder andere macht im Verlauf der Handlung auf
eine bemerkenswerte Entwicklung durch, die ich nachvollziehen konnte.
Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und lässt sich
locker und flüssig lesen. Man wird hier direkt zu Anfang gepackt und erst am
Ende wieder losgelassen. Sowas gefällt mir.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus
verschiedenen Perspektiven. So wird die Handlung komplex. Das Gute ist man
kommt hier nicht durcheinander, es ist immer klar wer gerade die Handlung
schildert.
Die Geschichte selbst ist durchaus sehr spannend
gehalten. Man wird quasi direkt ins Geschehen geworfen und weiß erst einmal
nicht so richtig wohin es geht. Was es mit Serenity wirklich auf sich hat, das
kommt er nach und nach, Stückchen für Stückchen ans Licht. Allerdings, je mehr
Wahrheit ans Licht kommt desto gefährlicher wird Serenity auch. Immer wieder
hat der Autor hier überraschende Dinge eingebaut, es gibt unvorhersehbare
Wendungen, die dem Geschehen eine neue Richtung geben.
Die von Gordon Korman hat hier eine faszinierende Welt
geschaffen. Man kann sie sich sehr gut vorstellen, alles ist bildhaft
beschrieben und nachvollziehbar aufgebaut.
Allerdings ein wenig muss ich auch meckern. Es gibt
leider ein paar Stellen wo es mir zu glatt von statten ging. Hier wirkte es zu
sehr gewollt, zu konstruiert.
Das Ende ist, so wie es gehalten ist, gut. Es gibt noch
einige Dinge, die nicht aufgeklärt werden. Diese werden dann hoffentlich in der
Fortsetzung aufgegriffen und weiterverfolgt.
Abschließend gesagt ist „Masterminds: Im Auge der Macht“
von Gordon Korman ein richtig guter Auftakt der Jugendbuchreihe.
Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssige jugendlich
leichte Stil des Autors und eine Handlung, die an sich spannend gehalten ist,
an manchen Stellen aber dennoch zu konstruiert auf mich wirkte, haben mich
wirklich gut unterhalten.

Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Belz & Gelberg Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Huhu Manja,

    das Buch habe ich auch schon gelesen und rezensiert. Du schreibst einiges ging dir zu glatt von statten und wirkte zu konstruiert. Irgendwie musste ich dabei an die Szene auf dem Dach denken. Das kam mir auch etwas zuuuu einfach vor.

    LG Steffi

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