Gelesen: „Das Nest“ von Kenneth Oppel


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Gebundene Ausgabe: 217 Seiten 
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Verlag: Dressler (25. Januar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3791500058 
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ISBN-13: 978-3791500058 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Steve durchlebt eine schwere Zeit: sein neugeborener
Bruder kämpft um sein Leben und fordert damit natürlich alle Aufmerksamkeit
seiner Eltern. Währenddessen zeichnet sich vor dem Dachüberhang bedrohlich ein
Wespennest ab. Als sich eines Nachts die Wespenkönigin in Steves Träume
einschleicht und ihm anbietet, das Baby zu „reparieren“, scheinen
seine Wünsche erhört zu werden. Doch die Dinge nehmen eine finstere Wendung,
als Steve erkennt, was wirklich mit dem Kleinen geschehen soll.
„Das Nest“ von Kenneth Oppel wurde eindringlich illustriert von
Jugendliteraturpreis-Gewinner Jon Klassen.
(Quelle: Dressler)
Steve muss eine schwere Zeit durchmachen. Sein
neugeborener Bruder fordert die gesamte Zeit seiner Eltern, denn er kämpft ums
Überleben. Zu dieser Zeit bildet sich am Dachüberhang ein Wespennest. Eines
Nachts schleicht sich die Wespenkönigin in Steves Träume und macht ihm das
Angebot seinen Bruder zu „reparieren“. Zunächst scheint es, dass Steves Wünsche
erhört wurden. Dann aber nimmt alles eine bedrohliche Wendung …
Der Roman „Das Nest“ stammt vom Autor Kenneth Oppel. Ich
kannte den Autor bereits vor diesem Buch und war gespannt was mich hier wohl
erwarten würde.
Steve ist ein sehr gut beschriebener Charakter. Man lernt
ihn als Leser gut kennen, erkennt wie es ihm geht in der Situation, in der er
sich aktuell befindet. Er fühlt sich ausgegrenzt und unverstanden, denn seine
Eltern sind nur fürs Baby da. Er wirkt aber auch sehr hin- und hergerissen,
weiß nicht so ganz wie er sich verhalten soll. Kenneth Oppel hat Steve sehr gut
gezeichnet. Man kann seine Handlungen und Gefühle jederzeit nachvollziehen. Im
Verlauf der Handlung wächst Steve mehr und mehr über sich hinaus, was mir
wirklich sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil des Autors lässt sich angenehm flüssig
lesen. Kenneth Oppel versteht es den Leser abzuholen und mitzureißen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Steve. So
bekommt er Tiefe und man kann ihn sich noch viel besser vorstellen.
Die Handlung hat mich gepackt. Kenneth Oppel hat mich
immer wieder zu überraschen gewusst. Er geht in seiner Handlung sehr auf Steve
ein. Leider aber kommt so das Familienleben doch zu kurz, was ich doch ein
wenig schade fand. Hier hätten ein paar mehr Informationen doch gut getan.
Das Thema Wespen wird hier sehr ausführlich eingebracht.
Man kann noch sehr viel Neues dazulernen.
Zum Ende hin nimmt die Handlung nochmals Fahrt auf. Man
fühlt hier mit Steve mit, kann sich in ihn hineinversetzen.
Das eigentliche Ende dann hat mir persönlich zugesagt. Es
passt gut zum Geschehen, schließt es ab, macht es rund.
Zusammenfassend gesagt ist „Das Nest“ von Kenneth Oppel
ein richtig guter Roman der den Leser mitzureißen weiß.
Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare Stil
des Autors und eine Handlung, die spannend ist und zu überraschen weiß, haben
mich hier wirklich gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,
    bei der Kurzbeschreibung wusste ich nicht so wirklich ob mir das Buch gefallen könnte. Es scheint eine sehr berührende Geschichte zu sein. Das mit den Wespen schreckt mich irgendwie nur ein wenig ab ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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